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Noch Fragen?

Was mache ich, wenn mir ein/e ArbeitskollegIn bei facebook die Freundschaft anbietet, ich aber nicht will?

Höflich absagen, ignorieren, trotzdem annehmen?
Frage Nummer 16195
Antworten (4)
Neulich bei uns der Fall gewesen:

Ich finde ein höfliches "Hallo, ich habe gesehen dass du/Sie mich bei Facebook gefunden hast/haben. Ich möchte nicht unhöflich sein, aber ich habe beschlossen, Facebook lediglich für meine privaten Kontakte zu nutzen."

Das ist in meinen Augen durchaus gerechtfertigt und nicht unhöflich.
Ich habe mir für solche Fälle eine Liste namens "Zweckfreunde" angelegt, auf die ich all diejenigen setze, mit denen ich nicht befreundet sein will, die ich aber auch nicht vor den Kopf stoßen mag. Oder Jugendliche aus Projekten, in denen ich arbeite, die sich freuen wie ein Keks, wenn sie mich entdeckt haben, die aber ebenfalls nicht jede Lebensäußerung von mir mitkriegen sollen. In den Einstellungen habe ich dann die Informationen, die dieser Personenkreis erhält, ganz stark begrenzt, z.B. sehen sie nicht, mit wem ich sonst noch so befreundet bin, und schon ist das Dilemma aus der Welt: Stehen sie halt auf dieser Liste, fühlen sich gut - so what?
Erst mal ignorieren
Und wenn Sie dich drauf anspricht wie in der ersten AW reagieren...

Ich bin der Meinung man muss nicht mit jedem "befreundet" sein, den man mal irgendwo gesehen hat (auch wenn es in diesem Fall die Kollegin ist)
Es kann übrigens gut sein, dass die werte Arbeitskollegin gar nichts davon weiss! Es reicht, dass Sie mit Ihrer Mailadresse im Adressbuch jener Kollegin stehen. Facebook (sofern Ihre Kollegin es nicht bewusst ausgeschlossen hat) hat nämlich Zugriff auf alle Mailadressen im Mailprogramm Ihrer Arbeitskollegin und verschickt vorformulierte Anfragen. Selbst, wenn Sie gar nicht Mitglied bei Facebook sind.
Ich selber habe meine Facebook-Aktivitäten eingestellt, nachdem ich dauernd Anfragen von mir nur halb Bekannten nach "Freundschaft" (ja, bin in der Hinsicht sehr altmodisch). Als ich dann mal bat, mir bitte keine Anfragen mehr zu schicken, weil ich Facebook nicht mag, war das grosse Staunen da.