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Antworten (5)
Die Frage wurde hier schon mal gestellt, also: Der Begriff ist aus der Kapitalanlagebranche , wo Anleger einzelne oder gleich paketweise Container erwerben und an Speditionen verleasen können. Nach einer ca. 6jährigen, vollversicherten Nutzungsdauer werden diese zum vereinbarten Restkaufwert weiterverkauft. Der Gewinn liegt in der Miete und in der steuerlichen Abschreibung (AfA mobil), für die Betreiber ist es nur halb so teuer wie eine Kreditfinanzierung pe Bank.
Man legt sich dadurch für eine bestimmte Zeit - für eine bestimmte Strecke - einen vertraglich definierten Stauraum auf einem Schiff zu, der dann für die eigene Ware genutzt werden kann. Normalerweise wird auch versichert. Die Ware muss dann am Ankunftsort in Empfang genommen werden.
Beides ist richtig. Erste Antwort aus Sicht des Anlegers, zweite aus Sicht des Leasingnehmers. Am besten verdienen an diesem Geschäft im übrigen die Konzeptionäre und Anwälte, die einen großen Teil des Gewinns abschöpfen. Heute spielt das steuergetriebene Container-Leasing aufgrund der Änderung steuerlicher Regelungen übrigens keine Rolle mehr.
Eigentlich funktioniert das Leasing für Schiffscontainer ganz ähnlich wie das Leasen eines Kraftfahrzeuges. Neu- oder Gebrauchtcontainer werden mit einem Leasingvertrag erworben und nach Ende der Vertragslaufzeit gehen sie wieder zurück an den Händler. Mehr Info´s unter; http://www.pundr.de/produkte_und_angebote/index.html
Eine Firma kauft Schiffscontainer und vermietet diese für einen bestimmten Zeitraum (i. d. R. sechs Jahre) an verschiedene Mieter. Zur Refinanzierung werden die Container an Investoren verkauft, denen die Firma eine Miete für eine festgelegte Zeit garantiert, den Rückkauf nach Vertragsende zusichert und die Gefahr des zufälligen Untergangs trägt.