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Noch Fragen?

Wie geeignet sind Betonfertigteildecken beim Eigenheimbau? Welche Ausführungen gibt es da überhaupt?

Frage Nummer 35189
Antworten (4)
Es kommt darauf an, welche Dimensionen die Fertigdecke aufweisen soll und wie hoch die Traglast bemessen ist. Je nachdem, wie die Vorgaben sind, wird die Zwischendecke passgenau bestellt. Es ist genau vorgegeben, welche Zusammensetzung in dem Moment der Beton zu haben hat.
Betonfertigteildecken sind von unterschiedlicher Qualität und danach ausgerichtet, für welchen Einsatz und welchen Gebäudetyp die Fertigdecke genutzt werden soll. Es gibt verschiedene Härtegrade des Betons und ebenso ist der Beton unterschiedlich stark mit Eisen verstärkt.
Betonfertigteildecken gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Der Beton ist teilweise in unterschiedlichen Belastungsstärken erhältlich. Ebenfalls ist es wichtig zu wissen, mit welchem Stahl der Beton versehen und verfestigt worden ist. Je nachdem, wie hoch die Traglast der Fertigdecke zu sein hat, berechnet sich die Zusammensetzung des Stahlbetons.
Am variabelsten sind teilvorgefertigte Filigrandecken, die nach Verlegung, mit Ortbeton, auf die endgültige Deckenstärke betoniert werden. Diese Decken werden nach Grundriss und Statik individuell hergestellt. Die Bewehrung muß nach der Verlegung auf der Filigranplatte ergänzt werden, anschliessend wird betoniert.
Vorteile: Kostengünstig und schnell.Der Rohbauunternemer spart die Schalung der Untersicht, Verlegung für ein Stockwerk eines Eigenheims ca. 1/2 Tag. Die Unterseite ist sehr eben, muß nicht verputzt werden (lediglich Stoßstellen spachteln). Vor dem Betonieren können Elektroleitungen verlegt werden, evtl. sogar Rohrleitungen. Aussparungen, z.B f. Deckeneinbaustrahler können im Werk vorbereitet werden. In der Regel kann bereits 1-2 Arbeitstage nach dem Betonieren im nächsten Stock weitergemauert werden.
Einziger mir bekannte Nachteil, es wird ein wenig mehr Stahl zur Bewehrung benötigt.