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Noch Fragen?

Wer von euch hat bereits eine Kinderpatenschaft übernommen und kann mir darüber etwas erzählen?

Frage Nummer 867
Antworten (8)
Ich habe schon seit drei Jahren ein Patenkind im Ausland. Die Kleine schreibt mir fast einmal im Monat und schickt mir auch schöne Bilder von sich und der Familie. Wir telefonieren auch mehrmals im Jahr. Ich bezahle im Monat 30 Euro und das Geld geht direkt an die Eltern des Kindes. Sie informieren mich auch darüber, was sie von dem Geld gekauft haben. Nächsten Sommer fahr ich sie sogar besuchen!
Meine Tante hat eine Kinderpatenschaft von einem kleinen Jungen übernommen. Das Geld, das sie monatlich schickt, kommt nicht zu der Familie des Kindes, sondern zur Gemeinde. Diese nutzt die Gelder um Kindergärten, Schulen und andere wichtige Gebäude zu renovieren. Somit hilft sie nicht nur einem Kind, sondern gleich einem ganzen Dorf. So werden von dem Geld beispielsweise auch Schulbücher gekauft.
Ich bezahle für die Kinderpatenschaft 20 Euro im Monat. Dadurch kann mein Patenkind seit zwei Jahren in eine Schule gehen und auch die nötigen Schulbücher kaufen. Der Kontakt läuft über Telefonate und Briefe. Meistens schreiben mir natürlich die Eltern, da der Kleine noch nicht so gut schreiben kann. Am Telefon erzählt er mir allerdings immer ganz stolz, was er schon alles gelernt hat.
Eine Kinderpatenschaft, bei denen die Kinder persönlich bekannt sind, bzw. die Projekte besichtigt werden können, halte ich für sehr gut. Ich bin selbst Mitglied bei einer "Dorfförderung" in Afrika, wo ein dt. Priester von hier dort jetzt tätig ist und regelmässig besucht wird (Verwendungsnachweis auf andere Art). Ich warne aber vor unseriösen e. V.'s und kirchenähnlichen Gemeinschaften, die die Hilfsbereitschaft ausnutzen und die mit Bildern arbeiten, bei deren Betrachtung einem schlecht bei wird. Es gibt hier die Initiative "Transparente Zivilgesellschaft". Leider nur in Rheinland-Pfalz gibt es die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zur Prüfung. Als Empfehlung das Buch "Die Spendenmafia" von Stefan Loipfinger - bitte trotzdem weiter Gutes tun, danke.
www.kenia-kinder.at (bitte auf die Homepage schauen) Es ist eine private Organisation in Mtwapa/Mombasa. Eine Patenschaft kann für 20 Euro im Monat übernommen werden. Es ist deshalb so günstig, da keine Verwaltungskosten anfallen und alles auf Spendenbasis geschieht (Spendenbescheinigung wird ausgestellt). Das Projekt: Eine Schule mit fast 400 Kindern von Kindergarten bis 8. Klasse. In deutscher/schweizer Hand, persönliche Betreuung. Jeder Pate kann sich selbstverständlich vor Ort ein Bild machen/Besucher sind willkommen. Die Kinder bekommen 2x am Tag eine Mahlzeit, Ackerbau auf dem Schulgelände vorhanden. Deutsche immer vor Ort. Also...ab auf die Homepage www.kenia-kinder.at
@vomselbenstern: Ganz bestimmt nicht. Und ich empfehle dir auch, auf das Datum der Frage zu achten. Eine 2,5 Jahre alte Frage hervorzuholen, nur um deine HP zu bewerben, ist für'n Ar....! Da hilft auch das Drücken der Dränendrüse nichts. Abgesehen davon misstraue ich jeder "privaten" Organisation, weil da zuviel in die eigene Tasche verschwindet, gelle?
Ich habe 2 Patenkinder.

1x der Sohn meines Bruders - das war 1980
und 1x die Tochter meiner Schwester - das war 1991

Und was genau willst du jetzt wissen?
Anfangs artet es etwas in Stress aus. Ostern - Namenstag - Geburtstag - Nikolaus - Weihnachten - ständig wird mit deinem Besuch fest gerechnet.
Später im Teeny-Alter reicht ein "gefütterter" Brief^^
@Andre Becker und @kALLePoWeR, ihr schreibt, dass ihr mit euren Patenkinder telefoniert? Über welche Organisationen läuft das denn?

Ich habe ein Patenkind bei ChildFund und bin damit sehr zufrieden. Freue mich immer riesig über Briefe oder über den jährlichen Entwicklungsbericht!