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Antworten (9)
Ganz einfach: Regelmäßig schärfen!
Sparen Sie sich das Geld für sündteure Schärfstähle, das taugt nichts. Kaufen Sie sich im Gartenbedarf oder Landhandel einen etwa 30 cm langen Wetzstein für 3-5 €, der hält jahrelang. Einmal die Woche die benutzten Messer daran leicht schräg 5-8x beidseitig abziehen um den Grat an der Klinge zu entfernen, und gut. Mache ich als Hobbykoch seit Jahren erfolgreich so.
Unabhängig von gelegentlich notwendigem Nachschärfen, ob mittels Wetzstahl oder Schleifstein:
Teure Messer, insbesondere hochwertige Küchenmesser NIEMALS in die Spülmaschine - immer mit der Hand spülen. Die Beanspruchung in der Maschine schadet ihnen auf Dauer zu sehr.

Gruß TwingoSen
Einfache Küchenmesser mit einem Wetzstahl. Messer aus damaszener Stahl müssen mit speziellen Schleifsteinen geschärft werden, ein Wetzstahl würde das weiche Metall beschädigen. Keramikmesser sind so hart, dass nur noch ein Diamant-Schleifstein sie schärfen kann, besser lässt man sie aber schärfen. Messer mit beschichteter Klinge kann nur der Hersteller schärfen. Generell: Gute Messer niemals in der Spülmaschine reinigen. Außerdem niemals auf Glas oder Keramik schneiden, sondern auf Holz oder Kunststoff.
Messer nicht zu dem anderen Besteck in die Schublade, sondern in einen Messerblock. Die "Metallteile" schlagen sonst an einander und das gibt Macken in der Klinge.
Nicht benutzen ....

Ansonsten. Nicht in die Spülmaschine, kein Spülmittel.

Abziehen mit dem Stahl (wenn man's kann) ist o.k.
Und wenn du keine (semi)professionelle Schleifmaschine (mit vorgegebenem Schleifwinkel) zu Hause hast dann bei Bedarf zum Profi bringen...
Erstmal reinige sie am Besten immer per Handwäsche und nicht im Geschirrspüler. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber scheinbar wirkt sich der Spülvorgang in der Maschine negativ auf die Klinge aus. Empfehlen kann ich Dir den Messerschärfer von Tupper (Bin kein Tupperfan!). Der ist echt super und Du kannst so die Messer leicht nachschärfen.
Zur Spülmaschine: Zur mechanischen Belastung (Scharten und abgebrochene Spitzen) kommt die chemische Belastung des Stahls durch Salz(wasser) und die verwendete Chemie - bringt Essbesteck gerne zum Rosten und macht auch guten Messerstahl spröde.

Und zur Tupper-Schärfmaus: Wenn du auf Andruckkontrolle verzichten kannst und nur einseitig geschliffene, glatte Billigmesser zum Kaputtmachen hast, bist du gut bedient (mal nicht beachtet, dass der gleiche Effekt mit einem Billig-Schärfer vom Markt zu einem Zehntel des Tupper-Preises zu bekommen ist).

Ansonsten gehen gute Maschinen (z.B. eine von Graef) denn doch eher bei gut 100€ los....
Goldene Regel: Immer per Hand waschen! Auf keinen Fall in die Spülmaschine, weil die Inhaltsstoffe und das Salz der Reinigungstabs für die Klingen zu aggressiv sind und sie abstumft. Messer sollten auch nicht in der "Wühlschublade" mit anderen Messern liegen, weil die Klingen sonst aneinander reiben. Daher ist es am besten, sie in einem gute Messerblock aufzubewahren.
Gift für scharfe Klingen ist das Waschen in einer Spülmaschine. Durch Spülmaschinen verlieren Messer generell immer sehr schnell ihre Schärfe. Das Material des Schneidebretts ist auch entscheidend. Hier ist eigentlich Holz optimal, wohingegen die modernen Küchenmaterialien wie Granit, Stein und Glas meiner Erfahrung nach eher Messer stumpf werden lassen.