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Noch Fragen?

Was stimmt eher, die Schöpfungsgeschichte oder die Evolutionstheorie?

Frage Nummer 89821
Antworten (28)
Die beiden Theorien widersprechen sich doch nicht. Können also beide stimmen. Die Schöpfungsgeschichte erklärte nicht, wie sich die Schöpfung vermehrt hat, die Evolutionstheorie erklärt nicht, warum sich die Schöpfung vermehrt hat respektive ob das erste Leben Zufall war oder nicht.

Der eine fragt warum, der andere wie. Verschiedene Betrachtungsweisen des selben paar Schuhes.
Da ich mit Religion und dem ganzen Gehabe nix am Hut ab und einen gesunden Menschenverstand habe, der vll von dem einen oder anderen hier angezweifelt wird, ist für mich die Evolutionstheorie die einzig wahre Erklärung für die Entstehung des Lebens auf unserem Planeten. Bin zwar kein Wissenschaftler aber die wissenschaftlichen Ergebnisse in dieser Hinsicht sind für mich absolut schlüssig. Es gibt nicht den Herrn/Gott der in seiner gnadenvollen Macht in sieben Tagen alles Erschaffen hat, aber daran glauben halt eben viele die sich der Religion als Helfer in der Not mit einer übermächtigen Macht identifizieren. Für mich sind diese Religionen Sekten die die "Gläubigen" mittels unterbewusten Manipultionen gefügig machen.
@ Opal
Hut ab vor deinem gesunden Menschenverstand. Trotzdem schließt das eine nicht das andere aus. Die Evolutionstheorie besagt ja nur, wie sich das Leben entwicklelt hat, nicht wie es entstanden ist.
man kann sie m.E. nicht als Gegensätze im Sinne eines entweder/oder gegeneinander setzen.
Die Evolutionstheorie erklärt die Entwicklung des Lebens von seinen Anfängen bis heute. Für die eigentliche Entstehung bildet sie keine Basis.
Sie setzt auch zeitlich an einem Punkt an, wo es die Erde, den Himmel und die Sterne bereits gibt, stellt also keine umfassende Entwicklungstheorie dar.
Die Genesis geht hier deutlich weiter, ist aber keine wissenschaftliche Theorie und nimmt das im Grunde genommen heute auch nicht mehr in Anspruch. Sie spricht in Bildern. Und ich muss konstatieren, für die Zeit, aus der sie stammt, in erstaunlich exakten Bildern. Die Vorstellung, dass jeder Schritt innerhalb eines Tages geschah, ist natürlich absurd, aber die Abfolge der Schritte zeugt von einem tiefen Verständnis.
Dorfdepp. da muß ich dir wiedersprechen. Die Wissenschaft hat ganz klar bewiesen und dargestellt wie sich "Leben" in der Art und Weise wie wir das kennen vor millionen von Jahren entwickelt hat. Und da hat garantiert keiner von Außen nachgeholfen sondern das ist passiert weil die Umgebung/Medium das zugelassen hat.
Ich möchte dir ja deinen Glauben an die Schöpfung nicht nehmen aber das ist die Phantasie die sich irgend jemand oder gar viele Tausende damals ohne Wissen der wirklichen Tatsachen ausgedacht haben und das tausende Jahre später immer noch versucht wird den Gläubigen zu vermitteln,
BTW, deinen Seitenhieb hab ich überlesen. Geht mir am ***** vorbei
@ Opal
Es wäre zutiefst unfair von mir, dich zu fragen, was denn die Wissenschaft bisher bewiesen hat, weil du kein Wissenschaftler bist. Du glaubst nur, was dir andere weismachen wollen, ich nicht. Es gibt sehr wohl Wissenschaftler, die keinen Konflikt zwischen Wissenschaft und Glauben sehen, weil die Erkenntnisse der Wissenschaft doch immer noch sehr begrenzt und weit davon erfernt sind, das Leben zu erklären. Was ist denn die Aufgabe der Wissenschaft? Die Welt zu ergründen und zu erklären, so wie sie ist. Es ist nicht Aufgabe der Wissenschaft, atheistische Spekulationen zur Wahrheit zu erklären, das muss einmal ganz deutlich gesagt werden.
@Opal: die Wissenschaft hat GAR NICHTS bewiesen. Es gibt Theorien, alleine hier werden mal drei angerissen. Man hat nicht den leisesten Schimmer, WIE Leben entstanden ist.
Man weiß auch nicht, wie das Universum entstanden ist. Urknall, ja, aber wo kam die explodierende Materie her???
Jeder Gegensatz zwischen Religion und Wissenschaft ist künstlich. Warum nur kann sich keine der beiden Seiten darauf beschränken, seine eigene Wahrheit für sich zu leben. Warum muss jeder dem anderen zurufen: "Du liegst falsch".
"Glauben" heißt "nicht wissen" - "nicht glauben" auch.
Dordepp es liegt mir fern dich wegen deines anderen Verständnisses der Schöpfung/Evolution angehen zu wollen, entschuldige bitte wenn das so rübergekommen sein sollte, Wir beide, denke ich, haben da verschiedene Auffassungen. So soll es auch sein. Aber sich darüber in die Haare zu kriegen ist zu weit hergeholt. Da hab ich auch keine Lust drauf jetzt unumstößlich über weitere 20 Posts das zu erweitern. Lassen wirs dabei.
@ ing793
Danke für die klare Aussage.
@ Opal
Es geht nicht um Streit. Es geht darum, für ungewöhnliche Gedanken offen zu sein.
ING, ein int, Artikel der aber schon mein Verständniss der Evolution ein wenig bestatigt auch wenn es nur Theorien sind die dem aber sehr nahe kommen.
Dordepp die haben wir doch beide, ich mag solche Diskussionen sehr gerne aber ich denke wenn wir weitermachen geht das ins Bodenlose und wir keine für uns beide beifriedigende Antwort/Lösung finden werden
Ist es bei der Evolutionstheorie nicht eher so, daß das Universum begrenzt sein muß? Aber wo ist das Ende? Bei der Schöpfungslehre schließt sich an das Universum das Paradies an. Warum glauben so viele Religionen an eine Wiedergeburt, sei es als neuer Mensch auf Erden oder als Etwas im Paradies?
Ja Bester das über das Ende des Universums, was sich ja immer weiterausbreiten soll, das absolute Nichts sein soll ist schon unvorstellbar. Aber was war vor dem Urknall? Das Nichts??? Nichts gibt es nicht, also muss das Nichts auch irgendwas sein.
@Opal: damit wir uns nicht missverstehn, ich halte es für recht wahrscheinlich, dass es eine "wissenschaftliche" Erklärung geben wird. Aber welche????
Der Artikel stellt Theorien vor, die sich gegenseitig völlig ausschließen. Mindestens zwei sind definitiv falsch. Warum nicht auch die dritte und es gibt etwas Höheres?
Ich halte die Naturgesetze für richtig und ich bin mir ziemlich sicher, dass eines Tages die eine Weltformel gefunden wird, die Gravitation, Elektromagnetismus, schwache und starke Wechselwirkung zusammenfast. Es bleibt aber dann die Frage: wer hat sie aufgestellt?
Es gibt auch katholische Physiker...
@ Opal
Recht hast du, Diskussionen, die ins Bodenlose gehen, bringen nichts. Ich halte mich ab sofort raus.
@ ing793
Einmal muss ich doch noch in die Bütt. Es gibt Theorien, die besagen, dass es mehrdimensionale geometrisce Räume gibt. Man stelle sich eine zweidimensionale Welt vor, in der sich kein Wissenschaftler einen dreidimensionalen Raum vorstellen kann. Wir kennen den, aber einen mehrdimensionalen Raum können wir uns nicht vorstellen, obwohl er möglich und wahrscheinlich ist. Das macht mich in Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse bescheiden.
Opal, vielleicht gab es das Paradies ja schon immer. Man kann sich tatsächlich nicht vorstellen, was vorher war und ob es ein Ende des Universums gibt. Also hilft nur glauben, der eine an die Schöpfung, der andere an die Evolution - oder einfach so weiterleben und abwarten.
Ich fasse meine Meinung dann ganz kurz zusammen. Der Mensch hat ein Grundbedürfnis nach kausalen Zusammenhängen. Die Lücken der Wissenschaft und das Unvorstellbare halten manche nicht aus und füllen dies deswegen mit Religion aus. Zu allen Zeiten, in allen Religionen. Auf unterschiedlichste Weise. Viele glauben sogar, die Erde wäre für die Menschen erschaffen worden. Mit der eigenen Endlichkeit wollen sich auch viele nicht abfinden. Auch dafür bieten die Religionen einen Ausweg. Die Religionen erleichtern auf vielfältige Weise das irdische Dasein - nicht zu verwechseln mit den Kirchen, die es dann wieder erschweren.
@ elfigy
Alle haben sich um einigermaßen vernünfttige Antworten bemüht, und dann kamst du. Mein Kommentar dazu: Tätää, tätää, tätää! Mehr fällt mir dazu leider nicht ein.
Wieso wußte ich, dass du meinen Eintrag nicht verstehst dorfdepp ?
@elfigy, Du hälst ja auch die Vorhaut für überflüssig, obwohl die genauso empfindlich wie Deine Klitoris ist. Deine Meinung: Beschneidung bei männlichen Babies ist ok, bei Mädchen eine Schweinerei. So egoistisch?
@bester: Der Sinn der männlichen Beschneidung erschließt sich mir nicht wirklich. Möglicherweise liegt dem eine hygienische Komponente zugrunde, insbesondere in den Breiten, wo dieser Ritus entstanden ist. Er behindert die Männer aber nicht. Millionen von Männern sind beschnitten und empfinden ganz normale Lust. Im Gegenteil, die tatsächlich etwas reduzierte Empfindlichkeit sorgt dafür, dass die Männer eher länger durchhalten (sehr zur Freude der Frau).
Der Sinn der weiblichen Beschneidung liegt in der Beseitigung der sexuellen Lust. Wenn da bloß die Klitoris entfernt würde, wäre das wohlmöglich halb so wild. Aber es werden auch die kleinen, im Extremfall die großen Schamlippen entfernt. Danach hat die Frau nicht nur keine Lust mehr, sondern bei jedem trotzdem erfolgenden GV Schmerzen.
Und jetzt wage nicht mehr, das gleichzusetzen!!!
@ing, wer als Baby gegen seinen Willen beschnitten wurde, weiß niemals, wie er empfinden würde, wäre die Vorhaut noch intakt. Er kann nichts vermissen, was er hätte tatsächlich an Mehr empfinden können. Die Vorhaut besitzt rund 20.000 Nervenenden, die Klitoris lediglich 8.000. Merkst Du was?
@ elfigy
Was sollte an deinem geistig seichten Beitrag nicht zu verstehen sein? Nur darauf bezog sich meine Wertung.
@ Dorfdepp:
Sorry, ich fand elfi`s Beitrag alles andere als seicht!
@ moonlady
Nein? Atheisten haben die Welt nicht zu Ende gedacht, und elfigy rühmt sich, eine solche zu sein. Das muss ich akzeptieren, aber nicht gutheißen.
Wenn die Schöpfungsgeschichte stimmen würde, müsste auch/ zusätzlich die Frage beantwortet werden, wie ein Schöpfer entstanden ist, der so etwas zu tun in der Lage ist. Und natürlich müsstest Du auch die Entstehungsgeschichte der Menschheit aller anderen Religionen und Weltanschauungen überprüfen!
Es geht hier doch nicht darum, ob Elfi Atheistin ist oder nicht, nur darum,dass ihr letzter Beitrag gut formuliert und begründet war.
Ein wenig Toleranz bei diesem Thema sollte man hier doch erwarten können, sonst kann man das ganze ja gleich in "Kindergarten" umtaufen.