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Noch Fragen?

Was mache ich, wenn ich während der Scheidung feststelle, dass mein Anwalt ein wirklich schlechter Anwalt ist?

Frage Nummer 22578
Antworten (5)
Dann kannst du diesem Anwalt das Mandat entziehen und einen neuen mit der Geschichte beauftragen. Es kostet Dich zwar mehr, aber das sollte der bessere Anwalt ja wieder hereinholen, indem er für Dich bessere Regelungen bei der Scheidung herausholt.
Woran machst du fest, dass dein Anwalt schlecht ist? Ein Anwalt ist nicht automatisch schlecht, wenn er Augenmaß behält und nur das einklagt, was auch realistisch ist. Du kannst dir einen anderen Anwalt suchen, der dir alles verspricht, was du hören willst. Nur was bringt es, wenn er vor Gericht mit seinen Forderungen dann nicht durchkommt?
Du kannst dein Mandat bei einem Anwalt jederzeit kündigen, wenn für dich triftige Gründe vorliegen. Allerdings hat dies zur Konsequenz, dass du wieder relativ weit vorne anfangen musst und dabei natürlich auch neue, nicht kalkulierte Kosten für dich entstehen.
Da kann ich Dir nur eines raten: Wechsle so schnell wie möglich den Anwalt. Allerdings kommt es auch darauf an, wie weit das Scheidungsverfahren schon ist. Die Frage ist natürlich, warum Du denkst, dass der Anwalt nicht gut ist. Oder Du sprichst einfach mal mit ihm und sagst klar und deutlich, dass Du mit seiner Vorgehensweise nicht einverstanden bist. Denke auch an die Kosten!
Auf jeden Fall sofort einen zweiten Anwalt hinzuziehen und den ersten "entlassen". Bezahlen muss man den ursrünglichen Rechtsvertreter bis dahin allerdings trotzdem. Man kann sich bei der Anwaltskammer Rat holen. Möglicherweise ist der Anwalt dort schon bekannt und man hat Möglichkeiten, die Kosten zu reduzieren.