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Noch Fragen?

Welchen Unterschied gibt es eigentlich zwischen einem Erfolgs- und einem Aufwandskonto?

Frage Nummer 35242
Antworten (5)
Erfolgskonten ist ein Oberbegriff. Er umfasst Aufwands- und Ertragskonten.
(Ja tatsächlich, aus finanzbuchhaltungstechnischer Sicht stellen auch Aufwendungen einen "Erfolg" dar...)
Aufwand und Ertrag ist hier gemeint.
Mittelständische Firmen sollten mehr Ertrag als Aufwand haben.
Bei multinationalen Konzeren ist dies in der Regel andersrum.
Zu sehen ist das Ganze in der Erfolgsrechnung.
Erfolgs- und Aufwandskonten gehören zu einem übergeordneten Erfolgskonto, auf dem alle sogenannten Geschäftsvorfälle eines Unternehmens, sowohl Verluste als auch Gewinne, verbucht werden.
Auf dem Ertragskonto werden alle Erträge, ­die die Firma erwirtschaftet gebucht, wie z.B. Unternehmensgewinne, Kapitalerträge, Mieteinnahmen etc. Über das Aufwandskonto werden ausschließlich die laufenden Ausgaben des Unternehmens gezahlt, wie z.B. die Zahlung der Gehälter der Mitarbeiter, Büromieten und sonstige Unternehmensausgaben.
Erfolgs- und Aufwandskonten gibt es in der Finanzbuchhaltung. Das entsprechende Erfolgskonto wird bebucht, wenn Einnahmen dafür erfolgt sind. Das Aufwandskonto ist das genaue Gegenteil. Alle Aufwendungen und Ausgaben, die für dieses Konto vorgesehen sind, werden auf dieses gebucht.
Bei diesen beiden Kontenarten, handelt es sich um Begriffe, die in der Finanzbuchhaltung gebraucht werden. Auf ein Erfolgskonto werden die Geldeingänge gebucht, die für dieses entsprechende Konto erwirtschaftet wurden. Das Aufwandskonto wird bebucht, wenn Geld für das bestimmte Konto aufgewendet werden musste.