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Noch Fragen?

Werden unedle Metalle hauptsächlich aufgrund ihrer Rostanfälligkeit zu einem unedlem Metall? Was spielt noch eine Rolle für diese Einordnung?

Frage Nummer 28089
Antworten (4)
Die Einteilung in Edelmetalle und Halbedelmetalle einerseits und unedle Metalle andererseits erfolgt über ihr Normalpotential gegenüber einer Wasserstoffelektrode.
Ist das positiv, handelt es sich um ein Edelmetall im chemischen Sinn (vereinfacht ausgedrückt: es wird von verdünnten Säuren nicht angegriffen).
Andernfalls ist es ein unedles Metall.
Das hängt direkt mit der Rostanfälligkeit zusammen, daher kommt die Vermutung der Wahrheit sehr nahe.
Rostanfälligkeit ist nicht ganz die richtige Definition, trifft aber den Kern. Metalle werden als unedel eingestuft, wenn sie unter Normalbedingungen mit dem Sauerstoff aus der Luft reagieren. Man bezeichnet diese Reaktion auch als Redoxreaktion, aber im Endeffekt bezeichnet es die Oxidation, also die Reaktion mit Sauerstoff.
Wie bei Edelgasen geht es darum, wie leicht das Metall mit anderen Stoffen reagiert. Edelmetalle sind also deshalb edel, weil sie nicht mit beispielsweise Sauerstoff reagieren und daher nicht rosten. Ein undles Metall geht eine Reaktion dementsprechend leichter ein.
Die eigentliche Einteilung erfolgt auf dem Periodensystem. Das mit der Rostanfälligkeit ist ein Symptom, das unedle von edlen Metallen unterscheidet. Aber Im Grunde liegt der Unterschied in den Protonenzusammensetzungen bzw. in der STelle, die ein Metall auf der Liste der Elemente einnimmt.