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Antworten (17)
Klingt sehr interessant und auch schlüssig.
Gast
Im Jahre 1863 trug es sich zu, dass ein UFO vom sehr, sehr, sehr weit entfernten Planeten Schweinshaxe auf der Erde landete, und zwar genau neben dem Brandenburger Tor. Die Aliens waren auf einer Werbetour durch die Galaxien, um ihr neustes lowcarb-Produkt, die Currywurst vorzustellen und anzubieten. Dass die Aliens nicht grün, sondern wie eine Mischung aus Dieter Bohlen, Dolly Buster und Angela Merkel aussahen, störte die Brandenburger nicht, die waren schon Schlimmeres gewohnt!
Die Aliens ließen im Rahmen ihrer Promotion-Tour die Erdlinge erst mal von ihrem neuen Produkt probieren und schwupp di wurst, sie waren süchtig! Also schlossen sie mit den Aliens einen Vertrag mit exakt 1000 Jahren Laufzeit ab (Kundigüngsfrist 3 Monate vor Ablauf). In diesem Vertrag verpflichteten sich die Aliens, die Welt täglich mit mehreren Hundertmillionen Portionen Currywurst zu beliefern.
Die Currywurst existiert nur dort, wo es keine guten Metzger gibt, die eine leckere fränkische Bratwurst herstellen können. Naja die Schlachtabfälle müssen auch irgendwie verwurstet werden gell.
Leckere Bratwurst kenn ich ja ... aber wie bringst du da den Begriff "fränkisch" in einen Zusammenhang?
'Die fränkischem und die Nürnberger Bratwürste sind weltberühmt, einzigartig und unerreicht.
Die Nürnberger sind klein und die Fränkischen sind groß.
Das Brät in den Fränkischen ist auch etwas grober. Man sieht das Fleisch und tricksen geht nicht.
Die gemeine Currywurst hingegen besteht oft aus sehr viel Streckmasse.
elfigy, in der Currysauce sind bestimmt keine metzgerschen Abfälle. Die sind eher vorab in der fränkischen Wurst.
elfigy: Wohl nur zum Stänkern unterwegs?
Gast
Die Fränkische Bratworscht:
Jede kulinarische Leidenschaft hat ihren genussreichen Anfang – und der liegt bei
der klassischen fränkischen Bratwurst zwischen Weißenburg und Treuchtlingen.
Schließlich wussten bereits die Römer den herzhaften Geschmack einer feinen „tomacula“
– so nannten sie die Bratwurst – sehr zu schätzen. Diese Form der edlen, groben
Bratwurst wurde in Franken kultiviert und ist ein Hochgenuss aus feingehacktem Schweinefleisch, verfeinert mit betörenden Gewürzen wie Muskatblüte und Ingwer.

In der Ansbacher Gegend sind die Bratwürste ca. zwölf bis 18 Zentimeter lang und ca. drei Zentimeter dick. Hergestellt werden sie ausschließlich aus Schweinefleisch und im Schweinsdarm abgefüllt.
elfi, damit hast Du Recht. Gegen eine handwerklich hergestellte Bratwurst kann kaum ein Industrieprodukt bestehen.
Der Satz mit dem weltberühmt stammt bestimmt aus der Werbung. McDonalds behauptet ja auch, ihr Essen würde schmecken ...

Aber wenn du sagst, die Currywurst besteht aus Streckmasse, welche meinst du denn?

Die Currywurst bei uns ist eine Rostbratwurst, wenn ich sie mache ein grobe Bratwurst, in Hamburg ist es wohl eine angebratene Brühwurst(?), in Berlin leichenblasse Dinger mit und ohne Darm, im Stuttgarter Raum ist es so ziemlich die gleiche Wurst und ohne Darm als Oberländer bezeichnet, aber auch die Variante Rote als Curry ist dort bekannt.
Und wenn jemand über Nürnberger oder Fränkische Curry geben würde, wäre es auch ein Currywurst.
Gast
Buy a bratwurst and touch the blue sky
Jawoll, weltberühmt, wie auch die Lebkuchen.
Was die Currywurst anbelangt.
Man schleppte mich mit dem Versprechen, die beste aller Currywürste zu verspeisen, in Düsseldorf an so eine Bude.
Grusel. Die Wurst war so eine weiche Fleischwurst mit ganz feinem undefinierbarem Brät.
Dann in Berlin. Die einzig echte, orinal oberbeste Currywurst von allen. Angeblich. Dieselbe Gruselwurst.
Die Würste selbst waren beide male komplett geschmacklos. Nur durch das Topping bekamen die etwas ab. Aber na ja, so richtig geschmeckt hat mir das nicht. Das sind alle meine Currywursterfahrungen.
Eine fränkische Bratwurst zur Currywurst zu vergewaltigen halte ich für ein Sakrileg.
Was man aber machen kann, und das ist sehr lecker, aus einer gebratenen fränkischen Bratwurst Schaschlikbratwürste zu machen. Man brät dazu noch sehr viel Zwiebel, gibt die über die gebratenen Würste und darüber heisse Schaschliksoße. Wenn man jetzt noch Curry drüber streut.... wär ich einverstanden so als Kompromiß .
"Die Currywurst existiert nur dort, wo es keine guten Metzger gibt, die eine leckere fränkische Bratwurst herstellen können." Tätää. tätää, tätää.
Fränkische Bratwurst existiert nur dort, wo es es keine guten Metzger gibt, die eine leckere Thüringer Bratwurst herstellen können. Tätää, tätää, tätää.
Die Erfindung der Currywurst bezieht sich nur auf die Currysoße, und die wurde in Berlin erfunden. Die Wurst an sich wurde dafür nicht erfunden, dazu nahm und nimmt man die regional vorhandenen Bratwürste. Kein Tätää.
Die Currywurst wurde natürlich von Tim Curry erfunden, wir erinnern uns (Rocky Horror...) und dient heute leider nur zu oft dazu, eine schlechte Wurst unter scharfer Pampe zu verstecken. Löbliche Ausnahme: Die Mainzer "Worschtschdubb".
Die fränkische Bratwurst ist in der Tat ein echter Genuss. Wenn ich die Wahl habe - ich nehme zwei oder besser drei, mit lecker Develey-Senf dabei!
Tim Curry hat nur die indische Gewürzmischung erfunden, die Wurst dagegen niemals. Die Wurst wurde von der gleichnamigen Conchita erfunden.
Echtes indisches Curry hat mit dem Europäschien nur wenig gemeinsam. Wesentlich Schärfer und geschmacklich Volumiger. Aber leider gibt es in Indien keine Currywurst Pommes weiß.
Da gibt es zwei Versionen, einmal nimmt die Gastronomin Herta Heuwer für sich in Anspruch, die Currywurst 1949 erfunden zu haben. Zweitens gibt es da noch die erfundene Figur Lena Brücker, welche die Currywurst angeblich bereits 1947 in Hamburg serviert haben soll.