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Antworten (5)
Beim Fahren mit Öl wird wenig C02 freigesetzt, der Schwefeldioxidgehalt geht gegen 0, ist der Motor richtig eingestellt ist die Rußemission um 50% gesenkt, es ist biologisch 100% abbaubar und absolut ungiftig. Wird das Öl zudem biologisch angebaut, bestehen keine Bedenken zum Fahrzeugbetrieb mit Rapsöl. Ist also durchaus eine beeindruckende Liste an Vorteilen.
Die Frage war ja Rapsöl und nicht Biodiesel aus Sojaöl.
Abgastechnisch gesehen ist das Verbrennen von Rapsölen viel verträglicher und weniger umweltschädigend. Allerdings sollte man dabei auch bedenken, wie viele Rapsfelder wir benötigen würden, um unserem Benzinbedarf gerecht zu werden. Es würde das Abholzen von (Regen-)Wäldern zur Konsequenz haben und das macht wiederum keinen Sinn, wenn die Umwelt geschützt werden soll.
Um ehrlich zu sein, es geht da immer hin un her zwischen den Befürwortern und den "Gegnern". Fakt ist, dass das Öl CO2 neutral verbrennt und dadurch angeblich der Treibhauseffekt nicht gefördert wird. Meiner Meinung nach führt das zu eienr Verteuerung des Pflanzenöls, denn schließlich bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis.
Der Anbau von ölliefernden Pflanzen bedingt auch immer einen CO2-Ausstoß, weil die Fläche oft gerodet wird, dazu kommt die Bewirtschaftung etc.
Meistens konkurriert der Anbau mit dem von Nahrungsmitteln, was für die ärmere Weltbevölkerung problematisch sein kann. Wenn es auch noch Bio-Anbau ist, wächst der Flächenbedarf auch noch...
Wie schon gesagt wurde: Für jede Meinung gibt es die passenden Studien.
Am Ende ist es beim Autofahren wie mit dem Fleischgenuss: Eigentlich sollte man beides massiv reduzieren - der Umwelt (und Tieren) zuliebe und um der Weltbevölkerung zuliebe.