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Noch Fragen?

Wie leicht können Wasserstofffahrzeuge im Zweifel explodieren?

Frage Nummer 35118
Antworten (13)
Die Tanks von Fahrzeugen, die mit Wasserstoff fahren, sind besonders sichere Drucktanks. Die Leitungen zum Motor sind Druckleitungen, wie sie im Flugzeugbau verwendet werden, so auch alle Verschraubungen. Ich würde mich in so ein Fahrzeug setzen, mit dem gleichen Gefühl der Sicherheit, mit der ich mich in einen Jumbo setze. 100% Sicherheit gibt es nicht.
Im Falle eines Crashs (und der passiert auf der Straße weitaus häufiger als in der Luft!) wird jeder noch so stabile Tank kaputt gehen!
Und dann strömt Wasserstoff aus!
Und in der richtigen Konzentration (und hier gibt es einen großen Bereich!) mit dem Luftsauerstoff ist es Knallgas!
So einfach ist das!
Wasserstoff selber ist nicht explosiv. Selbst massive Energiezufuhr führt nicht zur Zündung.
Erst bei gleichzeitiger Anwesenheit von Sauerstoff kann ein zündfähiges Gemisch entstehen. Das ist jedoch in einem Wasserstofftank praktisch ausgeschlossen
Entweder ist der H2-Kreislauf dicht, dann kann keine Luft herein oder er ist nicht dicht, dann geht der Wasserstoff da ganz schnell heraus. Einmal ausgetreten, verflüchtigt er sich so schnell, dass die für eine Zündung erforderliche Konzentration praktisch nicht erreicht wird.
@ing763: Du solltest Dich zu technischen Fragen nicht äußern. Es könnte sein, dass die Leute bei Deinem Kürzel fälschlicherweise auf technischen Sachverstand schließen, aber uns unterscheiden definitiv mehr als 30.
Wasserstoff ist viel gefählicher als Benzin, Diesel oder Autogas. Flüssiger Wasserstoff hat die Eigenschaft noch schneller zu verdampfen als flüssiges Gas oder Benzin. Dadurch ist eine höhere Konzentration an Wasserstoff in der Luft. Wenn Wasserstoff explodiert, geschieht das viel heftiger als bei Benzin. Aber der Wasserstoff verdampft ziemlich schnell und es gibt eine große Stichflamme.
Ein Wasserstoffantrieb ist nicht gefährlicher als ein Pkw mit Benzinmotor oder einem Gasantrieb. Wasserstoff ist ein sehr flüchtiges Gas mit geringer Dichte, das sich im Freien sehr schnell verflüchtigt. Benzin explodiert viel eher als Wasserstoff.
In Garagen oder Fahrzeugtunnels ist für eine gute Belüftung zu sorgen, da in einem geschlossenen Raum der Wasserstoff schneller explodieren kann als Benzin.
Dass ein Hybrid- beziehungsweise Wasserstofffahrzeug explodieren könnte, ist sehr unwahrscheinlich. Was bei einem Hybridfahrzeug allerdings bei einem Unfall sein kann, dass es unter "Strom" steht und die Rettungskräfte erst einmal das Auto "entschärfen" müssen, um ihrer Arbeit und der Rettung des Verunfallten nachgehen zu können.
Bei 15 Millionen Grad Celsius entzündet sich auch Wasserstoff von ganz alleine. Ohne Sauerstoff. Und du hast noch nie einen Druckgastank gesehen, sonst würdet du nicht so einen gequirlten Stuss erzählen.
Viktart welche Drogen nimmst du? Nachdem was du faselst müssen das interessante sein, ich tät ne Drogenberatung aufmachen.
sorry hp_herselchenkopie, dass ich daran nicht gedacht habe - 15Mio Grad, das habe ich an einem warmen Sommertag öfter mal auf meiner Terasse, das ist ein echtes Problem.
Und: stimmt, gesehen habe ich Druckgastanks kaum einmal. Ich habe sie lediglich konstruiert und bis heute -toi, toi, toi - ist noch keiner hochgegangen
An ALLE Versager hier, insbesondere "ing763"- der wohl eher kein Ing. wird, da er die Knallgasprobe i. d. Schule- nicht kapiert hat! Der H2 im Reagenzglas, von 4 %- 75 % ist zwar explosibel, aber nur, wenn . . ? Ja, was denn? - - H2 das leichteste Gas, ist halb so schwer, wie He; also? Der Lehrer hielt das R-Glas mit der Öffnung also nach unten! Und nun - irgendwo ein Knall? Nothing! Aha die Jungs hier haben ganz vergessen - - es knallte erst, als er einen glimmenden Kienspan reinhielt! D.h.- ein H2 /Luftgemisch entzündet sich nicht von selbst; ein Funke oder Hitze aus Reibung oder fast glühender Oberfläche ist nötig! Deshalb dürfen H2-Autos sogar i. d. Tiefgarage parken, denn H2 verduftet im Falle einer Undichtigkeit gleich nach oben ins Weltall. Knallige Grüße! 6.10.2018 A. Röck
Eine hier unangenehme Eigenschaft des Wasserstoffs ist, dass es sich beim Entspannen erhitzt und zwar um so mehr, desto komprimierter es ist. Und um eine lange Fahrzeit zu gewährleisten, muss es allerdings sehr stark komprimiert werden. Beim Unfall könnte schnell die gesamte Fahrerkabine ausbrennen. Daher ist diese Technik zu riskant für die Praxis.
Dem ließe sich entgegenwirken, indem man es nicht in einem Hohlraum, sondern in einem hinreichend stabilen porösen Material speichert. Das würde einem schlagartigen entspannen des Wasserstoffs entgegen wirken, bedeutet allerdings zusätzliches Volumen und Gewicht.