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Noch Fragen?

Was passiert eigentlich, wenn ich meinen Krankenkassenbeitrag nicht mehr bezahlen kann? Fliegt ich dann aus der Versicherung raus?

Frage Nummer 53576
Antworten (6)
nein, der Beitrag wird gestundet und mit 5% pro Monat verzinst. Da kommen ganz schnell ganz schöne Summen zusammen, die Dich in kürzester Zeit in die Insolvenz bringen.
Ja, unter Umständen kann Sie Ihre Versicherung aus der Versicherungspflicht entlassen. Sollten Sie nur wenige Monate in Verzug sein, ist dies meist kein Problem und Sie können sich weiter als versichert betrachten. Sollten Sie jedoch länger als 6 Monate in Verzug geraten, hat die Versicherung das Recht Sie zu kündigen. Dann müssen Sie sich nach einer neuen Krankenversicherung umschauen.
@jonas Volltrottel: die Krankenversicherungspflicht ist gesetzlich, da kann Dich keine Krankenkasse draus entlassen.
Du bist weiter versichert, ob Du willst oder nicht. Bei der gesetzlichen Versicherung summieren sich sofort die Beiträge, bei der privaten wirst Du zunächst in den Basistarif geschoben, bevor dort das gleiche losgeht.
ach, es ist Weihnachten und ich ärgere mich auch, wenn ich angepflaumt werde...
Ich nehme den "Volltrottel" mit Bedauern zurück, aber inhaltlich bleibe ich dabei.
Eine private Krankenversicherung darf Dir in einem solchen Fall nicht mehr kündigen. Allerdings bist du dann nur in medizinischen Notfällen und bei Bedürftigkeit versichert. Bedürftig bist du dann, wenn du Arbeitslosengeld II, besser bekannt als Hartz IV, beziehst. Solltest du also, aus was für Gründen auch immer, deinen Krankenkassenbeitrag nicht mehr bezahlen können, dann gehst du am besten gleich zur Arbeitsagentur und beantragst Hartz IV. Der PKV-Beitrag wird dann ermäßigt und eventuell sogar komplett übernommen. Lass dich bei Zahlungsschwierigkeiten sofort beraten!
Sie "fliegen" nicht aus der Versicherung raus. Generell ist es so, dass Sie wenn Sie Ihren Krankenkassenbeitrag für mehr als zwei Monate nicht mehr bezahlen können, Ihr Leistungsansprach erlischt. Das heißt Sie bekommen nur noch eine medizinische Versorgung im Notfall (Schwangerschaft, akute Schmerzen).
Ihre Krankenkasse muss Sie mehrmals anmahnen. Eventuell werden Säumniszuschläge erhoben.