User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Wenn die AfD in Sachsen in den Landtag einzieht und evtl. an der Regierung beteiligt wird: was ändert sich dann im Bund?

Frage Nummer 98523
Antworten (12)
Nichts, bleibt ein Saftladen.
Die AfD wird nicht an der Regierung beteiligt. Punkt.
AfD 10 %, FDP draußen. Interessant, gell?
BTW: der SPD werden 12,5 % vorhergesagt. Das ist ja ein Riesenunterschied!
Die AfD wird nicht an der Regierung beteiligt! Punkt.
Die CDU wird eine Koalition mit der SPD eingehen, wenn die FDP nicht mehr im Landtag vertreten sein wird. Welchen Politiker interessiert schon der Wählerwille? Aber wenn die Schafe ihre Metzger wählen, sollen sich nicht blöken.
Die CDU wird eine Koalition mit der SPD eingehen, wenn die FDP nicht mehr im Landtag vertreten sein wird. Welchen Politiker interessiert schon der Wählerwille? Aber wenn die Schafe ihre Metzger wählen, sollen sich nicht blöken.
Vielleicht sollte sich die CDU mal wieder mehr zur Mitte bewegen als weiter nach links abzudriften. Dann würden nämlich die Wähler nicht abwandern.
Protestparteien wie AfD haben es anfangs leicht. Sie werden gewählt, ohne genaue Programmpunkte, Standpunkte, ohne genaue politische Orientierung zu benennen. Ähnlich die Piraten, bis heute weiß ich nicht, was die überhaupt vertreten wollten. Gut, die AfD hat sich auf den Euro eingeschossen, das ist aber ein bissl wenig als Programm. Ich würde ein kleines Chaos befürchten, sollten solche Parteien an der Regierung beteiligt werden.
Ich denke, dass man Inhalte oder Visionen bieten muss, wenn man gewählt werden will. Politiker mit Ecken und Kanten gibt es heute kaum noch, es regiert das Mittelmaß. Die geringe Wahlbeteiligung ist die Reaktion darauf, aber eine Gegenreaktion, dass Politik wieder interessant wird, hat es nicht gegeben. Solange der Parteienproporz stimmt, kann man weiterdösen. Eine Anzahl der verunglimpften Nichtwähler hat sich entschlossen, Protestparteien zu wählen, weil prozentualer Stimmerverlust den Etablierten am meisten weh tut. Niemand will die AfD in Regierungsverantwortung sehen, aber den Stachel ins Fleisch der Etablierten zu setzen ist die einzige Möglichkeit, den unzufriedene Wähler haben.
@Dorfdepp: da stellt sich die die Frage, was zuerst da war.
Schröder hatte eine Vision, die Agenda 2010, ein radikaler Bruch mit der vorherigen Sozialpolitik - abgewählt.
Ich erinnere mich auch noch an Muttis ersten Versuch, Kanzlerin zu werden. CDU und FDP waren im Umfragehoch (wg. Agenda 2010, siehe oben). Da wurden auch Visionen verkündet: Kopfpauschale, Kirchhoff-Steuermodell, mehr Eigenverantwortung.
Es wäre beinahe schiefgegangen (oder ist es das sogar? - sicherlich eine Frage des Standpunktes). Die Bürger unseres Landes wollen keinen Klartext und die Politiker erfüllen diesen Wählerwunsch seither.....
@ ing793
Im Großen und Ganzen hast du Recht, aber ich bezweifele, dass die Leute keine klaren Ansagen wollen. Das Steuersysrem soll schon seit Jahrzehnten reformiert werden, aber getan hat sich nichts. Im Moment erleben wir das Rumgeeiere mit der Maut, obwohl jedem klar sein sollte, dass sie für alle kommt und eine Zusatzbelastung darstellen wird, ohne dass wesentliche höhere Beträge in die Infrastruktur gesteckt werden. Die LKW-Maut ist zwar zweckgebunden, aber dafür wurde die Steuermittel für den Verkehr zurückgefahren und anderweitig verwendet (Quelle: Wikipedia). Genau für dieses Verhalten der Politik gibt es Nicht- und Prostestwähler. Die Behauptung, dass die kein Interesse an der Politik haben, mag für einige zutreffen, aber nicht für alle.