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Noch Fragen?

Gast

Wie berechne ich meinen Urlaubsanspruch bei unregelmäßiger Arbeitszeit ?

Ich arbeite in der Gastronomie, ganz flexibel; 52 Stunden im Monat.
Diese verteilen sich aber ganz unterschiedlich, wie ich gerade gebraucht werde.
Z.B. an manchen Tagen nur 1,5 Std. an anderen bis zu 10 Std.; dann mal wieder 2 Wochen gar nicht, dann mal ne Woche jeden Tag...
Ich kann sie also nicht nach Arbeitstagen berechnen, weil ich jeden Monat eine andere Tagesanzahl arbeite. Wie kann ich herausfinden, wieviel Urlaubs"stunden" mir zustehen, so dass ich nicht 12 x 52 Stunden im Jahr arbeiten muss?
Frage Nummer 3000133715
Antworten (6)
Für den Interpret.

Da das Bundesurlaubsgesetz generell von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub entsprechend auf die vereinbarten Werktage umgerechnet werden. Dabei spielt es keine Rolle wie viele Stunden der Arbeitnehmer an den Werktagen leistet, sondern wie viele Werktage pro Woche dieser arbeitet.
Für Vollzeitbeschäftigte gilt die Fünf-Tage-Woche, für Minijobs kommt die Besonderheit hinzu, dass als voller Arbeitstag jeder Tag berechnet wird, an welchem der Beschäftigte in der Firma erscheint. Es genügt theoretisch auch eine Stunde. Für die Berechnung des Urlaubsanspruches werden nun die Arbeitstage pro Woche mit 24 multipliziert und dann durch sechs (ursprüngliche Arbeitstage pro Woche) dividiert.
Einem Arbeitnehmer, der nur 5 Werktage pro Woche arbeitet, stehen 20 Urlaubstage zu, auch wenn er nur 12 Stunden in der Woche insgesamt arbeitet. Leistet der Arbeitnehmer hingegen diese 12 Stunden an nur 3 Werktagen ab, dann stehen ihm nicht 20, sondern nur 12 Urlaubstage zu. Dies berechnet sich wie folgt: (3 Werktage pro Woche x 24: 6)
ein Arbeitstag pro Woche: 1 x 24 : 6 = 4 Urlaubstage
zwei Arbeitstage pro Woche: 2 x 24 : 6 = 8 Urlaubstage
drei Arbeitstage pro Woche: 3 x 24 : 6 = 12 Urlaubstage
vier Arbeitstage pro Woche: 4 x 24 : 6 = 16 Urlaubstage
fünf Arbeitstage pro Woche: 5 x 24 : 6 = 20 Urlaubstage
sechs Arbeitstage pro Woche: 6 x 24 : 6 = 24 Urlaubstage

Copy&Paste
Für den Legatheniker:
Da das Bundesurlaubsgesetz generell von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub entsprechend auf die "vereinbarten" Werktage umgerechnet werden.
Nix vereinbart, nix Anspruch, nix Urlaub. Das sind dann Taglöhner ohne Urlaubsanspruch.
Das iss nix neues in der Gastro.
"S"
Regel #4 read

"52 Stunden im Monat."

Die 52 Stunden werden zweimal erwähnt. Wenn ich den Mindestlohn gegenrechne... komme ich auf einen Minijob!

Gast übt einen Minijob aus und ich sage es gelten die Regeln für Minijob!

Just my 2 Cent
Ach ing, es bleibt bei Deiner Leseschwäche, jetzt kommt auch noch ein Verständnisproblem dazu. Hauptsache Deine Milchmädchenrechnung muss irgendwie Bestand haben.
Also für den ganz begriffsstutzigen ing:
Gesetzt sagt: Berechnung von Urlaub nach vereinbarter Arbeitszeit. Siehe Berechnung.
Gast sagt: Isse nix vereinbart für Arbeitstage pro Monat, pro Woche.
Dann Rayer sagt: Nix vereinbart, nix Anspruch, nix Urlaub.
Rayer sagt auch: Isse Taglohn. isse Gastro üblich.
Kapisch?
Du bleibst ein rechthaberischer Voll....,
Hauptsache Deine Version wird nicht mal in allerleiseste Zweifel gezogen.
Es wäre noch zu prüfen, ist wenigstens die Zahl der Arbeitstunden vereinbart. Dann könnte man, "ich sage, könnte", Rückschlüsse auf die Arbeitstage ziehen und notfalls bei einem Arbeitsgericht durchsetzen. "KÖNNTE"!
Das Gericht muss dann den Ausführungen folgen und anhand der Stundenbelege eine durchschnittliche Zahl der Arbeitstage berechnen, daraus dann den Urlaubsanspruch in "Tagen".
Es gibt aber die Milchmädchenrechnung von 48 Urlaubsstunden nicht, und in gar keinem Fall. Es gibt nur:"TAGE"!!!!
@ing
Blablabla. Die ingsche Milchmädchenrechnung muss Bestand haben, auf Biegen und Brechen. Was soll man mit dem Unsinn, ernstgenommen oder nicht? Völlig untauglich, es wird nach Tagen berechnet.
Was hast unserem Gast geliefert? Nix Verwertbares. Aber wenn es Dir hilft, ja ich bestätige, DU hast schön gerechnet. Zufrieden? Jetzt verteil noch die 48h in Tage dann bist Du perfekt.
Was ich geliefert habe? Die Info, ohne die Benennung der wöchentlichen Arbeitstage, kann man einen Urlaubsanspruch nicht ableiten. Zumindest nicht wie der Interpret, durch einen Schuss aus der Hüfte.
Weiter habe ich geliefert, das stinkt Dir natürlich am meisten, die Milchmädchenrechnung des Prof. Dr. ing. darf man getrost in die Tonne kloppen.