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Noch Fragen?

Wie aussagekräftig ist eigentlich das Label „dermatologisch getestet“ bei Kosmetikartikeln? Was sagt das tatsächlich über die Qualität aus?

Frage Nummer 44832
Antworten (5)
Das sagt ungefähr genau nichts aus, so lange kein Ergebnis genannt wird.
Ist genau so sinnvoll wie:"Diese Gurke wurde auf Ihre Hochspannungsfestigkeit getestet".
Dermatologisch getestet heißt gar nichts. Siehe die Pflegeprodukte einer ehemaligen deutschen Schauspielerin aus dem Münchner Raum!
Werbeversprechen bewirken oft mehr, als sie wirklich sind. Beispielsweise die Aussage "dermatologisch getestet" heißt nur, dass dieses Produkt unter Aufsicht eines Hautarztes getestet wurde. Jedoch nicht, an wie vielen Probanten. Möglich wäre nur ein Teilneher, jedoch auch Tausende. Dies ist nicht angegeben. Gleich verhält es sich mit "klinisch getestet". Auch hier sagt es nur aus, dass es in einer Klinik getestet wurde. Weder ob die Teilneher Patienten waren oder nur zum Test in die Klinik kamen, noch wie viele es waren. Auf sollche Werbeversprechen sollte man nicht zu viel Wert legen.
Der Begriff "dermatologisch getestet" sagt im Prinzip gar nichts über die Marke oder das letztendliche Produkt an sich aus. Menschen mit Allergien müssen daher immer vorsichtig sein. Auch in "dermatologisch getesteten" Produkten können höhere Mengen an Allergenen oder Schadstoffen vorkommen. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, sollte man sich Produkte zulegen, die von unabhängigen Institutionen wie der Stiftung Warentest/Ökotest für gut befunden wurden.
Das Label "dermatologisch getestet" hat keinerlei Aussagekraft. Es gibt dafür keine gesetzliche Grundlage. Theoretisch kann der Hersteller irgendjemandem seine Creme auftragen und anschließend auf sein Produkt "dermatologisch getestet" aufdrucken. Verlässliche Angaben zur Verträglichkeit kann letztendlich niemand machen, da jeder Körper anders auf Inhaltsstoffe reagiert. Bei empfindlicher Haut sollte man Produkte ohne Duftstoffe und Alkohol benutzen.