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Noch Fragen?

Welche Heizungseinstellung für die Brauchwassererwärmung ist die Günstigste?

Welche Einstellungen der Gasheizung für die Brauchwassererwärmung sind den günstiger? 24 Stunden am Tag in Betrieb lassen, um nur die verbrauchte Menge bzw. die Abkühlung auszugleichen? Oder ist es günstiger, dass Wasser morgens komplett zu erhitzen und dann bis zum nächsten Tag verbrauchen bzw. abkühlen zu lassen?
Frage Nummer 1367
Antworten (6)
Wir erwärmen unser Wasser immer morgens - dann duschen alle. Lediglich in den Ferien oder am Wochenende verändern wir die Zeit. Das funktioniert prima. Allerdings läuft unsere Pumpe auch nicht den ganzen Tag ! Somit ist der Verlust durch ständigen Umlauf gleich Null.
immer in betrieb lassen!!!!! erstens wäre das aufheizen wesentlich teurer.zweitens vermeidet man damit das entstehen von gefährlichen legionellen.
auch das dauerhafte absenken der brauchwassertemperatur ist nicht empfehlenswert, aus o.g. gründen.
vielmehr sollte man ab und zu mal die brauchwassertemperatur richig hochdrehen, d.h. über 65grad, um eben jegliche keime abzutöten
Morgends heizen und bis zum Abend davon zehren ist wohl eher eine Wunschvorstellung. Es hängt auch davon ab, wieviel warmes Brauchwasser in der Heizung erwärmt wird. Bei mir sind das 60 Liter, das reicht nicht über den Tag. Bei einem deutlich größeren Brauchwassertank würde ich mir schon Gedanken über Keimbildung machen, Stichwort Legionellen. Abgeschaltet wird bei mir von 21.30 Uhr bis 05.30 Uhr, tagsüber sorgt die eingestellte Hysterie für eine Aufheizung, wenn der Brauchwassertank auf unter 45°C fällt - dann wird für 2-3 Minuten geheizt und das Wasser hat wieder knapp über 60°C.
Das hängt wirklich von der Größe des Warmwasserspeichers ab. Kommt man damit über den Tag, reicht es natürlich, morgens einmal für den ganzen Tag aufzuheizen. Oder man stellt morgens, mittags und am frühen Abend eine Aufheizzeit ein.
Neue Heizungen arbeiten mit einer großen Hysterese, d.h. das Wasser wird nicht gleich bei jedem Aufdrehen des Hahns nachgeheizt, sondern erst, wenn es im Speicher z.B. um 10° gesunken ist.
Das das einmalige Aufheizen größeren Energieverbrauch hätte als das ständige Nachheizen ist natürlich völliger Blödsinn, denn der Energieverlust ist um so höher, je länger und heißer das Wasser im Speicher ist.
Wird es über den Tag fast völlig verbraucht, kann es entsprechend in der Nacht keine Wärmeverluste geben.
Ob ich nun 10 x nach jeweils 10 l Entnahme nachheize, oder erst 1 x nach 100 l, ist vom Energiebedarf gleich. Allerdings ist das häufige Anspringen der Heizung ungünstig, so das seltener, dafür längerer Betrieb sinnvoller ist.
An anderer Stelle wurde gerade die Frage untersucht, welche Heizungsform besser ist, Öl oder Gas. Mann, bin ich froh, dass ich eine Gastherme habe, die macht heißes Wasser "just in time", wann ich es brauche, und wieviel ich brauche, ich muss nicht nachheizen, keine Schaltuhren stellen, Es gibt kein Problem mit Krankheitserregern und keines mit Kalk.Jippi!
Hallo Prinzhimbeere, in Deiner Frage fehlen mir wichtige Eckdaten wie Ein- oder Mehrfamilienhaus, Etagenheizung, Grösse des Boilers, Zirkulationspumpe vorhanden oder nicht, Art der Regelung usw.
Das Beste wäre Du wendest dich an den Errichter der Anlage, einen Heizungsfachbetrieb oder den Bezirksschornsteinfeger da solche Probleme nicht allgemein sondern individuell nur vor Ort abgeklärt werden können.
Sollte Deine Heizungsregelung etwas wie einen E-Modus, Sparmodus oder ähnliches besitzen stelle das ein und beobachte den monatlichen Gasverbrauch.
Ansonsten gilt daß oben Gesagte, eine allgemeingültige Aussage gibt es so nicht.