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Antworten (4)
das ist stark vereinfachend ausgedrückt, aber im Prinzip richtig.
Der Ruß bleibt am Filter haften und wird in regelmäßigen Abständen nachverbrannt.
Da es verschiedene Ausführungen und Bauweisen eines Rußpartikelfilters gibt,hier nur beispielhaft der Wandstromfilter.Das Abgas wird durch ein möglichst poröses und feinmaschiges Material geleitet.Da die Poren kleiner als die zu filternden Rußpartikel sind,bleiben sie auf der Außenhaut des Materials hängen.Dies ist praktisch das gleiche Prinzip wie bei einem Kaffeefilter oder auch einem Teesieb.
Der Rußpartikelfilter reinigt die Abgase von Dieselmotoren von Ruß. Hierfür bindet der Filter die Teilchen, die bei einer Verbrennung des Dieselkraftstoffes entstehen. Die Partikel werden in dem Gehäuse mit dem Filtereinsatz gesammelt, damit dieser nicht irgendwann verstopft, erhöht der Filter beim Autofahren kurz die Temperatur und verbrennt so die Rußpartikel und wandelt sie in Kohlendioxid um, was man dann herkömmlich als Abgas bezeichnet.
Ein Rußpartikelfilter hat die Aufgabe, den Feinstaub, der bei der Kraftstoffverbrennung (meist bei Dieselmotoren) entsteht, herauszufiltern. Dies erfolgt durch Anhaftung (Adhäsion)der Rußpartikel an den Filterwänden, bevor sie den Auspuff erreichen und in die Atemluft gelangen, wo sie dann für den Menschen erhebliche gesundheitliche Folgen haben können. Regelmäßige Abbrennung der Partikel verhindert, dass der Filter verstopft.