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Noch Fragen?

Welche Schmarotzerpflanzen sind typisch in süddeutschen Mischwäldern und wie gefährlich sind diese für den Baumbestand?

Frage Nummer 27705
Antworten (4)
Misteln. Aber problemlos. Die Natur lebt schon seit sehr, sehr vielen Jahren damit.
Da fällt mir gleich die Mistelpflanze ein, ein Halbschmarotzer, der mit seinem Blattgrün noch Fotosynthese betreibt. Die Mistel entzieht den Bäumen Wasser + Mineralstoffe. Dann gibt es noch die Kleeseide, ein Vollschmarotzer, der den Weiden Wasser + Mineralien entzieht, bis sie absterben.
Da kommt etwa die Mistel in Frage oder das Efeu. Wesentlich gefährlicher als Parasiten sind aber Insekten, wie etwa der Borkenkäfer. Sehr schädlich auch sind Pilze; diese bringen den Baum schnell zum Tode, indem sie ihm in großer Anzahl Energie entziehen.
Da fällt mir vor allem die Mistel ein. Die kann zwar den Baum auch schädigen, ein gesunder Bestand hält das aber aus. Vor allem steht die Mistel unter Naturschutz, sie darf also nicht einfach entfernt werden. Das ist nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn der Wald wirklich gefährdet wäre.