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Noch Fragen?

Wie baut man denn bitte dauerelastische Fugen ein? Irgendwie kann ich damit noch recht wenig anfangen.

Frage Nummer 13122
Antworten (6)
Silikon oder Acryl in den Spalt und schon hast Du einer dauerelastische Fuge.
Die Fugen werden nicht eingebaut, wie Du vermutest, sondern ausgespritzt, mit Silikon, wie schon mein Vorschreiber erwähnt hat. Bei guter Verarbeitung (Schmutz- und Fettfreiheit der zu verbindenden Teile) hält die Fuge dann mehrere Jahr(zehnt)e. Oder auch nicht.
Die dauerelastischen Fugen werden nicht eingebaut, sondern sie werden nach Abschluß diverser Montagen nachträglich aufgetragen. Sie dienen dafür, dass Fugen besonders im Außenbereich durch starke Temperaturschwankungen und das Ausdehnen von Materialien nicht reißen können.
Dauerelastische Fugen werden weder eingebaut, noch aufgetragen, es sind technische bedingte Materialbegrenzungen oder Sollbruchstellen. Oberflächen werden nun mal physikalisch belastet, z.B. mit Druck oder Ausdehnung durch Temperaturdifferenzen, was Rißbildung erzeugt. Und die werden mit dauerelastischen Massen (oft Silikon) verdeckt, abgedichtet oder versiegelt. Auch leicht auf Autobahfahrbahnen "erfahrbar".
Na ja, einbauen ist wohl auch nicht so ganz das richtige Wort dafür. Die Fugen sitzen zum Beispiel an den Nahtstellen von Fliesen, um Bewegungen im Material aufzufangen und zu vermeiden, dass die Fliesen oder die Fugen brechen. Sehr oft wird dafür auch Silikon oder ähnliches verwendet, Hauptsache halt flexibel.
Dazu brauchst du entsprechendes Fugenmaterial. Zum Beispiel Silikon, das du in die Fuge spritzt und dann glatt streichst. Frag im Baumarkt nach, welche Sorte für deine Wünsche infrage kommt. Je nachdem wo die Fuge sitzt, brauchst du anderes (Bad, Wohnzimmer, draußen).