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Noch Fragen?

Was ist gesünder: Kartoffel oder Süsskartoffel?

Mir fällt auf, dass in vielen Ernährungsbüchern der Süsskartoffel der Vorzug gegeben wird. Wie denkt ihr darüber?
Frage Nummer 3000098839
Antworten (12)
Beides sind Sättigungsbeilagen, die die Wampe fördern. Also für eine gesunde Wampe gut, ansonsten Murks.
Abgekupfert bei Fit for Fun:
Dies mal gleich vorneweg: Du kannst dich gar nicht falsch entscheiden! Beide Knollen sind gesunde Lebensmittel, die du gut und gerne in deinen Einkaufskorb legen solltest. Aber um das am weitesten verbreitete Gerücht direkt aus dem Weg zu räumen: Nein, die beiden Knollen sind keine Schwestern, sondern eher entfernte Verwandte. Die Kartoffel gehört nämlich anders als die Süßkartoffel zu den Nachtschattengewächsen – die Süßkartoffel ist ein Windengewächs.

Zu den Nährwerten: Kalorien, Kohlenhydrate, Proteine und Fett – in allen vier Punkten sind die beiden Knollen sehr ähnlich. Auch die Spurenelemente Kalium, Magnesium und Eisen liefern die Kandidaten in ähnlicher Menge. Süßkartoffeln enthalten aber, wie der Name schon andeutet, mehr Zucker – aber auch Salz. Bei den Ballaststoffen liegen die beiden nahezu gleichauf: 3,1 g pro 100 g gegenüber 3 g pro 100g).

Pluspunkte für die Süßkartoffel gibt es in Sachen Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin E. Hier liefert sie größere Mengen als die Kartoffel.Die klassische Kartoffel hat die Nase vorn, wenn es um Folsäure geht. Auch knochenstärkendes Phosphor enthält die weiße Kartoffel in größerer Menge.

In Sachen glykämischer Index und glykämische Last liegt die Süßkartoffel (11GL) vorne. Sie lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen wie die Kartoffel (15GL) Zudem sorgt der höhere Ballaststoff-, Zucker- und Salzgehalt dafür, dass man sich von Süßkartoffeln länger satt fühlt. So eignet sie sich ein wenig bisschen besser, wenn du abnehmen oder schlank bleiben möchtest. Wenn du jedoch darauf achten willst, wie viel Zucker und Salz du zu dir nimmst, ist die klassische Kartoffel die bessere Wahl.
Der größte Nachteil der Süßkartoffel ist, dass sie mir nicht schmeckt.
Und ein gesundes Lebensmittel das mir nicht schmeckt, esse ich nicht.
Umgekehrt ist es genauso.
Ein ungesundes Lebensmittel das mir schmeckt, esse ich?
Der größte Nachteil von Elfigy, sie hat keine Ahnung von den Tausenden von Zubereitungsarten der Süßkartoffel.
Nö, wokk.
elfigy meint doch sicherlich, dass ein gesundes Lebensmittel, dem sie nicht schmeckt, sie auch nicht essen wird.

Inzwischen bin ich mir da aber nicht mehr ganz so sicher...
Und meine Holde hat auch soeben zum Essen gerufen - puuh...
Cheru: Es ist ein Unterschied, ob ich Sättigungsbeilagen mit Schnitzel, Gemüse oder mit Eiweiss kombiniere.
@wokk. Jawoll
@rayer. Tausende sicher nicht, aber viele. Nenne mir doch mal eine, die dir schmeckt und dann sage ich dir, ob ich die kenne und ob mir das schmeckt.
@elfigy
Karotten - Süßkartoffel Cremesuppe mit Ingwer. Süßkartoffel mit Pimentos und Knobi in Olivenöl auf dem Backblech. Ente mit Limetten / Chilisoße auf asiatischen Pilzen, Bambus, Paprikastreifen und Süßkartoffel.
Karottensüsskartoffelsuppe grusel. Vom Backblech mag ich auch nicht, die Pimentos übrigens auch nicht. Und es ist egal, wie die Ente zubereitet ist, als Beilage mag ich die Dinger nicht.
Nach vielen ausprobierten Varianten mache ich aus Süsskartoffeln nur noch Fufu, wenn wir afrikanisch essen, und das auch nur für Gäste, damit es stilecht ist.
cheru,
[Zitat]:
»Beides sind Sättigungsbeilagen, die die Wampe fördern.«

[Wikipedia]:
»Grundnahrungsmittel

Als Grundnahrungsmittel werden die Nahrungsmittel bezeichnet, die in der jeweiligen Kultur mengenmäßig den Hauptbestandteil der Ernährung des Menschen ausmachen.

Sie stellen die Grundversorgung mit Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett sicher, nicht jedoch unbedingt eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen. Zu den weltweit wichtigsten Grundnahrungsmitteln gehören Getreide wie Weizen oder Reis, Speicherwurzeln (Knollen, Rhizomen) wie Kartoffeln oder Yams, Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen und Früchte wie Datteln und Feigen, bzw. daraus hergestellte Produkte wie Brei und Brot.«

Ob dir das nun schmeckt oder nicht.