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Gast

Wasserlauf als Perpetuum Mobile möglich

Hallo,
ich würde gerne ein formales Wasserbecken in meinen Garten bauen und möchte zumindest zeitweise auf eine Pumpe verzichten. Um das Wasser eigenständig in Bewegung zu halten, dachte ich an eine Form eines Perpetuum Mobiles eingegraben unter dem Wasserbecken. Der Druck käme dann aus dem Wasserbecken würde über ein schmales Rohr senkrecht in der Erde erhöht und nach einem Knick mittels eines Wasserschlauchs direkt zurück in das Wasserbecken fliessen.
Leider habe ich von Physik keine Ahnung und wüsste gerne, ob die Idee überhaupt funktonieren kann und wenn ja, wie ich das Wasserbecken dimensionieren muss, damit es klappt.
Vielen Dank
Frage Nummer 3000010549
Antworten (19)
Gute Idee, aber die Reibung macht das zunichte. Es gibt Reibung der Flüssigkeit an der Rohrwand, im Knick entstehen Wirbel, die Reibungsverluste verursachen. Irgendwann plätschert es nur noch, und dann ist Schluss.
Wenn Du das schaffst, hast Du den Nobelpreis sicher und wirst ein steinreicher Mann (Frau?). Die physikalischen Gesetze werden Dir sicher ing, b-h roth, miele, dorfdeppe und völlig abstrakt celsete erklären. Da bin ich mir sicher.
Die physikalische Erklärung dafür liefert der zweite Hauptsatz der Thermodynamik, der Entropiesatz. Es nur der Evolutionstheorie gelungen, diesen zu überlisten, alle anderen Versuche haben bisher versagt. Deswegen gibt es kein Perpetuum Mobile.
Gast
@Neilo: Okay. Auf Deinen Wunsch werde ich Abstrakt. Es ist ja nicht der erste Versuch, Kapillarkräfte sinnvoll zu nutzen.
http://www.patent-de.com/20100401/DE10253867B4.html
Nobody außer dir is perfect.
Ihr könnt es nicht lassen auf einander einzuhauen?

Um mal ein Zitat zu bringen:

Ich evolutioniere nicht ... ich nicht !
@ Skorti
Wir hauen nicht mehr aufeinander ein. Das ist Geschichte. Aber da wir uns so richtig lieb haben, kabbeln wir uns noch manchmal. Aber das bleibt im harmlosen Rahmen.
Gast
Dorfdepp: Nobody is perfect. You can call me Nobody.
Neilo: Nein, noch kann ich nicht so einfach aufhören, auch den Deppen bei Gelegenheit zu ärgern. Der hat mich schliesslich auch ein paar mal zu viel geärgert.
Die Chinesen haben an ihrer Bahnstrecke nach Tibet ein nahezu perfektes perpetuum-mobile zur Vereisung des Untergrundes entwickelt.

Funktioniert mit der Kühlung der Ammoniak-Elemente durch den dort herrschenden Wind.
Wozu muss man den Untergrund einer Bahnstrecke vereisen? Und was hat das mit einem Perpetuum Mobile zu tun, wenn der Wind dazu benötigt wird?
Die Eisenbahnstrecke Peking-Lhasa führt unter anderem durch Gebiete mit Permafrostböden, die an der Oberfläche unter den klimatischen Bedingungen im Sommer weich werden.

Da man für die Gründung des "normalen" Gleisbettes - wie bei Brücken - aus Kostengründen nicht bis in die tragfähigen tiefen Gesteinsschichten gehen wollte musste man sich eine Technik einfallen lassen, die die Tragfähigkeit dieser Streckenteile auch im Sommer sicherstellt.

Unter diesem link ist das recht gut beschrieben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lhasa-Bahn
status-quo-fan
Der Punkt geht an dich. Wenn die Chinesen eine Bahn durch ein Gebiet mit Permafrostboden bauen, sollen sie den auch kühlen.
Nachtrag: Ein Perpetuum Mobile ist es dennoch nicht, auch nicht näherungsweise. Das ist ein Gebilde, das Arbeit leistet und gänzlich ohne Energiezufuhr auskommt.
Kein Problem, siehe Bild.
Gast
Auch ein Segelschiff ist kein Perpetuum Mobile. Erst recht nicht bei Flaute.
Wohlsein!
Hört sich sehr interessant an. Wurde das schon fertiggestellt? Wenn Bedarf nach Installationsteilen besteht, kann ich dir auch die Produkte hier unter https://www.heunert.de/ empfehlen. Die Elektrowerkzeuge sind auf jeden Fall sehr erschwinglich!
In Indien haben wir nen Rüttler aufgebaut der anhand seiner Schwingungen wirklich, ich habs nicht geglaubt, Granulat über eine Wendel nach oben fördert, unlaublich
äh unglaublich