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Noch Fragen?

Wie ist das wenn man in Holland geblitzt wurde? Ich bin ungefähr 35km/h in einer 30km/h Zone gefahren!

Frage Nummer 52721
Antworten (8)
Naja, es ist wie überall: Du bezahlst die Strafe. Oder hast du das "Ticket" erst jetzt in Deutschland bekommen?
Wenn nicht, kannst du Glück haben, dass die niederländischen Behörden diesen Verstoß wegen des zu erwartenden hohen bürokratischen Aufwandes nicht verfolgen.
Dann wird das ganze dich ganz normal aufsuchen, wie als wenn du in Deutschland geblitzt worden bist. Da Holland auch in der EU ist, gibt es da für die Behörden keine Probleme. Da es sich allerdings um eine geringe Überschreitung der Geschwindigkeit handelt, könntest du Glück haben und frei aus der Sache raus kommen.
In den Niederlanden kommt es außer der Geschwindigkeit auch noch darauf an, ob es in einem bebauten oder unbebauten Gebiet war. Oder Autobahn, aber das ist bei 30er-Zone ja unwahrscheinlich. Bei 5 Km/h dürfte dich das ungefähr 30 Euro kosten. Die würde ich auch zahlen, insbesondere wenn du nochmal nach Holland möchtest. Die kontrollieren nämlich gerne schonmal ausländische Kennzeichen auf unbezahlte Knöllchen, und dann hast du blitzschnell eine Parkkralle und noch mehr Kosten.
Sie werden in naher Zukunft einen Bußgeldbescheid zugeschickt bekommen. Da Holland die Halterhaftung eingeführt hat, muss der Fahrzeughalter dafür aufkommen. Dadurch muss im Bescheid auch kein Bild beigefügt werden. Sie sollten die Rechnung schnell begleichen, denn die Mahnungen fallen in Holland sehr teuer aus. Wird dennoch nicht bezahlt, bekommen Sie Post von einem Inkassobüro.
Longjohn, was für ein Blödsinn. Eine Auslandschuld kann nicht über ein inkassobüro eingetriebewn werden.
Hier ist zu unterscheiden: Im Ausland werden Bußgeldbescheide häufig von Privatunternehmen versandt. Mit denen ist absolut nicht zu spaßen. Die schalten Anwälte in Deutschland ein, um das Bußgeld einzutreiben. Und das ist sehr wohl Inkasso! Widerstand in solchen Fällen ist zwecklos, lieber gleich zahlen! Ansonsten schalten diese Anwälte die Staatsanwaltschaft ein und verlangen abartige Gebühren. (Ich kenne einen solchen Fall aus Slowenien). Falls aber die Gemeinde im Ausland einen Bußgeldbescheid schickt, wird das Verfahren bei Bagatellvergehen häufig eingestellt.
@stechuskaktus: Ja, ich habe auch ein beispiel, genau gegensätzlich, und da ging es nicht um 5 Euro.
Schwerer Verkehrsunfall in Frankreich, 2 Schwerverletzte, der deutsche fahrer verurteilt zu 4,500 Euro Geldstrafe und 3 Monate auf Bewährung. Der deutsche Fahrer durfte ausreisen, hat nicht bezahlt. Das ist jetzt 8 Jahre her. Nix passiert. Er darf eben nicht mehr nach Frankreich fahren, bevor die Verfolgung nicvht verjährt ist.
@speznaz: Interessant. Das war aber kein gegensätzliches Beispiel, weil eine staatliche Behörde das Geld eingefordert hat. Und die verfolgt eben nicht so intensiv wie private Unternehmen. Passt doch ins Bild.