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Dort gibt es eine Behörde, die das regelt. Das ist alles hoch-bürokratisiert, kein Schiff fährt da ohne die nötige Anerkennung. Alles wird überwacht durch ein computerisiertes Traffic-Managementsystem. Die Feinarbeit wird durch Lotsen geregelt, während über Funk Anweisungen überbracht werden.
Ein geschichtliches heißes Thema. Eigentlich war der Kanal 1888 zum int. Gewässer erklärt worden. Nasser ließ aber 1967 während des Sechs-Tage-Krieges den Kanal für israelische Schiffe sperren (womit er gegen multilaterale Verträge und das Völkerrecht verstieß). Die Sperre wurde erst mit dem Carter-Friedensabkommen von Camp David 1978 zwischen Sadat + Begin wieder aufgehoben.
Der Tiefgang der Schiffe darf seit 2010 höchstens 20 m betragen, die Höhe höchstens 68 m und die Breite höchstens 77 m. Dreimal täglich startet ein Konvoi-System, das organisiert werden muss, durch den Suezkanal. Dazu werden über ein Zertifikat Sonderziehungsrechte an der Londoner Börse gehandelt. Daraus ergeben sich die jeweiligen Kosten für die Suez-Durchfahrt.
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