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Noch Fragen?

Welche Daten werden in einem Lärmprotokoll gesammelt? Und wann ist es messtechnisch zu laut?

Frage Nummer 21545
Antworten (3)
Man muss angeben, an welchem Tag zu welcher Uhrzeit und an welcher Stelle eine bestimmte Lautstärke gemessen wurde. Es wird stets bei geschlossenen Fenstern gemessen. Als Vergleichswert: Drei Personen, die sich unterhalten, sind nach 22 Uhr bereits eine Lärmbelästigung, zum Glück nur, wenn man anders als vorgeschrieben hinter dem nächsten Fenster misst.
Zu laut: Ab 85 dB ist die Gesundheit gefährdet, Lärm wird aber auch als zu laut bezeichnet, wenn zum Beispiel Gespräche dadurch nicht mehr möglich sind. Ein Protokoll über Lärmbelästigung enthält: Für jedes "Ereignis" Beginn und Ende des Lärms, die Dauer, seine Art und am besten jedes Mal die Unterschrift eines Zeugen. Vordrucke gibt´s beim Mieterverein oder im Internet.
Am besten führt man ein solches Protokoll wie eine Tabelle. In die erste Spalte kommt das Datum, dann die Art der Störung, anschließend Beginn und Ende der Störung (Uhrzeit) sowie die Unterschrift eines Zeugen. Beispielsweise nach 22 Uhr ist dann die Zimmerlautstärke überschritten, wenn sich ein anderer Mieter belästigt fühlt.