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Noch Fragen?

Wie hätte E. Macron seinen arroganten Auftritt vermeiden können?

Hin und wieder müssen Politiker ja unters Volk. So geschehen in Frankreich, als ein arbeitsloser Gärter dem franz. Präsidenten gegenüberstand und sich beklagte keine Arbeit zu haben. EM empfahl ihm daraufhin, sich in in einer anderen Branche umzuschauen, denn Arbeit gebe es doch genug.
Der erwartete Shitstorm ist nun die Folge. Nur: Was hätte er denn machen sollen? Dem Vorbild von Martin Schulz folgen und ihn über Beziehungen unterbringen? Oder irgendwelches Gelaber über die Errungenschaften der Politik und was nicht schon alles gemacht wurde um zu helfen? Wie konnte EM aus dieser Situation unbeschadet herauskommen?
Frage Nummer 3000105701
Antworten (7)
Gar nicht. Inzwischen können Politiker sagen was sie wollen. Von irgend einer Seite kommt immer ein shitstorm.
Er hätte auch nichts anderes sagen können, sein Hinweis war ja richtig.
Allerdings wirkt er oft schroff. Vielleicht sollte er mal ein verbindlicheres Gehabe üben.
Manchmal macht nur der Ton die Musik
Auch wenn du dich wundern solltest, dass hier elfigy und ich nicht auf Macron eindreschen, auch ich sehe nichts, was er anders hätte machen sollen.

Falsch war der Vorschlag auf jeden Fall nicht, nur dass man hier vielleicht nicht von Branche redet. "in einem anderen Bereich" oder so wäre bei einem Gärtner passender gewesen.
Er hätte auch nur ein wenig auf Mitgefühl machen können und sagen können, dass er da nichts machen könne, aber dann hätten, evtl. sogar dieselben Leute auch einen Shitstorm losgetreten.

Ich glaube, es ist völlig egal, was du als Prominenter machst, irgendwo sitzen die Leute auf der Lauer und warten nur auf eine Möglichkeit sich zu echauffieren.

Den meisten wäre es sicher gewesen wegen der Lappalie einen Brief zu schreiben und Briefmarken zu holen, aber das ist wegen der Social Media ja nicht mehr nötig.
Naja, also dass Elfigy als Kapitalistin alter Schule EM zur Seite springt kommt nicht unerwartet.
Teilnehmern mit etwas ausgeprägterem sozialen Gespür wie ing793 oder rayer schwillt ob der zynischen Kaltherzigkeit, der die hässliche Fratze des Neoliberalismus offenlegt, sicher der Kamm.
Vielleicht kommt von deren Seite ja noch die erwartete Empörung.
StechusKaktus, hast du nichts Besseres zu tun. Redaktionsräume ausfegen, Kaffee für die Kollegen ...
@stechus: ich muss Dich enttäuschen.
Erstens betrachte ich mich selber durchaus auch als "Kapitalisten alter Schule" im Sinne der Definition, die ich letztens genannt habe. Inhaltlich bin ich in sehr vielen Ansichten sehr nahe an Elfis Linie, wobei sie sich deutlich eloquenter, fundierter und manchmal auch sachlicher ausdrücken kann als ich.
Zweitens betrachte ich den Hinweis, es mit einem anderen Job zu probieren, keinesfalls als des "Neoliberalismus' nackte Fratze". Ich denke schon, dass jeder zuerst mal selber versuchen muss, seinen Arsch aus dem Sessel zu bringen.
Erst wenn er das nicht kann oder wenn das nichts nutzt, DANN kann und darf er auch Hife beanspruchen. Und DANN müssen die, die wirtschaftlich auf der Sonnenseite sitzen, ihm diese Hilfe auch gewähren.
@ing
Perlen vor die Sau. Die Tussi kapiert es nicht.
die hässliche Fratze des Neokapitalismus bringe ich mit Dir , Stechus , in Verbindung. Mit keinem anderen mehr.