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Noch Fragen?

Wie bringt man eine WG dazu, den Haushalt besser - also sauberer - zu führen?

Frage Nummer 23877
Antworten (10)
Wenn vom Rest der WG kein Interesse daran besteht: Gar nicht.

Ein Freund von mir hat sich an dieser Aufgabe auch ein dreiviertel Jahr lang aufgerieben bevor er ausgezogen ist...
Seufz.. das ist leider der klassische Fall von TEAMarbeit:
Toll,
Ein
Anderer
Macht's.
Nicht! Einfach ausziehen, spart Nerven. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.
Eine Putzfrau engagieren. Die könnte wöchentlich die gemeinschaftlich genutzten Räume wie Küche, Flur und Bad durchputzen, während jeder für seine eigenen Räume selbst verantwortlich bleibt. Bei einer 4er-WG etwa ist jede/r nur ca. einmal im Monat dran, die Hilfe zu zahlen - das sollte zu leisten sein und entspannt das WG-Leben ungemein.
Alternativ könntest du auch deine Mitbewohner mit einer attraktiven Kommilitonin verkuppeln. Du glaubst garnicht, wie schnell die Hütte aufgeräumt ist, wenn die Angebetete einmal beim Gang durch die Küche pikiert die Augenbraue hochgezogen hat...
Meiner Erfahrung nach funktioniert das nur mit einem ganz strengen Putz- und Aufgabenplan. Alles andere ist in den meisten Fällen zum baldigen Scheitern verurteilt. Wenn sich einige Bewohner überhaupr gar nicht daran beteiligen, dann sollte man über eine "Abmahnung" nachdenken, weil es unfair gegenüber den anderen ist.
Mit klar vereinbarten Strafgeldern in die Gemeinschaftskasse.
Ausziehen, so schnell es geht. Ich habe auch so eine WG hinter mir und hoffte, mit einem freiwilligen Putzplan weiter zu kommen. Eine Woche lang wurde sich halbherzig daran gehalten, danach lag wieder Kaka neben dem Klo, der Boden im Flur klebte wieder und die Küche war weiterhin ein Saustall. Sobald Du Dich gegen Deine Mitbewohner stellst (und das tust Du mit Deinem Wunsch), gehörst Du nicht mehr zu (Wohn-)Gemeinschaft dazu. Erspar Dir lieber den Ärger und denk Dir: Die werden an ihrem Dreck ersticken, Du nicht!
Da hilft nur ein rigoroser Putzplan. Und vor allem die ERkenntnis bei allen, dass Sauberkeit notwendig ist. Ich kenne eine, die ihre Spülschwämme im eigenen Zimmer aufbewahrt, weil diese Erkenntnis bei den Mitbewohnern fehlt. Wenn Pläne hier nicht helfen, muss man ausziehen.
Das kann leider sehr schwierig sein, wie ich feststellen musste. In meiner WG haben wir es aber irgendwann geschafft, einen Putzplan aufzustellen und sogar einzuhalten. Erst dachten alle sowas wäre spießig, aber am Ende haben wir gemerkt, dass es wohl die beste Lösung war - kann ich also nur empfehlen.