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Noch Fragen?

Wie hat sich eigentlich die Artus Sage verbreitet? Sie spielt sich ja in England ab, aber hat sie da auch wirklich ihre Wurzeln?

Frage Nummer 38966
Antworten (7)
Sagen verbreiten sich, wie der Name schon sagt, zunächst mal mündlich. - Du könntest im Internet recherchieren - ich möchte das gerade nicht für dich tun - , oder du leihst dir in der nächsten Stadtbücherei das Buch "Stoffe der Weltliteratur" von Elisabeth Frenzel. Da wird das auch behandelt.
Meines Wissens liegen die Wurzeln der Artussage auch in England. Hintergrund ist die Invasion der Sachsen im 5. Jahrhundert. Besagter Artus kam dabei in einem Werk des Dichters Wace vor, das davon handelte, dass dieser Artus bereits als 15-Jähriger König wurde, zusammen mit seinen Männern gegen die Sachsen kämpfe und seine Gefolgsleute immer um einen runden Tisch versammelte, um dort Streitigkeiten zu diskutieren.
Artus war ein berühmter Neandertaler , der auf der Suche nach dem heiligen Gral war.
Auf seinen Reisen tötete er viele Dinosaurier und kam schließlich nach Ägypten, wo er zum Pfarrer ehrenhalber ernannt wurde.Zusammen mit Merlin gründete er dort die Mafia, weshalb man die beiden aus Ägypten rauswarf und in die Wüste geschickt hat.
Dort verbrachten sie 40 Tage, danach waren beide verrückt geworden und hielten
wirre Reden. Deshalb hat man sie dann in Los angeles gekreuzigt.
Dokumentiert sind die ersten Elemente der Artussage in englischen Chroniken seit etwas dem 9. Jahrhundert – wobei Artus als historische Figur im 6. Jahrhundert gewirkt haben soll, allerdings war er kein König sondern ein Soldat höheren Ranges. Durch die Völkerwanderung in Europa hat sich dann auch die Geschichte von Artus verbreitet und wurde später an den europäischen Höfen, vor allem in Frankreich, von Dichtern und Minnesängern wesentlich erweitert. Hier kamen dann auch die christlichen Elemente der Gralslegende, der Tafelritter, Excalibur, die Lady of the Lake und die Minne ins Spiel.
Der Ursprung liegt tatsächlich in England und ein Auftreten des historischen „Ur-Artus“, der höchstwahrscheinlich ein britischer General oder Befehlshaber im frühen 6. Jahrhundert war, wird seit dem 9. Jahrhundert in britschen Geschichtsbüchern bzw. Chroniken dokumentiert. Allerdings sind alle anderen Bestandteile, wie die um Excalibur, die Ritter der Tafelrunde, die Gralsgeschichte, Artur als britischem König etc. erst später hinzugekommen und mit dem Ur-Artus verschmolzen. Geprägt wurde sie zunächst stark durch die Völkerwanderungen in Europa, später sehr stark durch französische Dichter.
:Ein König war er nicht, da ist sich Wolfewicz sicher. Eher ein römischer Heerführer („dux bellorum“) namens Lucius Artorius Castus. Der Hinweis auf den römischen Legionär, der in Britannien gedient hatte, war erst vor einigen Jahren auf einer Grabstele in Dalmatien entdeckt worden – „ein Meilenstein der Artusforschung.“

Die vielen Legenden und Mythen machen es nicht einfach, die Gestalt hinter ihnen zu zu erfassen. Oder beide Gestalten? Artus tritt nämlich zweimal in die Geschichte ein – einmal um 180 nach Christus und ein mal um 500.