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Noch Fragen?

Was würdet ihr machen, wenn euer Kind keine Gymnasialempfehlung durch die Lehrer erhält, es aber unbedingt aufs Gymnasium möchte?

Frage Nummer 24450
Antworten (13)
Lass es eine Ehrenrunde drehen- Ist allemal besser, als wenn es auf dem Gym am Lehrstoff verzweifelt und dann doch wechseln muß.
Das Kind will nur deshalb da hin, weil ein Freund, eine Freundin da hin geht.
Möchte das Kind ??? Oder möchten Sie, dass das Kind das möchte ?
Eine großzügige Spende an den Förderverein der Schule. ;-)
Mit dem Kind die alternativen durchsprechen, die Vorteile anderer Schulformen erläutern. Ihm die Möglichkeit nahelegen, nach einigen Jahren, spätestens nach der 10 immer noch wechseln zu können.
Dein Kind wird ja auch mehr Freude an der Schule haben, wenn es nicht pausenlos überfordert ist. Denn das ist ja Stress für das Kind.
Ich würde es davon abhängig machen warum es aufs Gymnasium möchte: Wenn es "nur" wegen der Freunde dort hin möchte würde ich das nicht unterstützen - Freundschaften ändern sich schnell. Wenn es jedoch den Ehrgeiz hat sich dafür anzustrengen und unbedingt Abitur machen möchte (für sich selbst) dann würde ich mich über die Empfehlung der Lehrer hinwegsetzen.
Ich würde mit dem Lehrer reden, der wird doch wissen, warum er welche Empfehlung abgibt.
@Ginny. Schön. Was für ein Verständnis deiner rationalen Gründe erwartest Du von einem elfjährigen Kind?
@BieneMaya: Auch schön - siehe oben. Und WIE willst Du dich "über die Empfehlung der Lehrer" hinwegsetzen? Diese "Empfehlung" ist nämlich meines Wissens bindend..
@Hörnchen: Eben. Und warum sollte er diese abändern? Er hat das Kind erlebt und beurteilt....
Diese Empfehlungen sind Quatsch. Ich hatte auch keine Gymnasialempfehlung und musste mir deswegen meine Karriere auf dem zweiten Bildungsweg in jahrelanger Kleinarbeit erkämpfen - das Ergebnis war dann der Dipl. Inf. mit Diplomnote 1,6.

Siehe auch

Wenn es nicht für DICH offensichtlich ist, dass er keine Chance hat auf dem Gymnasium, z.B. weil er schon in der Grundschule drei Extrarunden gedreht hat etc., würde ich persönlich immer "oben" anfangen und dann ggfs. runterwechseln. Ein umgekehrter Wechsel findet fast nie statt in unserem System.
@Alex64: Wenn Pauliiii mit der Empfehlung unzufrieden ist, sollte er doch auch den Grund wissen und anschließend die Empfehlung neu beurteilen.
Den Wunsch des zehnjährigen Kindes kannst Du vergessen, das Kind kann weder sich noch seine mögliche Karriere einschätzen.
Am Besten sollte es der Lehrer wissen. Zitat aus dem von "lyanga" verlinkten Spiegel-Artikel: "Die Empfehlung ist treffsicherer als eine Zufallszuweisung." Also nicht immer richtig, aber es steckt schon was dahinter.
Ich denke auch, dass der Weg von der Realschule aufs Gymnasium seltener ist, eher geht man über den zweiten Bildungsweg (der auch gut funktioniert, wenn man motiviert ist). Die Alternative ist, das Kind aufs Gymnasium zu schicken, es ist permanent überfordert und kämpft Jahr für Jahr um die Versetzung.
Es ist ja nun einmal so, dass Lehrer ihre Abschätzung abgeben, was nicht heißt, dass sie mit ihrer Meinung recht haben. Als Eltern seht ihr euer Kind jeden Tag. Wie kommt es denn mit dem Lernen zurecht, wie sind die Noten, geht euer Kind gerne zur Schule, was traut ihr eurem Kind zu? Entscheiden werdet ihr nämlich letztlich - die Entscheidung sollte daher überlegt sein.
Ich würde mich immer nach der Empfehlung der Lehrer richten! Die kennen dein Kind was die schulischen Leistungen angeht einfach besser und können das einschätzen, ob es auf dem gymnasium zurecht kommen wird. Es wird dein Kind nur frustieren, wenn es lauter schlechte Noten schreibt. Wenn es auf der Realschule gut ist kann es später immer noch wechseln und Abi machen.