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Noch Fragen?

Wer kann mir sagen, was ich bei einem Zeckenbiss tun sollte, damit ich keine Nachwirkungen fürchten muss?

Frage Nummer 87904
Antworten (20)
Beobachten.
Ruhe bewahren! Ein Zeckenbiss ist per se nicht gefährlich. Bester hat bereits die Antwort gegeben. Frühestens bei Entzündungszeichen zum Arzt gehen und behandeln lassen. Primär erfolgt keine Behandlung!
Die Zecke vollstandig entfernen durch einfaches ziehen, nicht drehen oder so und danach im Aschenbecher verbrennen.
zecke herausdrehen, Wunde -sofern möglich - mit Alkohol desiifzieren (brennt ein paar Sekunden lang), und dann abwarten. Wenn sich rote Kreise um die Einstichstelle zeigen, AUF JEDEN FALL zum Doc, wenn Du Dich ohne diese Ringe schlapp und müde fühlst, auch. Denn die für eine Borreliose typischen Ringe treten nur bei etwa zwei Dritteln aller Fälle auf (sagt zumindest die deutsche Borreliose-Gemeinschaft)
hp, die neuen Meinungen sind das man die Zecke nicht drehend ziehen soll weil die Gefahr dann höher ist das der Kopf stecken bleibt und hinterher doch chirurgisch entfernt werden muß weil sich die Wunde entzündet. Ganz normal an der Schnittfläche Zecke/Haut feste greifen und ziehen.
Es finden sich im Internet viele Informationen zum Umgang mit Zeckenbissen. Wie in allen Gesundheitsfragen sollte aber, falls es tatsächlich dazu kommt, sicherheitshalber ein Arzt konsultiert werden. Einige Regionen sind dafür bekannt, dass die dortigen Zecken eher bestimmte Krankheiten übertragen können als anderswo. Ein Arzt vor Ort weiß darüber Bescheid und kann vor allem den tatsächlichen Zustand der Bissstelle qualifiziert beurteilen.
Es kommt immer darauf an, welche Krankheitserreger die Zecke in sich getragen hat. Alte Hausmittel, wie Öl darauf träufeln, so lange die Zecke noch in der Wunde steckt, oder am Kopf herausdrehen, werden aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse heutzutage nicht mehr empfohlen. Am besten ist es, möglichst umgehend einen Hausarzt zu konsultieren, der die richtigen Schritte zur Behandlung und Vermeidung weiterer Infektionen einleiten kann.
kommt darauf an, wo (geografisch gesehen) du gebissen worden bist. Zecken mit dem FSME-Virus gibt es zuhauf im östlichen und zentralen Europa. Impfen bevor du gebissen wirst!
Grundsätzlich sollte man sich nach einem Zeckenstich umgehend in ärztliche Behandlung begeben.
WICHTIG zunächst: Keine Klebstoffe, kein Öl oder sonstige „Hausmittel“ zur Entfernung anwenden! [Erklären wird Ihnen das Ihr Arzt.]
Grob zu unterscheiden sind folgende Szenarien:
- Zecke gerade erst entdeckt, Werktag = Arzt/Klinik schnell erreichbar:
> Den Fachleuten die Entfernung und alles Sonstige überlassen!
- Arzt/Klinik sind womöglich erst nach Stunden zu erreichen.
> Falls geeignetes Werkzeug (z.B. Pinzette) zur Hand, dieses so HAUTNAH wie möglich ansetzen und die Zecke VORSICHTIG (= möglichst ohne sie zu quetschen) und vor allem OHNE Drehbewegungen herausziehen.
> Dann natürlich wiederum schnellstmöglich einen Arzt oder eine Klinik aufsuchen!
‚Tipps‘ wie „beobachten“, „auf Rötungen warten“ oder Einordnung nach „Tatort“ etc. sind aus meiner Sicht purer, gemeingefährlicher Unsinn!
@appaz, wenn jeder vor Kleinigkeiten solche Angst hat und einen Arzt aufsuchen würde, hätte kein Arzt mehr Zeit, sich um ernsthafte Fälle zu kümmern.
Zeckenbisse können zu schwerwiegenden Krankheiten führen. Daher finde ich appaz
Antowrt sehr gut (siehe hier). Kannte selber mal eine, die davon betroffen war
Was appaz da irgendwo abgeschrieben hat, ist reine Panikmache, nichts anderes!
@ bester & amos

Ich bewege mich aus Zeitgründen nur sehr sporadisch in Foren dieser Art und ignoriere normalerweise unqualifizierte Rückäußerungen vollständig.

Im Sinne von „Heidekraut12“ und allen anderen, die sich hier über ihre Fragen zumindest einen sinnvollen Anstoß zur Lösung ihrer Probleme erhoffen, kann ich nur nochmals darauf hinweisen, dass bereits Ihre ersten „Stellungnahmen“ zur ursprünglichen Frage nicht sinnvoll waren und Ihre letzten Einlassungen, sorry (!), nur von Ahnungslosigkeit zeugen.

Im Sinne der Leute, die hier zum angesprochenen Thema Antworten / Impulse erwarten, kann ich nur nochmals darauf hinweisen, dass im Falle eines Zeckenstichs IMMER (!) NUR (!) ein ARZT (!) als qualifizierter Ansprechpartner infrage kommt!
Und, nein, ich bin kein Arzt!
@appaz, daß Du kein Arzt bist, ist mir seit Anfang an klar. Kein Arzt würde eine solche unbegründete Phobie an den Tag legen. Und ich wohne in einer Zeckenhochburg.
@ Bester

Eine Phobie 'legt man nicht an den Tag' - im ungünstigsten Fall hat man sie resp. leidet sogar unter ihr!
Aber jetzt ist Schluss mit diesem infantilen Ping-Pong, weil das Thema viel zu ernst ist!
Nochmals: Nach einem Zeckenstich sollte man baldmöglichst einen Arzt aufsuchen!"
@appaz, Du rennst wohl auch wegen eines Schnakenstichs zum Arzt, denn beim Stich können mit dem Speichel der Stechmücke auch Krankheitserreger (Viren, Bakterien, einzellige oder mehrzellige Parasiten) übertragen werden.
@Appaz: mal ganz sachlich - Folgen eines Zeckenbisses können FSME oder Borreliose sein.
FSME ist viral und nicht behandelbar. Man kann dagegen impfen, aber das war's. Hier kann man nur auf die Abwehrkräfte des Körpers vertrauen und später ggfs. die Symptome bekämpfen.
Borreliose ist bakteriell und mit Antibiotika gut zu behandeln. Man gibt die Antibiotika aber erst, wenn sich Symptome zeigen (und das ist erst nach ein paar Tagen).
Die prophylaktische Gabe von Antibiotika verhindert sicher die Borreliose, schwächt aber das Immunsystem für den Fall, dass es sich gegen FSME-Viren wehren muss.
Fazit: man geht nicht am ersten Tag zum Arzt, weil der in dem Moment rein gar nichts sinnvolles machen kann. Wenn sich Symptome zeigen (oder allgemein nach ein bis zwei Wochen), dann geht man zum Arzt.
@Appaz: wärest Du früher in meine Sprechstunde/Ambulanz gekommen wegen eines Zeckenbisses: Du wärst "behandelt" worden! Ut aliquid fiat! Im Gegensatz zu Dir spreche ich aus 30-jähriger beruflicher Erfahrung.
@ appaz. Wenn man deine Empfehlung ernst nehmen würde, wäre die halbe Landbevölkerung in Gegenden mit vielen Zecken täglich beim Arzt. Da das nicht der Fall ist, müsste dann nach deiner Auffassung die Landbevölkerung zum größten Teil dahinsiechen, weil sie sich selbst die Zecken herauszogen haben. Da das aber auch nicht der Fall ist, kann nur rückgeschlossen werden, dass deine Empfehlung mit jedem Zeckenbiss zum Arzt zu gegen, Unsinn ist. Ich wohne in Bayern, da tummeln sich überall Zecken. Nicht nur im Freien, auch Haustiere haben sie im Fell und schleppen sie ins Haus. Wir gucken nach, ob wir eine haben, wenn ja ziehen wir sie heraus und beobachten die Bißstelle. Selbst kleine Rötungen bedeuten meist noch nichts Schlimmes, wenn sie nach 2 Tagen weg sind. Ach ja und noch eins, wer in einer Zeckengegend wohnt und nicht gegen FSME geimpft ist, dem kann eh keiner helfen. So oder so.
Lyme-Borriliose kann man erst nach einer Inkubationszeit von 3 Wochen feststellen. Anzeichen sind Lähmungserscheinungen, rasende Kofschmerzen und Fieberanfälle. Dann gleich ins KH, wenn die Behandlung früh erfolgt, ists relativ unproblematisch.