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Noch Fragen?

Wie ist das eigentlich rechtlich mit einem Internetberater, mit dem man nur online Kontakt hat. Wie ist es mit der Haftung?

Frage Nummer 35031
Antworten (4)
Kommt auf den Kleber an, den er Dir empfiehlt.
Eine Anspruch auf Haftung besteht grundsätzlich, unabhängig von der Art und Weise
der durchgeführten Beratung.
Also ist es gleich, ob man in einem persönlichen Gespräch oder online beraten wurde.
Eine Beratung im Internet wird meist per E-Mail durchgeführt, woduch man schriftliche
Dokumente hat, durch die man einen Beratungsfehler nachweisen kann.
Bei einem persönlichen Beratungsgespräch braucht man einen zuverlässigen Zeugen des
Gesprächs oder ein vom Berater unterschriebenes Protokoll zum Nachweis eines Fehlers.
Das ist leider sehr unterschiedlich. Man sollte sich unbedingt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchlesen. Aus denen kann man erkennen, ob eine Haftung übernommen wird oder nicht. In ganz vielen Fällen ist es so, dass die Haftung nicht vorliegt. Der Internetberater ist auf korrekte Angaben angewiesen und könnte auch nur so eine korrekte Beratung abgeben, also ist es schwer, überhaupt eine Haftbarmachung zu beziffern.
Wenn Sie einen Vertrag oder eine Vereinbarung getroffen haben, die beidseitig abgezeichnet wurde, bestehen die gleichen Rechte die Sie auch bei einem normalen Berater haben. Die Haftung ist dann die gleiche. Wenn Ihr Berater allerdings im Ausland tätig ist, so kann dies massive Auswirkungen haben, da ein Haftungsanspruch im Ausland oft nicht gilt oder nicht durchführbar ist. In Deutschland ist allerdings nichts dagegen einzuwenden.