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Noch Fragen?

Wie bereitet Ihr eine Hühnerbrust zu? Bei mir wird die oft zu trocken.

Frage Nummer 22114
Antworten (6)
Die Hühnchenbrust vor dem Braten - noch besser ist, im Backofen backen - mit Honig einreiben. Den Honig schmeckt man hinterher nicht, aber er hält den Saft im Fleisch!
Also: Ofen auf 230 Grad heizen, Hühnchenbrust oben und unten mit Honig einreiben evtl noch würzen mit Senf oder Kräutern oder Knoblauch (der Honiggeschmack verfliegt und man kann daher mit JEDER Art von Gewürz würzen). Salz wenn überhaupt vor dem Backen nur auf die glatte Seite am besten erst nach dem Backen salzen. Dann in einer Glasform ca 12 Minuten mittlere Schiene backen. Wird herrlich saftig und zart. Wenn Honig nicht vertragen wird, kann man auch Frischkäse stattdessen nehmen. Hmmmm.... :-)
Also um eine Hühnerbrust richtig weich und saftig zu bekommen solltest du sie unbedingt eine Nacht vorher marinieren! Entweder du nimmt herkömmliches Olivenöl mit Gewürzen oder (und das empfehle ich eher) du nimmst Teriaky Marinade. Das ist eine asiatische Marinade. Ähnlich der Sojasoße. Man glaubt es nicht, aber davon wird das Fleisch am nächten Tag butterweich.Dadurch, dass die Mariade in der Nacht in das Fleisch einziehen kann, wird die Hühnerbrust schön saftig. ;)
Bereite eine Marinade zu und lass die Brüste mindestens 24 Stunden im Kühlschrank darin liegen.
Zwei Beispiele:
Grundsubstanz ist für beide ganz normaler weisser Joghurt.
1) aus dem Asienladen Tandoori-Pulver kaufen und unter den Joghurt rühren, bis das Ganze eine schöne orangerote Fabre hat
2) in den Joghurt nach Geschmack Ingwer, Knoblauch, Koriander, Bockshornkleesamen und Kurkuma (alles gemahlen und im Asienladen erhältlich) mischen.
Die Brüste wie gesagt 24 Stunden in dieser Marinade einlegen,
dann im Ofen bei Umluft backen, zwischendurch umdrehen.

Guten Appetit!
Auch beim Braten lege ich das Fleisch (egal ob Huhn, Pute oder Schwein) vorher in eine würzige Marinade (ähnlich wie beim Grillen. Wenn du es dann brätst, bleibt es innen saftig und außen wird es trotzdem schön cross. Auch die Gewürze geben dem Ganzen einen besonderen Kick.
Entweder muss das zarte Fleisch des Hühnchens kurz gebraten werden oder aber mir einer Panade zubereitet werden. Gerade dieses Fleisch eignet sich nicht für lange Schmorgerichte. Wenn ich eine Gemüsepfanne mit Huhn mache, dann kommt das Hühnchen, das vorher kurz angebraten wurde, erst gegen Ende wieder dazu.
Beim Zubereiten von Huhn ist es ganz wichtig, das Fleisch wirklich nicht zu lange zu braten. Vielmehr gart die Brust nach, wenn man sie aus der Pfanne nimmt und für einen Moment warm stellt. Daher möglichst heiß anbraten, um die Poren zu schließen und dann nur so lange erhitzen, wie es wirklich nötig ist, damit sie durch ist.