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Was passiert mit Minusstunden bei Kündigung?

Ich werde bald mein Arbeitsverhältnis kündigen. Obwohl ich immer nach Dienstplan gearbeitet habe, häuften sich Minusstunden an. Es existiert eine Vereinbarung über ein Arbeitszeitkonto, in der aber nur von Überstunden die Rede ist. (innerhalb von 12 Monaten durch Freizeitgewährung oder Zahlung des Mindestlohns auszugleichen.)
Was passiert nun mit meinen Minusstunden?
Frage Nummer 3000071544
Antworten (5)
Da du ja nicht fristlos gekündigt hast, verbleiben dir noch drei Monate, um dein Minus auf Null zu bringen. Wenn nicht, gibt es eben Minus-Gehalt.
Beim Umgang mit Minusstunden kommt es zum Teil darauf an, wer das Minus verantwortet.
Ein Arbeitnehmer ist verpflichtet, seine Arbeitskraft im vereinbarten Umfang anzubieten. Wenn der Arbeitgeber das nicht in diesem Umfang nutzt, ist das sein unternehmerisches Risiko und führt weder zu einer Kürzung des Gehaltes noch zur Verrechnung von Urlaubstagen.
Erstellt der Arbeitgeber Dienstpläne, dann ist es alleine seine Aufgabe, diese so zu gestalten, dass ein Arbeitnehmer seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Folgt der Arbeitnehmer diesen Plänen in vollem Umfang, dann hat er seinen Teil des Arbeitsvertrages vollinhaltlich erfüllt.
Naja, die Minusstunden musst DU halt noch aufholen oder es wird dir vom Gehalt abgezogen ;)
Petras, das ist - siehe Ausführung von ing - natürlich Blödsinn!
"Obwohl ich immer nach Dienstplann gearbeitet habe, häuften sich Minusstunden an."

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