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Noch Fragen?

Was ist zu beachten, wenn man einen Kaminofen nachrüsten möchte?

Wir bewohnen einen Altbau und wollen einen Kaminofen aufstellen. Laut Vorbesitzer müsste der Anschluss an den Hauskamin möglich sein, damit kennen wir uns aber nicht aus. Wer kann uns Tipps geben?
Frage Nummer 8352
Antworten (8)
Der Schornsteinfeger kann Dir Tipps geben.
Dein Schornstein muß über geeignete, freie Züge verfügen. Das kann man selbst ermitteln.Achtung: Schornsteinfegermeister sind Apotheken (die sowieso zur Abnahme kommen müssen). Daher nur telefonisch anfragen.
in der Regel haben Altbaukamine Querschnitte von 14/14 cm und sind daher für Kaminöfen geeignet. Problematisch wird es aber, wenn am gleichen Kamin die Ölheizung angeschlossen ist.Manchmal wurde bei Altbauten der Schornstein nachträglich mit einer Platte zugemauert (fragt mich nicht warum) oder als Installationsschacht für E-Leitungen genutzt. Einfach einen Spiegel in die untere Reinigungsöffnung halten, dann sollte man den freien Himmel sehen können.
Muss alles sehr gut verarbeitet sein, dass nicht etwa Wärme nutzlos entflieht, oder dass es mit Brennen anfängt. Ich würde jedenfalls dazu raten, einen Fachmann zu engagieren, da einem Laien derartige Vorhaben eigentlich nicht selbstständig durchzuführen sein.
Das ist schon mal gut, dann müsst ihr nicht noch extra einen Abzug bauen, das scheint ja dann schon alles vorhanden zu sein. Am besten lasst ihr euch direkt vom Kaminbauer beraten, der kommt sicher auch zu euch nach Hause, schaut sich alles an und sagt euch dann, welche Maßnahmen nötig sind.
Als allererster müsst ihr einen Termin mit eurem Berzirksschonsteinfeger machen und er muß sich den alten Kamin ansehen. Ohne seine Genehmigung würde ich gar nichts unternehmen, weil es manchmal aus verschiedenen Gründen abgelehnt wird. Die Höhe und der Zustand des Kamins muß stimmen und etliche andere Fakroren. Das kann nur er entscheiden!
Da der Schornsteinfeger das Ding abnehmen muß, ist er unbedingt vorher zu fragen. Am Besten sich einen Ofen ausgucken, das Datenblatt besorgen, den Herren oder die Dame in Schwarz antraben lassen und sich die notwendigen Maßnahmen schriftlich geben lassen.
Auf keinen Fall auch nur einen Euro ausgeben, bevor klar ist was man wie anschließen darf!
Blondienchen hat es auf den Punkt gebracht!

Wichtig: einen Kamin nach den derzeit höchsten "Reinheitsgrad" aussuchen, Datenblatt an den Bezirksschornsteinfeger faxen und höflich um seine Meinung fragen. Ausschlußkriterien sind immer: Türen ohne Federzug (selbstschliessend muß sein), offene Kamine, Heizungen mit Gebläse an selben Kamin (auch Holzheizungen), wenn zu viele Öfen bereits angeschlossen sind aber auch wenn es bereits in der Nachbarschaft Beschwerden gegen die Rauchbelästigung gibt oder auf dem Dach Fenster in Kaminnähe nachgebaut wurden.

=> Fachmann die Situation vor Ort in Augenschein nehmen lassen, ohne Genehmigung geht eh nichts.