User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Welche maximale Steigung sind professionelle Radrennfahrer fähig zu befahren? Ich persönlich kriege ja bei 5% schon Probleme.

Frage Nummer 26589
Antworten (4)
Ab 20% wird es echt knifflig, weil dann nicht nur die Kraft, sondern auch Fahrradgeometrie und Fahrtechnik eine große Rolle spielen. Es hängt aber auch sehr vom Untergrund ab. Auf Asphalt kann man sicherlich größere Steigungen bewältigen als im Gelände.
Die schwierigsten Pässe bei der Tour de France haben in ihren steilsten Abschnitten auch "nur" 12-15%, sind dafür aber teilweise über 20 km lang. Gehe aber davon aus, dass Profis auch für noch steilere Strecken die richtige Übersetzung finden würden. Wenn du bereits mit 5% Probleme hast, bist du entweder total unsportlich oder hast die verkehrte Übersetzung. Jede Brücke hat mehr Steigung.
Die heftigste Bergtour, dir mir so aus der Hüfte geschossen einfällt, ist beim Giro D'Italia die Tagestappe, die über den Monte Zoncolan geht - und das mit "entspannten" 22 %... Wer da nicht topfit ist und schon im Vorfeld wegen Hitze und Dehydrierung mit Wadenkrämfen zu kämpfen hat, steigt bei der Etappe spätestens hier vom Rad oder quält sich im Schrittempo hoch.
Es gibt keine offizielle Begrenzung der Steigungs-Stärke. Bei großen Rundfahrten wie der Tour de France sind zwischen 8 % und etwa 16 % normal. Es kann aber durchaus auch steiler werden, z. B. beim Giro d'Italia kann das schon mal bis 22 % gehen (z. B. Monte Zoncolan). Aber als Hobbyfahrer siehst Du da schlecht aus...