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Noch Fragen?

Weshalb heißt das hier »Noch Fragen«?

Kaum jemand außer mir stellt hier Fragen. Und die Antworten sind »Ja, ja ...« weil das ach so intellektuell ist.
Sollte man diese Kolumne nicht besser »Noch Antworten?« nennen?

Discite moniti.
Frage Nummer 3000013112
Antworten (32)
Ja, ja ...
Baby's got the morning blues?
Ja, ja ...
... aua aua aua ...
Dörfli,
weißt du eigentlich, weshalb die Music Blues heißt?
Der mit dem 5-string Bass braucht gar nicht erst anzufangen, zu antworten. Der hat sowieso keine Ahnung.
Ohne jetzt nachzuforschen: blue bedeutet schwermütig. Deswegen gibt es bei uns den blauen Montag (kleiner Scherz, gratis). Wenn das nicht richtig sein sollte, bitte ich um Korrektur.
Dörfli,
ich bin so stolz darauf, dass ich etwas weiß, das du nicht weißt ... hihihi ...
Also los:
Es geht beim Blues um die »Blue Note« (nicht zu verwechseln mit Blue Moon, oh je). Das ist eine Note, die man »zieht« meistens von oben nach unten. Die Blue Note liegt also zwischen zwei »echten« Noten.
Das geht sehr schön mit einer Trompete oder Posaune und natürlich mit einer Gitarre. Ein Cotrabass kriegt das auch hin, und ist manchmal beeindruckend.
Mit einem Piano oder eine Harfe gelingt das nicht, soviel ich weiß, aber ich lasse mich gern belehren.
Der "Blaue Montag" hat mit dem ehemals geachteten Beruf des Färbers (Textil) zu tun. Weiteres dazu ist im Internetz zu finden.
Und was, mein lieber Primus, hat das mit »Blues« zu tun?
Crocilein,

die Blues-Tonleiter mit den blue notes ist mir bekannt, ich bin sogar im Besitz einer Blues Harp (A-Dur) mit dem herabgesetzten Halbton. Aber ich glaube nicht, dass davon der Begriff "Blues" entstanden ist, eher umgekehrt. "I'm feeling blue" ist der Ausdruck für Schwemütigkeit, und Blues ist der Plural davon.
Dass man auf dem Klavier keinen Blues spielen könnte, wäre mir neu, dazu habe ich zu viele Bluespianisten erlebt.
Dörfli

Da magst du ja alles glauben was du möchtest, dazu bist du berechtigt. Eine A-Dur Harp ist eine A-Dur Harp. Und dann gibt es jemanden, der nennt das Ding eine Blues Harp. Oder eine A-Moll Harmonica. Oder Gob Iron (Liverpool).
Eine Blue Note Tonleiter gibt es nicht.
Natürlich kann man auf einem Piano Blues spielen. Aber keine Blue Notes.
Es ist eine irrige Annahme – weit verbreitet – dass Blues von »I’m feeling blue« abstammt. Der Blues stammt ab von der »Blue Note«.
Nun weißt du das ja.
Crocilein,
jetzt musste ich doch forschen, weil ich dich nicht befriedigen kann.
Doch, Dörfli,
du hast mich befriedigt. Es gibt offensichtlich eine Blues Tonleiter, man kann schließlich alles leitern, aber die stammt nicht von »I’m feeling Blue« ab.
Die Blue Note ist nach wie vor eine Note ... siehe oben
Duck dich, das kommt auch noch.
Gast
Ein Kontrabass hat keine Bundstäbe. Das bedeutet, man kann, je nachdem wo man seinen Finger auf eine Saite drückt, jeden beliebigen Ton spielen, sprich jede Frequenz treffen. Ich als E-Bassist mache das auch, aber indem ich die betreffende Saite seitlich verschiebe. Dadurch klingt sie dann höher als normal. Tiefer geht nicht, es sei denn ich spiele die Saite schon verschoben an und rutsche mit dem Finger dann in die Normalposition.
Beides, einen Kontrabass zu spielen, und dabei die richtigen Töne zu treffen, wie auch am E-Bass in die Bluenotes zu sliden, erfordert sehr viel Übung.
Jetzt kann nur noch der Duden helfen.
Na gut, ich akzeptiere deine Meinung und jene des Dudens.
Welche Chance habe ich denn gegen euch beiden?
Du solltest aber wissen, dass ich recht habe.
Blues stammt ab von der Blue Note, und nicht von »I’m feeling blue«.
Wenn überhaupt, wäre es wohl anders herum.
Einigen wir uns darauf: Du hast Recht und ich meine Ruhe. Aber trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass es erst den Blues gab, und danach die blue note definiert wurde, die ersten Bluessänger konnten wahrscheinlich keine Noten lesen. Anders herum ergibt das irgendwie keinen Sinn nicht.
Wir streiten uns nicht, wir ergänzen uns, dafür ist dieses Forum da. Es freut mich aber, dass du meine Sichtweise teilst, das kommt schließlich nicht oft vor.
Ich hab' Euch alle lieb.
Dörfli, ich mag dich ... hihihi ...
Na ja, das nur nebenbei *hüstel*
Ach Crocili ...
ing,
du hast wieder einmal recht.
Blues hieß in Afrika:
»Umba Wumba«.
Welch Harmonie hier heute wieder herrscht im Vergleich der letzten Woche, fantastisch.
Da können die wohlgeschätzen Admins doch mit zufrieden sein, kein böses Wort, Friede Freude Heiterkeit. So gehts doch auch, wenn nicht immer mal zwischendurch ein Störenfried dazwischen funkt.
Feiertag, deswegen die Harmonie.
Feiertag? Ich feiere die mir werte deutsche Einheit am 9.11., auch wenn das Datum verpönt ist. Aber das ist für die meisten von uns das Datum der Herzen. Der 3.10. ist ein bürokratisch festgelegter Feiertag, nicht mit dem 4. Juli oder dem 14. Juli vergleichbar. Der 9.11. hätte es werden können, aber er durfte nicht.
Gast
Vor vielen Jahren hatte ich mal Little Willie Littlefield auf einer Tour durch Deutschland begleitet. Ich hab ihm ein SM57 für die tiefen Töne ins Klavier gehängt, ein Beyerdynamic 201 für die Höhen, und ihm ein SM 58 für den Gesang hingestellt. Klangregelung völlig auf neutral, drei Fader hochgeschoben, es klang sofort gut. Arbeitsaufwand sagen wir mal sehr gering, nachregeln überhaupt nicht nötig, was eher selten ist.
Ich hatte mehr als genug Zeit während seiner Konzerte, mir auch anzuschauen, was er da spielt und zu geniessen. Am Klavier kann man mit Hilfe verschiedener sozusagen nicht amtlicher Akkorde und auch des mittleren Pedals durchaus "Bluenotes" problemlos erzeugen.
Soviel als Ergänzung.
Gast
Amos, es liegt nicht am Feiertag. Primus hält sich zurück, Rayer stalkt heute mal nicht, und es war noch kein Beitrag Fremdenfeindlicher Art da. Dann kann man auch ganz entspannt sein.
Ich darf der Nettiquette wegen nicht schreiben was ich von diesem "Feiertag" halte.
Es liegt an meiner Frage ... hihihi ...
Gast
@Croc "du hast wieder einmal recht.
Blues hieß in Afrika:
»Umba Wumba«.

und sie würden bestimmt die Option "Tod" wählen und das umsonst