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Noch Fragen?

Welche heimischen Raupenarten sind wirklich gefährlich für das Gemüse und wie bekämpft man sie umweltfreundlich aber nachhaltig?

Frage Nummer 30812
Antworten (3)
Da gibt es schon ein paar. Zum Beispiel gehören zu den Schädlingen die Gemüseeulen (Polia oleracea), die Kohleulen (Barathra brassicae) oder auch die Gemeine Graseulen (Agrotis exclamationis). Alle dieser Raupen können einen erheblich Schaden verursachen. Ein wirkliches Gegenmittel gibt es meines Wissens nicht.
Also als "gefährlich" würde ich Raupen überhaupt nicht bezeichnen: Schließlich müssen die auch leben und da sich daraus oftmals schöne Schmetterlinge entwickeln, die zudem für die Natur auch nützlich sind, würde ich die gar nicht bekämpfen. Als natürliche Abwehr kannst du Vogelhäuschen in die Bäume und Sträucher hängen: Die Vögel fressen die Raupen liebend gerne!
Gegen Schädlinge helfen Nützliche am effektivsten und umweltfreundlichsten. Also Marienkäfer, Schlupffwespen und Ähnliche schaffen es, die schädlichen Raupen in Griff zu bekommen. Hierfür ist es wichtig, keine Gifte zu sprühen und im Winter Unterschlupfe zu bieten.