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Noch Fragen?

Was sollte mit der Lifeline geschehen?

Es geht um das Schiff der Dresdner Organisation: Es sammelte auf eigene Faust Flüchtende vor Libyens Küste ein und wollte sie in Italien abladen, was aber verwehrt wurde. Malta hat sich am Ende bereitberklärt, die Flüchtenden an Land gehen zu lassen. Das Schiff ist erst einmal konfisziert. Sollte s an die Organisation zurückgegeben werden, um weitere Flüchtende einzusammeln? Oder doch besser zerstört, um die Flüchtlingsfrage offiziell regeln zu lassen?
Was meint ihr?
Frage Nummer 3000100395
Antworten (84)
Quelle Spiegel:
Die Vereinten Nationen haben die EU scharf kritisiert für ihren Umgang mit den Rettungsschiffen. "In den vergangenen zehn Tagen konnten Schiffe mit Flüchtlingen im Mittelmeer wegen der politischen Lähmung in Europa nicht anlegen", sagt Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi. "Es ist unabdingbar, dass die EU-Mitgliedsländer das Recht auf Asyl aufrechterhalten. Rettung zu verweigern oder die Verantwortung für Asyl auf andere abzuwälzen, ist völlig inakzeptabel."
Na klar doch: Schiff zerstören, Kapitän und Mannschaft auf Jahre einlochen, damit Politik in Ruhe etwas ... 'klären' kann!

Irgendwie fühle ich mich dabei gerade an die 60er/70er Jahre erinnert...

BTW, Montags-Adminis: Dieses war keine Kritik an stern.de, gell. Also bitte, benehmt Euch!
Ich werd nun auch mit meinem Schlauchbot von einem bekannten Discounter im Mittelmeer kreuzen und die Blondies in kurzen Bikinis von Monaco Yachten retten weil die in der prallen Sonne ja nix zum anziehen haben. Auf der Seite vom Boot steht freedom refugees.
Stechus, allein Deine Frage bringt mich fast auf die Palme:

Natürlich muss das Schiff an die Eigner zurückgegeben werden und weiterhin Flüchtlinge (asylberechtigte Flüchtlinge!) vor dem sicheren Ertrinken retten dürfen!

Solange diverse EU-Länder (!) ihren humanitären Verpflichtungen nicht nachkommen, wird es eine 'offizielle Regelung' (Deine Worte übrigens!) auch nicht geben.
Umjo, dann könnten diese "Hilfsorganisationen" doch direkt einen direkten Fährverkehr aufmachen, Montag bis Sonntag ab 14 Uhr nach müssen wir mal abwarten wer uns aufnimmt. 50% Schleusergeld für Überfahrt, kann länger dauern und für Verpflegung betteln wir bei den Hilfskräften.
Schon seltsam, dass diese ngo-schiffe ausschliesslich in eu-häfen ihre flüchtlinge abladen wollen. Was ist denn mit marocco oder tunesien? Aber dann würde es kein geld von schlepperorganisationen geben vermutlich.
Eine Fehlinformation:
Das Schiff ist bis zum heutigen Abend NICHT beschlagnahmt/konfiziert worden (Quelle: dpa, SpiegelOnline).

Der Kapitän muss am Montag wegen der Falsch-/Fehlbeflaggung in Valetta vor Gericht.
Wir bräuchten eigentlich hunderte Schiffe wie sie Lifeline, die jedes Recht untergraben, Komplizen der Schleuer sind, die ihren Leuten sagen, wir schicken euch raus, die retten euch. Wenn hundert Millionen Afrikaner nach Europa wollen: Refugees welcome, wir sind bereit, wir können alle aufnehmen. Lifeline sei Dank, die schaffen das.
Natürlich könnten wir die Rettung der Flüchtlinge in Schlaubooten unterlassen oder unter Strafe stellen.

Das würde die Schleuser nicht am Geld verdienen hindern und an den Stränden von Spanien, Italien und Griechenland würden wieder die Leichen der Ertrunkenen angespült. Wer dies befürwortet, kann ja gerne dafür sein.

Man kann auch behaupten, die Leute auf diesen Schiffen würden jedes Recht untergraben, und dabei jedes Seerecht ignorieren. Wer in einem überladenen Schlauchboot auf dem Meer treibt befindet sich in Seenot und muss nach Seerecht von jedem gerettet werden. Dabei ist es egal, wie er dahin gekommen ist.

Wenn man nicht will, dass die Flüchtlinge absaufen, ist jede Bemühung diese Leute aufzulesen, in meinen Augen nur zu befürworten.

Ich erinnere an die ursprüngliche Cap Anamur, die die sogenannten Boatpeople vor Vietnam aufnahm und international gefeiert wurde. Nun, da handelte es sich um Flüchtlinge vor dem Kommunismus, das ist natürlich was anderes, das war der politische Feind, das waren keine Wirtschaftsflüchtlinge, nein sicher nicht.
Ich bin nicht mal sicher, ob diese NGO-Organisationen überhaupt unterm Strich Menschenleben retten, da Flüchtlinge und Schlepper auf die Rettung durch NGO-Schiffe spekulieren und letztere erstere daher extra in seeuntaugliche Boote stecken. Vermutlich würde man effektiv nur Leben retten, wenn man gleichzeitig die Schlepperbanden dingfest macht.
Schlauboote zu Schlauchbooten korrigiere … tststs
Jeder ist seines Glückes Schmied. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.

Was hab' ich damit zu tun?
Und @ing, diesen Klohocker: Bist Du eigentlich noch bei Verstand?
Wer sich zu den Themen "Warum machen die das überhaupt?", "Warum bringen die die Flüchtlinge nicht zurück nach Afrika?" und "Das sind doch nur die Helfer der Schleuser!" informieren möchte, sollte mal dem Link folgen.


Amen.
Diese verlinkte Satireseite ist echt lustig. Sollte sich jeder mal durchlesen. Als ob Schlepperbanden Leute nach Afrika bringen oder das Gerücht, dass der BND angeblich die NGO-Schiffe bezahlen würde. Super gemacht die Seite. Selten so gelacht.
Dass die lybische Küstenwache sofort das Feuer auf NGO-Schiffe eröffnet, wenn sie solche ordet oder dass die NGO-Schiffe dagegen protestieren, Flüchtlinge nach Europa bringen zu müssen, sind wohl auch eher alternative Fakten. Ehrlich, mit so einem Schmarren überzeugt man niemanden.
Die Medien sind voll von Berichten über das aggressive Vorgehen der libyschen Küstenwache.

Ein kurzes Suchen nach "Libyen Küstenwache" führt zu erstaunlichen Ergebnissen.
Der klassische Konflikt zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik.
Je näher Flüchtlinge an der libyschen Küste eingesammelt werden, desto weniger weit müssen die Schleuser die Flüchtlinge in Richtung Italien bringen.
Aktion-Reaktion.

Der Preis für die Flüchtlinge für die Schleusung sinkt deswegen aber nicht. Daher: Je mehr und je näher NGOs Flüchtlinge an der Küste "gerettet" werden, desto mehr können geschleust werden und desto grösser der Profit der Schleuser.

Ich bin daher für ein radikales Zerstören der NGO-Schiffe, um mehr Menschenleben zu retten.

Und jetzt darf sich rayer empören...
;-)
Richtig StechusKaktus, denn durch NGO Schiffe wird eine Überquerung des Mittelmeeres und das Ankommen in Europa quasi garantiert. Dadurch steigt auch der Preis für die Schleusung, da es eine unmittelbare "Mitnahmegarantie" gibt.
Diese "Gutmenschen" machen die ganze Situation nur noch viel schlimmer.
Warum versuchen diese NGO-Organisationen eigentlich nicht, die Lage in den lybischen Flüchtlingslagern zu verbessern? Die soll angeblich ja nicht so toll sein. Aber dafür gibt es ja kein Geld von Schleppern und daher lohnt sich das wohl finanziell nicht.
Was hat Deutschland denn mit Menschen im oder am Mittelmeer zu tun?
1. Je näher Flüchtlinge an der libyschen Küste eingesammelt werden, desto weniger weit müssen die Schleuser die Flüchtlinge in Richtung Italien bringen.

Die Schleuser setzen die Boote ab und interessieren sich nicht mehr dafür. Wie weit das Boot kommt ist für die egal. Die holen sich das nächste Boot und machen weiter.
Es werden somit auch nicht "desto mehr geschleust".

2. Warum versuchen diese NGO-Organisationen eigentlich nicht, die Lage in den lybischen Flüchtlingslagern zu verbessern?

Abgesehen davon, dass NGO-Organisationen ein redundantes Akronym ist, woher willst du wissen, dass es nicht NGOs gibt, die dies machen. Ich wette in den Flüchtlingslagern sind einige NGOs am arbeiten, angefangen mit dem Roten Kreuz.

3. "Gutmenschen"

Wird ja gerne von denen benutzt, die auch laut über den Untergang der deutschen christlichen Leitkultur jammern. Zumindest zur christlichen Leitkultur gehört Nächstenliebe und Schutz/Rettung von Menschen in Notlagen dazu. Ich gebe zu, dies hat nicht immer auch zur deutschen Leitkultur gehört. Aber zum Ausgleich hängen die Bayern ja jetzt Kreuze in den Amtstuben auf.

4. Was hat Deutschland denn mit Menschen im oder am Mittelmeer zu tun?

Nichts, natürlich nichts. Sollen doch die wirtschaftlich starken Staaten im Süden Europas, wie Spanien, Italien und Griechenland, sich um die Flüchtlinge kümmern.
Wir jammern dann darüber, dass diese Staaten wirtschaftlich nicht vorankommen und den Euro belasten. Wenn wieder Rettungsschirme gebraucht werden, dann ist ja nicht die eigene Ignoranz schuld. Nein, nie nicht.
skorti, du sagt wahrscheinlich auch FT-Protokoll oder?

Wenn rote Kreuz und Co. vor Ort wären, verstehe ich aber das Gejammer nicht über die Zustände dort. Lieber mehr Geld in die Flüchtlingslager investieren als Schlepperbanden finanzieren.
So wie bisher geht das nicht mehr lange weiter. Diese ganzen Südländer sind selber schon fast pleite und müssen sich dazu noch um Unmengen von Flüchtlingen kümmern.
Libyien hat keine stabile Regierung. An der Küste beherrschen mafiaähnlich organisierte Milizen den Menschenhandel.
Die echte Mafia mischt auch mit, mit Menschenhandel kann man mehr Geld verdienen als mit Drogen oder Prostitution.
In den Lagern angekommen, werden die Flüchtlinge oft gefoltert, während sie mit ihren Angehörigen telefonieren müssen. Den Angehörigen sagt man, sie müssen Geld schicken, dann wird der Gefangene in ein Schlauchboot gesetzt. Es ist aber nicht so, dass die Leute in den Herkunftsländern das Geld haben. Da steht schon ein Kreditvermittler der Schleuserorganisation bereit. Die Menschen sind dann hoch verschuldet. Es wird ihnen versprochen, dass der Gefangene Geld schicken wird.

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Hier einer der Berichte eines Helfer.

Der in Crailsheim praktizierende Arzt Harald Jahn hat Kontakte zu den Hilfsorganisationen am Mittelmeer und warnt vor einer humanitären Katastrophe.
Im Juli hat der in Crailsheim praktizierende Orthopäde Dr. Harald Jahn dem HT von seinem ersten Einsatz auf der „Seefuchs“ berichtet – das ist eines der beiden Schiffe der Hilfsorganisation „Sea-Eye“. Seither hat sich auf dem Mittelmeer vor der libyschen Küste vieles verändert. Eigentlich hätte Jahn am 4. September zu einer weiteren Hilfs- und Rettungsexpedition aufbrechen sollen, doch dazu ist es nicht gekommen.

Der libysche Staat hat sein Hoheitsgebiet auf dem Meer unvermittelt von zwölf auf 74 Seemeilen ausgedehnt, das sind etwa 131 Kilometer, und allen Rettungsorganisationen angedroht, sie gewaltsam zu vertreiben. Ein Schiff der spanischen Rettungsorganisation „Open Arms“ wurde mit Warnschüssen der libyschen Küstenwache zum Anhalten gezwungen und besetzt; dabei haben sich offenbar ziemlich beängstigende Szenen abgespielt. Als Folge haben sich praktisch alle Hilfsorganisationen zurückgezogen, unter anderem die „Ärzte ohne Grenzen“ und Sea-Eye operieren nur noch in eingeschränktem Rahmen. Jahn lässt das Ganze keine Ruhe. Die Berichte, die ihn erreichen, sagt er, müssen an die Öffentlichkeit. Er spricht von einer menschlichen Tragödie.

Die Menschen sterben
Die Zahl der Flüchtlinge, die noch in Italien ankommen, sei drastisch zurückgegangen. Es wird vermutet, dass Milizen viele Flüchtlinge an Land abfangen. Wie viele momentan doch noch durch die Absperrungen kommen, sei nicht bekannt: „Bei der neu geschaffenen riesigen Hoheitszone haben sie keine Chance, ohne Hilfe zu überleben.“ Wer nicht ertrinke, ende in Libyens Lagern, in denen katastrophale Zustände herrschten. Für mindestens 700.000 Menschen gebe es dort kein Weiterkommen, sie hätten aber auch keine Chance auf eine Rückkehr in ihre Heimatländer. Nach übereinstimmenden Berichten herrschten dort „KZ-artige Zustände“; Vergewaltigung, Folter und Hinrichtungen seien an der Tagesordnung.

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Die Organisation Ärzte ohne Grenzen berichtet von Verletzungen durch Folter und Mißhandlungen. Dass Frauen vergewaltigt werden, ist Standard.

Inzwischen wurde bekannt, dass Flüchtlinge in Algerien auf Fahrzeuge verladen und an die Südgrenze geschafft werden. Dort müssen sie mitten in der Sahara aussteigen, ohne Wasser, Essen oder GPS. Die meisten kommen dabei ums Leben.

Inzwischen kommen deutlich weniger Flüchtlinge an.
Aber die, die in den Fängen der Schlepperbanden sind, werden es auf jeden Fall versuchen, übers Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Egal ob da Hilfsschiffe unterwegs sind oder nicht. Das ergaben zwei britische Studien, die diese Woche veröffentlicht werden. Ohne die NGO Schiffe, werden halt die meisten ertrinken.

Es ist richtig, dass Europa Italien, Spanien und Griechenland helfen, und die Menschen in Europa verteilen muss.

Aber wer sagt, man solle dort unten die Menschen ihrem Schicksal überlassen, die NGO Schiffe versenken oder in Häfen festhalten, der denkt menschenverachtend, hat null Empathie und irrt sich, wenn er meint, dann würden Menschen nicht mehr in kleinen Schlauchbooten aufs Meer hinausgeschickt.
Wenn dann weniger kommen, sind die meisten ertrunken.
Die ersten großen Haie wurden an der spanischen Mittelmeerküste schon gesichtet.

Ich lese immer wieder diese absurden Vorschläge, nach Afrika zurückbringen, Seenotrettung einstellen usw.
Und ich bin sehr erstaunt, wie wenig Information manche Menschen offenbar haben. Es ist lästig, immer wieder die Fakten nennen zu müssen. Lest halt mal seriöse Nachrichten und kommt aus der braunen Blase raus.
Ich lese aber auch oft Kommentare bei FB, bei denen mir klar wird, dass es Menschen bei uns gibt, die diese gequälten Menschen offenbar als nicht gleichwertig ansehen. Irgend etwas zwischen Mensch und Tier. Und die müssen weg, egal wie.

Pfui Teufel! Mich ekelt vor euch !
Wen interessiert das?
Die Südländer Europas gehen bankrott, wenn das so weitergeht. Ist nun mal die Realität. Die Lösung ist meiner Meinung nach, dass man sich mehr in Afrika engagiert und vor Ort hilft aber nicht dass alle hierherkommen.
Elfi und ich weine jeden abend in mein Kopfkissen. Und du trinkst in deinem schönen Italien jeden Abend eine Flasche Wein und speist Mediteran auf der mit Tropenholz ausgelegte Terrasse in der Abendsonne mit Seeblick.

Wen von uns möchtest du den eigentlich mit deinem vorgegaukeltem Gutmenschentum zum schlechten Gewissen erweichen? Du hast garantiert keins. Ich auch nicht.

@elfigy,
wie viele Flüchtlinge hast du denn in deinem Haus aufgenommen?
>Lempel , die zwei Putzkräfte.
Sgt_Hartman,
dann gibt sie den armen Flüchtlingen auch noch Lohn und Brot.
Ja, so eine Frau will und muss bewundert werden, sonst verabscheut sie uns noch.
Ich will möglichst auf Kosten von niemandem leben. Ich kaufe wenn es geht fairgehandelten Kaffee, esse kein Fleisch, spende an verschiedene Organisationen. Aber bevor Europa zerbricht, ist mir lieber, man weisst die Flüchtlinge ab.
Zombijäger, Europa wird daran nicht zerbrechen.
Was du schreibst, ist ja richtig. Es muß in Afrika etwas geschehen. Nur das hilft nicht sofort, nicht jetzt. Nicht denen, die jetzt in den libyschen Foltercamps festsitzen. Dein Konsumverhalten ist vorbildlich und ehrenhaft.
Aber das reicht nicht, auch dann nicht, wenn sich noch viel mehr Leute so verhalten. Und den meisten ist es egal, siehe die Beiträge von den drei Deppen da. Opal, Solitude und Lempel.
Eigentlich ist die Situation an der libyschen Küste ein Fall für die UNO. Man müsste die gestrandeten Menschen befreien und menschenwürdig versorgen, die meisten wollen nur heim. Das könnte man auch organisieren. Sie haben aber im Moment keine Wahl ausser dem Schlauchboot.
@elfigy
Zu den drei Deppen darfst du auch den Initiator der Frage nehmen. Dümmer wie Stechus und ignoranter geht es kaum noch.
"Seien Sie fair, freundlich, debattieren Sie in einem freundlichen und sachlichen Ton mit anderen Usern ..."

Klappt ja prima.
"Wir können nicht alle aufnehmen."

Das kommt nicht von der AfD, sondern ist Originalton von Andrea Nahles.

Was bedeutet das in der Praxis? Alle Flüchtlinge besitzen Smartphones, und als Angela Merkel 2015 die Grenzen für alle geöffnet hat (Sie hätte alternativ sagen können, nur einmalig für die in Ungarn festsitzenden Flüchtlinge, mehr nicht, aber das war ihr großer Fehler. Alternativen kann sie nicht.)

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, diese Nachricht verbreitete sich in Windeseile auf alle Smartphones in Arabien und Afrika, die Leute kamen mit der Erwartung, von Frau Merkel eingeladen worden zu sein.

Warum funktioniert das nicht umgekehrt? Warum wird nicht die Nachricht verbreitet, dass es nicht für alle grenzenlos Wohnraum und Arbeit in Europa gibt? Vielleicht würde eine realistische Schilderung viele davon abhalten, hierher zu wollen. Es sind ja nicht die Ärmsten der Armen, die kommen wollen, die könnten sich das gar nicht leisten.
Ein Gambier erzählte, dass vor allem Ärmere Haus und Hof verkaufen und den Auswanderen vorschreiben, dass sie nur als Reiche zurückkehren dürfen. Angeblich ist Gambia ein Umschlagplatz für Drogenhandel. Wenn selbst Regierende damit Kasse machen, haben wir keine Chance. Ja, es gibt auch echte politische Flüchlinge.
@elfigy,
nun hast du ja nicht nur hunderttausend Flüchtlinge vor dem Ertrinken gerettet, sondern die Erde vor ihrem Untergang, und das geht in deinem Fall so:

Auf der Terrasse in Italien sitzen und Wein trinken. Zigaretten rauchen, bis die ganze Umgebung vollgequalmt ist. Langsam ein wenig besoffen werden und dann wird dir langweilig.
Also her mit der Tastatur. Den Leuten da draußen werde ich zeigen, wie es gemacht wird!

Einen ellenlangen Beitrag an die stern.de Wissenscommunity absetzen, denn dort sitzen nicht nur Deutschlands schlauste Köpfe, sondern die gesamte Weltgemeinschaft wartet auf deine erlösenden Worte.

Und damit es auch so richtig sitzt, schreibst du am Schluss »Pfui Teufel! Mich ekelt vor euch !« *hicks*
@Paulchen alias Swan, alias Lempel.
Du mußt nicht von dir auf andere schliessen. Du bist hier hinreichend bekannt als bemitleidenswerter Alkoholiker mit einem Hang zu aggressiver Provokation.
Und du bist zu dumm, dich so zu verstellen, dass man dich nicht erkennt.
Ich schreibe dir das nur, damit du das jetzt weißt.
An weiterem Schriftverkehr mit dir habe ich kein Interesse.
@rayer: Überprüfe doch einmal dein Verhaltensmuster andere zu beleidigen, wenn dir keine Argumente einfallen. Das ist auffällig bei dir.

Im Kern geht es hier doch darum, ob unter dem Strich MEHR Menschen gefährdet werden, wenn NGOs näher an die libysche Küste heranfahren um Flüchtende aufzunehmen oder WENIGER.
Diese Frage kann man doch diskutieren, ohne andere Meinungen zu verunglimpfen. Immerhin beschäftigen sich mit dieser Frage auch Gerichte, weil immer wieder Anlass zur Annahme besteht, dass NGOs mit Lichtzeichen Schleuser ihr Geschäft erleichtern und damitvauch mehr Flüchtlinge dazu motivieren, die gefährliche Passage anzutreten.

Und es ist keinesfalls abwegig, dass MEHR Flüchtende nachgeholt werden, wenn die Passage vermeintlich schneller und sicherer wird.

Also Schaum vom Mund abwischen und die Zeit der Empörung lieber in ein paar Gedanken investieren. Im Empören war Stahlfaust ohnehin der beste.
Stahlfaust ist jetzt Lempel!

Grüssle
Ich glaube eher, dass lempel unser australier ist und
Stahlfaust jemand anders.

Bezüglich beleidigungen ist swan/lempel aber eher harmlos muss man zugestehen. Da liegen andere vorne.

StechusKaktus, Rayer ist wegen mangelnder Diskussionsfähigkeit und pathologisch schon auffälliger Egozentrik in seinem kranken Hirn gezwungen so zu Handeln wenn er nicht mehr weiter weiß mit seinen mehr als kruden Theorien andere zu beleidigen. Er sollte mal zum Arzt.
Werte Sukkulente,
mein erster Beitrag wurde gelöscht, daher fasse ich das noch einmal in weniger drastische Worte:
Wenn ich will, dass der Strom über das Mittelmmer versiegt, dann gibt es genau zwei Möglichkeiten:
- ich schließe komplett die Route. Wer sich aufs Meer wagt, wird an der Anlandung in Europa konsequent gehindert, bis er entweder zurückfährt oder ertrinkt. Ein paar Tausend Tote muss ich dabei in Kauf nehmen, sonst spricht sich das nicht herum. Danach aber ist weitestgehend Ruhe (Australien ist da ein leuchtendes Vorbild). Langfristig führt das zu den wenigsten Toten, aber man muss die Zwischenphase moralisch überstehen.
- oder ich eröffne legale Wege (Stichwort "Einwanderungsgesetz"). Dann suche ich mir aus, wer kommen darf

Derzeit tendieren die EU-Staaten zu 1), bringen aber nicht die Kraft auf, die moralischen Konsequenzen zu tragen.
Sachlich diskutieren ist hier allgemein ziemlich schwierig. Aber da gibt es ja diesen spruch: was nicht tötet, härtet ab.
Nicht zu fassen: Der erste Beitrag von Ing wurde gelöscht, aber der ganze Werbemüll darf stehenbleiben?

"Die Diskussion soll leben und darf hoch hergehen, folgende Dinge aber tolerieren wir nicht:
...Werbung und werbliche Inhalte..."

Das klappt ja auch prima.
Genau Zombijaeger, wir weinen nicht abends unser Kopfkissen voll.
Nicht jeder hat ein eigenes Kopfkissen.
Mist, im Netz finde ich nix unter Einwegschlauchboote. Wäre ein gutes Geschäft.
Bio, aus nachhaltigem Hanffaseranbau fair gehandelt und rückstandslos im Meer versenkbar.

.... ich les gerne die Meinung von anderen Deppen,
worschd ob sie mir bassen oder ned ...
"rückstandslos im Meer"

da muss ich erst mal drüber nachdenken.
Obwohl, das hat ja mit dem Plastikmüll auch schon geklappt.
Martina,
das ist die "Belehrungs- Demokratie" - von den 68ern, und klingt nach Berufs-Revoluzzern und Sozialpädagogen/innen und unbeirrbaren Weltverbesserern, die die Macht und Deutungshoheit über die politischen Institutionen erlangt haben.

Es wird den Leuten ständig erzählt, ihre Ängste, wenn es um Kriminalität geht, wenn es um kulturelle Identität geht, das seien falsche Ängste. Die Leute müssten sich nur geistig-moralisch weiterentwickeln, dann würden sie schon verstehen.
Falsch Hubsi, den Leuten mit den Ängsten legt man nahe, dass sie endlich die Fakten zur Kenntnis nehmen.

Ich frage mich auch, weshalb nicht zur Kenntnis genommen wird, dass alle Studien und Befragungen ergaben, dass die in Libyien gefangenen und mißhandelten Flüchtlinge auf jeden Fall versuchen werden, übers Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Ob da Seenotrettung stattfindet oder nicht. Diese Menschen haben keine andere Wahl. Sie sagen, sie sterben sonst in den Lagern, auf dem Meer hätten sie wenigstens eine kleine Chance. Es wird auch mit Rettungsschiffen viel gestorben. Es gibt keine belastbaren Quellen für das von rechtspopulistischen Medien verbreitete Gerücht, die NGOs würden mit Schleppern zusammenarbeiten.

Ich frage mich, weshalb sich einige Schreiber hier nicht um Hintergrundwissen bemühen.
So dumme Vorschläge, wie zurück nach Afrika bringen, oder Rettungsschiffe versenken könnte man sich wirklich sparen. Der Hinweis auf nachhaltige Lösungen in Afrika ist zwar richtig für die Zukunft, aber hilft akut nicht.
Den Menschen muß jetzt geholfen werden, vor allem muss schnell für menschenwürdige Verhältnisse an der Küste gesorgt werden. Da sind keine NGOs tätig, die lassen sie nicht rein.

@ elfigy

Du bist wirklich gut darin, andere zurechtzustutzen und das als rechtspopulistisch zu bezeichnen, was dir nicht passt.

Du schreibst einfach, dass man den Menschen helfen muss. Das ist simpel, das klingt gut. Aber hättest du denn auch konkrete Vorschläge, wie das zu realisieren ist?

Jede Wette nein, da kommt nichts.
vielleicht sollte man folgende Fakten zur Kenntnis nehmen:
Demokratie ist eine Mehrheitsentscheidung und immer mehr wollen einiges nicht mehr.
Damit meine ich auch nicht unbedingt "meine Haltung, meinen Standpunkt und meine Überzeugung" (da sie sich an mir abarbeiten und mich direkt ansprechen) sondern meine Wahrnehmung, dass viele Leute nicht Ihrer Meinung sind und durch Ihre Belehrungen nicht überzeugt werden und auf Ihre Art auch nicht überzeugt werden können.


PS: Ich bin nicht von der AFD oder anderen Parteien und ideologischen Organisationen.

@dorfdepp: es mag sein, dass die Seenotrettungsschiffe der NGOs als "nützliche Idioten" das Geschäft der Schlepper indirekt unterstützen.
Aber die Vorstellung, dass sie bewusst mit den Schleppern zusammenarbeiten, ist VÖLLIG ABSURD!
Wer so etwas verbreitet, der verbindet damit das Ziel, die Art der Hilfe zu diskreditieren nach dem simplifizierten Motto: wenn die die Flüchtlinge nicht abholen würden, würden die andern keine schicken und das Problem wäre gelöst.
Und ja, auch ich käme bei solch einfachen Lösungen für ein komplexes Problem auf den eigentümlichen Gedanken, dass dem populistische Gedanken zugrunde liegen.
@bh_hubsi:
1) Demokratie ist auch, wenn vier Füchse und ein Hase darüber abstimmen, was es zum Abendessen gibt.
Eine echte Demokratie erkennt man an ihrem Umgang mit Minderheiten.
2) die "schweigende Mehrheit", in deren Namen einige Größenwahnsinnige jetzt den Slogan "Wir sind das Volk" verhunzen, gibt es nicht.
Die Leute mögen die Lautesten sein, aber die Meisten sind sie nicht.

Ich habe hier schon viel früher, lange vor den Wahlen, gesagt, dass es europäische Untersuchungen gibt mt dem Ergebnis, dass in jeder Gesellschaft etwa 15% Gesocks vorhanden sind. Nun, unsere 15% sind gerade hinter dem Ofen hervorgekrochen. Sie sind nicht neu, es gab sie schon immer. Neu ist nur, dass sie jeden Anstand und Scham verloren haben und sich öffentlich zeigen.

Unsere Demokratie gibt ihnen jetzt das Recht und die Möglichkeit, das zu tun, und das, obwohl sie weit davon entfernt sind, eine Mehrheit zu sein.
Wenn diese ngo boote nicht mit schleppern zusammenarbeiten:
Warum lassen sie sich von schleppern leuchtzeichen geben, wo die flüchtlingsboote sind?
Warum ignorieren sie anweisungen von staatlichen stellen?
Warum versuchen sie auf jeden fall vor der libyschen küstenwache die flüchtlinge zu erreichen?
Warum weigern sie sich, sichere afrikanische länder anzusteuern, sondern wollen die flüchtlinge auf jeden fall nach europa bringen?
Warum benutzen sie wie neulich falsche beflaggung?
Warum versuchen sie nicht, die lage von flüchtlingen ib libyschen lagern zu verbessern?
Schon seltsam. Kann natürlich auch andere gründe haben, aber könnte mir auch vorstellen, dass spendengelder allein nicht reichen und dass sie da gerne noch ein paar euro mitnehmen
Kann mich auch an boote erinnern, die meinten, wenn italienische polizisten mitfahren müssten, würden sich die rettungen für sie nicht mehr lohnen (finanziell?). Wie gesagt, kann auch andere gründe haben aber manches ist schon komisch.
Zombijaeger nenne ein afrikanisches Land, das es den NGO Schiffen erlaubt, einen Hafen anzusteuern und die Flüchtlinge aussteigen zu lassen. Ein Land, in dem diese Menschen versorgt werden, nicht gefoltert und mißbraucht werden.
Man ist gespannt.

Lempel, die Haltung von Flüchtlingen wie Tierherden auf abgelegenen, unwirtlichen Inseln ist vorbildlich?
Weißt du nicht, dass der Mensch mehr braucht, als Nahrung. Dass sie in Würde leben, ihr Leben selbst gestalten und Bildung für ihre Kinder und eine Zukunft möchten?
Interessant welche meinung hier einige von afrikanern haben. Die scheinen ja zum grossen teil folterer und mörder zu sein. Ich war neulich in mali. Und wurden da an jeder strassenecke menschen gefoltert, ausgepeitscht und umgebracht? Überhaupt nicht. Die haben ganz normal wie wir gelebt. Vielleicht selber mal hinfahren bevor man andere menschen so aburteilt.
Du kannst in Marroco, Tunesien, Algerien, Ägypten sogar Urlaub machen. Die Leute sind freundlich, das Essen ist lecker. Frauen können im Bikini herumlaufen.
Du kannst dich frei bewegen.
Aber wehe, du kommst mit einem Schiff voller geretteter Flüchtlinge. Du kannst nicht einfach in deren Hoheitsgewässer eindringen.
Ist das so schwer zu begreifen?
Du fragst, weshalb die NGO Schiffe verhindern wollen, dass die Flüchtlinge nach Libyen zurück gebracht werden. Hast du kein Wissen über die Zustände in dem Land?
Übrigens wird in den Gefängnissen und Polizeistationen der obengenannten Länder auch fleißig gefoltert.
Diese Länder haben zwei Gesichter.
Gut, libyen ist wirklich etwas heikel aber tunesien und marokko würde ich es schon zutrauen, folterfreie flüchtlingslager zu betreiben. afrikanischen ländern diese fähigkeit pauschal abzusprechen ist in meinen
Augen rassismus. Als ob das dort zum grossen teil wilde und unmenschen wären.
Das mag ja sein, dass sie dazu in der Lage sind.
Aber sie wollen nicht. Sie lehnen es ab. Sie wollen nicht einmal ihre eigenen Staatsbürger zurücknehmen.
Zunächst einmal will ich vorausschicken, dass ich die Motivation dieser NGOs -unabhängig von ihrer letztendlichen Wirkungsweise- in jedem Fall für ehrenwert halte.

Dennoch sehe ich sie unter Druck, möglichst als erste (vor anderen Organisationen) Flüchtlinge aufzunehmen, denn die Spender wollen natürlich nicht, dass das Schiff wochenlang ergebnislos auf dem Mittelmeer umherfährt. Daraus kann dann eben schon die Situation entstehen, dass näher an die Küste gesteuert wird und dankbar Signale der Schlepper aufgenommen und erwidert werden.

Letztlich stehen die NGOs auch untereinander im Wettbewerb um Spendengelder. Dass Geld an Schlepper fliesst kann ich allerdings beim besten Willen nicht glauben.
@ ing793

Gut geschimpft, noch besser verleumdet, geht es dir jetzt besser?
ing, ich habe auf Martina geantwortet als ich hier eingestiegen bin.
„... ich les gerne die Meinung von anderen Deppen worschd ob sie mir bassen oder ned …“ weil ich wahrnehme das hier auch andere Störungen sich bilden, die zur politischen Kraft heranwachsen und wie du sagst lange sich nicht laut geäussert haben und keiner ernst genommen hat bzw. bagatellisiert wurden.

Ing, ansonsten sind wir beisammen. Ich habe hier nicht meinen politischen Standpunkt erklärst sondern die Beobachtung, dass die Demokratie es den Füchsen erlaubt über den Hasen abzustimmen (und wenn eine Gesetzesänderung notwendig wäre) den Hasenschutz (Minderheitenschutz) aufzuheben. Ich will das natürlich auch nicht.

Mein Punkt war, das permanente Aufzählen von Fakten (inclusive Böbeleien) , die keiner mehr hören will, ist genauso wenig hilfreich wie das Aufzählen von theoretische Prinzipien über die Demokratie (Probiere das mal in der Türkei (-; ).
Die Leute die Fakten anders in IHRE Realität einbauen werden so nicht mehr überzeugt sonder angestachelt.
Sie denken dass sie nicht mehr von gewissen Volksvertretern ernstgenommen werden.

Wenn die Kinder Angst haben kann man auch nicht sagen, nimm mal die Fakten zur Kenntnis das Dunkelheit, Donner & Blitz, Monster im Schrank oder unter dem Bett Blödsinn sind.
@Graf_Mucki

[Zitat] Lempel, die Haltung von Flüchtlingen wie Tierherden auf abgelegenen, unwirtlichen Inseln ist vorbildlich? [Zitat]

Ja, was glaubst du denn, wofür diese Menschen gebraucht werden?
Etwa in Luxus-Hotel untergebracht mit Zimmer Service und Damenbegleitung bei Nacht?

Zwölf von ihnen werden täglich mit zwölf Hieben ausgepeitscht, das wird gefilmt und kann im Internet angesehen werden. Als Abschreckung.

Die Flugzeuge, die dort bereit stehen, um die »Flüchtlinge« zu jeder Destination ihres Wunsches zu fliegen, sind Attrappen mit platten Reifen und ohne Treibstoff.
siehst, den Lempel u.a. kann nicht mehr mit dem werfen von Wattebäuschen überzeugen. Da brauchst härtere Sachen ..
Ach Hubsi,
die Australier wissen, wie es gemacht wird. Sie sind doch selbst nur ein Haufen Verbrecher, die aus England deportiert wurden.
@StechusKaktus,
du weißt doch immer noch, wie man die Leute in dieser WC anstacheln kann.
nur so:
Dortmund Nordstadt: Jeder Fünfte ist arbeitslos. Mehr als die Hälfte aller Anwohner sind Ausländer. Kriminalität, Drogen und Gewalt gehören hier zum Alltag. Das Problemviertel ist Sinnbild für viele Stadtteile in ganz Deutschland mit besorgniserregender Entwicklung. Von so genannten "No go-Areas" ist die Rede. Im vergangenen Jahr wurden in der Dortmunder Nordstadt 12.738 Straftaten begangen. Mehr als 1500 davon waren Drogendelikte. "Die Polizeieinsätze sind täglich bestimmt drei-vier Mal hier", sagt Anwohnerin Edeltraud Pohl. Die Rentnerin lebt seit 50 Jahren in der Nordstadt. Zusammen mit einigen anderen Anwohnern hat sie einen Bürgergarten in der Gronaustraße ins Leben gerufen. Von hier aus würde sie immer wieder beobachten wie mit Drogen gehandelt wird. "Das, was man am meisten beobachtet, ist eben die Dealerei mit Drogen. Was das für Drogen sind, weiß man natürlich nicht. Aber dass da im Vorbeigehen mal die Hand gereicht wird – in Sekundenschnelle haben die da was vergeben."

https://www.stern.de/tv/warum-die-dortmunder-nordstadt-ein-sinnbild-fuer-deutschlands-aktuelle-probleme-ist-8143920.html
Liebe Leute in der Dormunder Nordstadt oder vergleichbare Städte:

Das ist gar nicht so schlimm wie ihr denkt!
Ihr müsst euch mehr um das Hintergrundwissen bemühen warum diese Leute in der Nordstadt wohnen und Ausländer sind.
Wenn jeder ein bedingungsloses großzügiges Grundeinkommen hätte, dann würden diese Leute einen Zeitwohnsitz in Lugano oder in Monaco haben und nicht immer in der "D-Nordstadt" abhängen.
Bitte etwas geistig-moralisch weiterentwickeln und nicht immer nur jammern ....
Warum diese Leute in der Nordstadt wohnen ist zweitrangig. Primär ist die hohe Anzahl von Straftaten, Drogenhandel gibt es selbst in Villenvierteln, von Bedeutung.
Ja die Fakten sprechen für sich:
Polen verfolgt eine sehr restriktive Asylpolitik und wird daran nichts ändern.
Das Land verfährt wie Australien, Österreich, Tschechien, Ungarn, USA usw.
Warum sollten ausgerechnet wir in unser "Boot" immer mehr Leute lassen?

Heute darf man ja im Urlaub nicht mal mehr im Gummiboot auf dem Mittelmeer rumpaddeln, ohne dass man von einem »Lifeliner« gekapert wird.
Warum sollen die ngos geld an schlepper zahlen. Das hat erstens niemand hier behauptet und 2. wäre das absolut blödsinnig.
Ich komme trotz längerem Nachdenken nicht dahinter, was die Verhältnisse in der Dortmunder Nordstadt mit der Rettung ertrinkender Menschen zu tun haben.
Ich komme auch trotz längerem Nachdenken nicht dahinter, was an der Erwähnung von Fakten falsch sein soll, wenn sie offensichtlich einigen Usern nicht bekannt sind.
Macht dir nichts draus. Irgendwann wird bei dir auch der groschen fallen. Können sich halt nicht alle gleichgut mit politik auskennen.
Eben fällt mir noch der Absatz von Skorti auf:

"Wenn man nicht will, dass die Flüchtlinge absaufen, ist jede Bemühung diese Leute aufzulesen, in meinen Augen nur zu befürworten."

Mit diesem Satz befürwortet er doch auch automatisch die neue Initiative der EU, die libysche Küstenwache besser auszustatten, um die Flüchtlinge zu retten und an die libysche Küste zurückzubringen. Mit allen Konsequenzen, die elfigy so wortfeil dargestellt hat.

Skorti, Skorti, das hätte ich nicht von dir gedacht...
snnnff, snnnfff ... unter die Schuhsohlen kuck ... nee sind sauber ...

@Stechus, wenn du das nicht von mir gedacht hättest ...
Natürlich ist es für jeden Flüchtling besser, von der libyschen Marine aufgelesen zu werden, als abzusaufen.

... und sei es nur, damit sie im zweiten Anlauf die Chance haben dich zu ärgern.

Aber du vergisst da was. Es handelt sich um eine Initiative der EU. Die Überweisen Gelder an Libyen, Libyen sackt diese ein und schmiert verschiedene Leute, die kaufen davon evtl. sogar Schlauchboote ...

Du vergisst noch etwas, wessen libyscher Küstenwache?
Der, der international anerkannten Regierung?
Der gehört nur noch ein Streifen Land und Küste an der ägyptischen Grenze.
Der, des Bürgerkriegsgegners Morgenröte, der im Westen bis ca. zur Mitte sitzt?
Der, des IS, dem das Gebiet dazwischen gehört?

Egal, wem der 2 Hauptgruppen, den IS schließe ich mal optimistisch aus, die EU das Geld geben wird, wie hoch ist die Chance, dass es nicht im Bürgerkrieg versickert?
Diese Initiative der EU ist eine Luftnummer.