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Noch Fragen?

Weiss jemand was Verhaltenspsychologie ist? Was genau bringt die? Habe leichte Depressionen und will mal was dagegen tun, ist die Art Therapie das Richtige für mich? Danke.

Frage Nummer 14765
Antworten (6)
Eine Depression entsteht aus verhaltenspsychologischer Sicht als Folge fehlgeleiteter Lernprozesse und festgefahrener Muster, die man sich über Jahre angeeignet hat. Natürlich kann eine Deppression auch andere Ursachen haben, aber ein Verhaltenstherapeut würde das richtig diagnostizieren. Versuche es, es wird dir sicherlich sehr gut tun.
Das ist im Prinzip die wissenschaftliche Richtung, die sich mit der Erfoschung des Verhaltens beschäftigt. DAvon abgeleitet gibt es dann eine Verhaltenstherapie, und die kann durchaus bei verschiedenen psychischen Erkrankungen sinnvoll sein. Am besten fragst du mal deinen Arzt, ob das in deinem Fall in Frage käme.
Dabei handelt es sich nicht um eine bestimmte Therapie, sondern lediglich um eine Untersparte der Psychologie, die sich eben mit psychologischen Vorgängen beschäftigt, die sich auf das Verhalten des Menschen beziehen. Mit Depressionen solltest du dich zunächst an den Hausarzt wenden, der kann dich dann bei Bedarf an einen Psychotherapeuten überweisen.
Gast
wie mein vorredner bereits andeutete,ist die verhaltenstherapie eine unterart der
psychotherapie. im buch "einführung in die grundlagen der psychotherapie" las ich:
in der psychotherapie geht es um beeinflussung von einstellung und verhalten.
also kehre in dich und frage dich,ob du deine einstellungen und verhaltensweisen für
veränderungswürdig hälst.
depressionen enstehen i.d.R. durch serotoninmangel. serotonin wird im schlaf gebildet. durch schlafmangel kann u.U. serotoninmangel und damit eine depression entstehen.
Depressionen können auch eine organische Ursache haben (Lichtmangel führt zu Serotoninmangel führt zu einer Stoffwechseländerung im Gehirn, so beispielswiese bei der "Winterdepression") da ist eine Verhaltenstherapie nutzlos, da ist ein Besuch im Sonnenstudio oder Spaziergänge an der frischen Luft besser. Auch Sport regt die Gehirndurchblutung und die Versorung des Gehirns mit Sauerstoff an und kann bei einer leichten Depression bereits helfen.
Übrigens: nicht alles, was "Depression" genannt wird, ist auch eine echte solche...
Ich habe bei starken Schmerzen gute Erfahrungen mit der ACT Therapie gemacht und Studien zeigen, daß diese Therapie auch gut bei Depressionen hilft. Viel Glück. Läßt sich auch gut alleine erlernen.