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Noch Fragen?

Welche Werke der deutschen Nachkriegsliteratur sollte man Eurer Meinung nach unbedingt gelesen haben?

Frage Nummer 39728
Antworten (7)
"Nichts als die Wahrheit" von Dieter Bohlen.
Was von Grass, z. B. "Die Blechtrommel". Was von Böll, z. B. "Ansichten eines Clowns" oder "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Was von Lenz, also "Deutschstunde" oder "Das Vorbild" oder noch besser "Heimatmuseum". Stefan Heym: "Ahasver" (aber dafür brauchst du eine verflucht große Menge an Bildung, die auch nicht in zwei Wochen erworben wird) oder "Schwarzenberg" oder "Der König David Bericht" (Mist, wieder das Ding mit der Bildung). Weißt du was, es gibt Volkshochschulkurse. Die helfen dem Anfänger auf die Sprünge.
Nach welchem Krieg?
Donald Duck
Eines der bedeutesten und populärsten Werke der deutschen Nachkriegsliteratur ist "Die Blechtrommel" von Günter Grass. Der Held des Nachkriegsromans ist der infantile und zwergwüchsige Oskar Matzerath. Dieser Oskar Matzerath stellt einfach sein Wachstum ein und zwar im jungen Alter von drei Jahren. Von diesem Zeitpunkt an, sieht Oskar die Welt und die Menschheit aus einer ungewöhnlichen Perspektive, er sieht die Menschen von ganz unten.
Meine persönliche TOP5:
1: Der Sand aus den Urnen von Paul Celan
2: Das Brot, Die Küchenuhr (beide von Wolfgang Borchert)
3: Deine Söhne Europa von Hans Werner Richter
4: Der Mann mit den Messern, Die drei dunklen Könige (beide von Heinrich Böll)
5: Nachts schlafen die Ratten doch von Wolfgang Borchert
Unbedingt gelesen haben muss man:

Die Kirschen der Freiheit von Alfred Anderschs. Dieses Buch war in der Nachkriegszeit ein Skandal.

Auch lesenswert sind:

Mohn und Gedächtnis von Paul Celan
Gesammelte Werke in Einzelbänden: Der Gesang im Feuerofen: Theaterstücke 1950-1953 von Carl Zuckmayer
In den Wohnungen des Todes von Nelly Sachs
Die Leiden Israels von Nelly Sachs