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Noch Fragen?

Wie ist das mit dem Arbeitsrecht für Mütter wenn das Kind krank wird? Gibt es dafür extra Tage?

Frage Nummer 37194
Antworten (5)
wenn das Kind krank wird, darf ein Elternteil zur Betreuung zu Hause bleiben (warum das hier so selbstverständlich die Mutter sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis).
Der Lohnanspruch gegenüber dem Arbeitgeber erlischt für diese Tage, es ist sozusagen unbezahlter Urlaub.
Den Verdienstausfall kann man sich dann bei der Krankenkasse zurückholen, zumindest weitestgehend.
Nein, das darf er nicht! In der Regel haben die Eltern das Recht 10 Tage bei Krankheit des Kindes zu Hause zu bleiben. Die 10 Tage werden bezahlt. Die Eltern können sich gegenseitig die Tage überschreiben z. B. wenn der Vater des Kindes gerade in Urlaub ist, könnte er die 10 Tage beanspruchen. Sein Urlaub würde erhalten bleiben und die Mutter könnte zur Arbeit fahren.
mir ist nicht ganz klar, auf was sich "darf er nicht" bezieht.
Vielleicht hilft der Artikel aus der Zeit. Zehn Tage pro Kind und Elternteil, max. 25 Tage insgesamt je Elternteil bei mehreren Kindern. Dabei kann der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall tarifvertraglich ausschließen.
Ich weiß es definitiv und aus eigener Erfahrung, dass der öffentliche Dienst den Lohn NICHT fortzahlt. Stattdessen wendet man sich an die Krankenkasse.
Und wenn es schon der ÖD nicht macht, welche Tarifpartei bei den Arbeitgebern wird sich dann darauf eingelassen haben.
Der Chef darf das eigentlich nicht. Denn im Jahr stehen den Eltern insgesamt 20 bezahlte "Krankentage" zur Pflege des Kindes zu. Allerdings gibt es gerade in dieser Hinsicht viel Ärger mit den Arbeitgebern. Wird sie wirklich gekündigt, dann kann sie auf Wiedereinstellung klagen. Erkrankung des Kindes ist kein Kündigungsgrund. Ich habe da immer nebenbei zu Hause gearbeitet.
nein, das darf der chef nicht (abgesehen davon, dass ich es sehr unsozial finde). wenn das kind unter 12 jahren ist und zuhause betreut werden muss, kann man sich 10 tage/jahr (alleinerziehende 20 tage/jahr) von der arbeit freistellen lassen. das entgelt zahlt dann die krankenkasse. alles weitere unter http://www.abc-recht.de/ratgeber/familie/tipps/freistellung_krankheit.php