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Noch Fragen?

Wenn zwei Menschen heiraten ...

... sind sie dann eine Familie, oder gehört ein Kind dazu, um als Familie zu gelten?
Frage Nummer 3000032246
Antworten (32)
Ach, duuuu schreibst die blöden Gastfragen?

Wenn zwei Menschen heiraten, nennt man das gemeinhin Ehepaar. Sobald das erste Kind dazukommt, nennt man das bekanntermaßen Familie.
Die Frage ist aber ausnahmsweise mal gut.
Was ist dann eine alleinerziehende Mutter mit ihren Kindern? Gilt das auch als Familie ?
Da in unserem Staat "Ehe und Familie" geschützt sind, sind das anscheinend rechtlich unterschiedliche Begriffe.
Nach meinem Verständnis gehören zu einer Familie mindestens je ein Elternteil und ein Kind.
Ich gehe davon aus, daß eine alleinstehende Mutter mit Kind erst dann zur Familie wird, wenn noch ein Hund dazukommt. Alternativ eine Katze. Oder Piranhas.
Ich denke, dass Ehe und Familie getrennte Angelegenheiten sind. Wenn die Eltern unverheiratet zusammenleben und Kinder haben, ist es eine Familie, eine allein erziehende Mutter mit Kind ist keine Familie. Lebt die allein erziehende Mutter mit ihrer Lebensgefährtin zusammen, ist es auch keine Familie, weil die Lebensgefährtin weder Vater noch Stiefvater ist.
Als Familie bezeichnet man, wenn mindestens zwei Generationen in einem Haushalt leben. So ist die jur. Definition, der ich mich anschliesse.
Das kann auch ein Erwachsener und ein Kind sein.
"eine alleinerziehende Mutter mit Kind ist keine Familie"
Was ist es denn dann?
Eine Lebensgemeinschaft.
Vogelzeig! gottseidank denken da Staat und Gesellschaft anders darüber.
Gottseidank ist in diesem Zusammenhang der falsche Ausdruck, gedankenlos hingeplappert.
"Lebensgemeinschaft" ist in diesem Zusammenhang der falsche Ausdruck, gedankenlos hingeplappert.
Ich habe nach dem Tod meines Vaters noch lange Jahre im Haus meiner Mutter gewohnt. Als "Familie" habe ich das aber nicht mehr begriffen, da mein Vater fehlte.
Wer das anders sieht, mag es tun.
daraus schließe ich, dass Ihr weder Hund noch Katze noch Piranhas hattet.
ing793,
eine Mutter mit Kind ist also eine Familie? Na ja, Väter werden überbewertet.
Nennen wir doch eine Gemeinschaft aus Vater, Mutter und Kind einfach Fossilienfamilie.
@dorfdepp: das mir "Mutter und Kind" kam von Dir!!
Ich habe oben von "mindestens je einem Elternteil und einem Kind" gesprochen.
ing793
Nein, das kam von elfigy, 15:16. Wollen wir jetzt Atome spalten?
@ing793:Wir hatten noch viele Jahre einen Airedaleterrier. Wer allerdings nicht mit 23 Jahren Halbwaise wird, kann es wohl nicht nachvollziehen.
@Amos: ich bezog mich nur auf Deine Antwort von 15:59
@dorfdepp: stimmt, das hatte ich übersehen.
Würde denn in Deinen Augen aus der "Lebensgemeinschaft" von Mutter und Kind wieder eine Familie, wenn ein anderer Mann als der Vater die Mutter heiraten würde?
Ja, auf jeden Fall.
Das mit Mutter und Kind war doch nur ein Beispiel.
Als ich mit meinem bereits erwachsenen Sohn zusammenlebte, empfand ich uns als Familie. Kleinfamilie halt.
Vater, Mutter, Kind(er) bezeichnet man als traditionelle Familie.
Ich kannte mal einen alten Mann, dessen Mutter starb, als er ein Baby war, er bekam dann eine Stiefmutter. Dann starb sein Vater und die Stiefmutter heirate wieder und er bekam einen Stiefvater. Er war also mit seinen Eltern überhaupt nicht verwandt und dennoch waren sie eine Familie. Da lebten dann noch alle Sorten Geschwister, Halbgeschwister und nicht verwandte Geschwister .
Heute heisst das Patchworkfamilie, gabs aber schon früher, als die Leute öfters mal früher starben.
Jetzt verwirrst Du mich - da sind doch gar keine Eltern dabei.
Na, endlich kommen wir auf einen Nenner.
Tja Dorfdepp,
so dumm sind meine Gastfragen.
Geben dir ordentlich was zu denken.
Tja Bodoni, wer hätte dir das zugetraut?
Ich mir selber nicht, denn das Denken ist nicht deine Stärke.
"Ich mir selber nicht, denn das Denken ist nicht deine Stärke."
Diesen Satz sollte man besser nicht analysieren. Das ist schon harter Hanseatischer Drogenkonsum (hanseatisch mit Majuskel).
Ich bedanke mich für die Majuskel.
Hick!
Dorfdepp,
ich möchte deinen Beitrag noch einmal hervorholen, denn meine Frage ist zwar beantwortet, besonders von meiner Freundin elfigy, aber ich möchte von dir deinen Beitrag erklären lassen, wenn du dann so magst

»Lebt die allein erziehende Mutter mit ihrer Lebensgefährtin zusammen, ist es auch keine Familie, weil die Lebensgefährtin weder Vater noch Stiefvater ist.«

Wir alle verstehen dass eine Lebensgefährtin nicht männlich sein kann.
Ist das Geschlecht ausschlaggebend?
Könnte der Lebensgefährte auch eventuell ein Mann sein?
Das traditionelle Weltbild definiert "Kleinfamilie" als Vater plus Mutter plus mindestens ein Kind.
Dieses Bild stammt aus einer Zeit, in der Homosexualität ein Tabu war, als sich Männer und Frauen, die sich zu ihrer Homosexualität bekannten, einem massiven gesellschaftlichen Druck ausgesetzt waren.

Was ich von einem Gott halte, der seinen Geschöpfen erst eine Neigung mitgibt und sie dann dafür bestraft, dass sie eben diese Neigung haben, ist nicht zitierfähig, nicht einmal in dieser WC, die doch schon ein gewisses Maß an Verbalinjurien toleriert.

Ich sehe überhaupt kein Problem darin, wenn ein Kind von zwei gleichgeschlechtlichen Erwachsenen großgezogen wird (von denen höchstens einer ein biologischer Elternteil sein kann), vor Allen Dingen dann nicht, wenn diese Erwachsenen ihre Elternrolle verantwortungsvoll ausleben. Aber dafür gibt es ja nicht einmal in einer tradtionellen Familie eine Garantie. Also: was soll die Aufregung?