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Antworten (9)
Louis Pasteur befragen. Der fand seinerzeit Rohmilchprodukte so ungesund, so dass er die Pasteurisierung erfand. Und bis heute hat ihm niemand widersprochen.
Wenn Du Dein Leben lang Rohmilch zu Dir genommen hast und sie verträgst, ist sie sehr gesund.
Wenn Du mit Lactoseintoleranz jetzt Deinen erstes Glas frische, warme Rohmilch trinkst, wirst Du es wohl anders empfinden.
Rohmilch wird seit Jahrtausenden getrunken und ist generell gesünder als die Milch aus dem Supermarkt. Allerdings nur wenn die Kuh nicht mit Keimen infiziert war, die den Menschen schaden können. Deutsche Kühe werden allerdings ständig darauf kontrolliert.
(Pasteur hat die Milch erhitzt um sie länger haltbar zu machen, und nicht weil Rohmilch ungesund ist.)
Rohmilch ist bei Ökos angesagt, Ärzte dagegen warnen davor. Sie enthält Keime, die zu bösen Krankheiten führen kann. Man muss nicht davon krank werden, aber man kann. Meine Frage: Was für einen Vorteil sollen Rohmilchprodukte bringen?
Vitamine etc. werden beim Erhitzen (pasteurisieren) zerstört.
Vitamine werden bei dem kurzzeitigen Erhitzen nicht zerstört.
Rohmilch wird so verkauft, wie sie aus der Kuh kommt. Das ist sehr ursprünglich, kann aber Keime enthalten. Für angeschlagene MEnschen mit Immunproblemen oder auch für Kleinkinder und Schwangere ist die deshalb nicht zu empfehlen. Sonst ist sie meist ungefährlich.
Viele sagen, dass nur Käse aus Rohmilch richtig gut schmeckt, weil nur dort alle Bakterien aus der frischen Milch mitgearbeitet haben. Doch wegen der Infektionsgefahren ist die Herstellung von Rohmilchkäse in der EU nur unter strengen Auflagen erlaubt. Die meisten Schweizer Käse werden bis heute aus Rohmilch produziert.
Produkte aus Rohmilch sind auf jeden Fall nicht für Schwangere geeignet, da sie Listerien enthalten, die durch die fehlende Pasteurisierung nicht abgetötet werden und bei Verzehr durch die Plazenta der Frau dringen können und dem Säugling erheblich schaden können.