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Noch Fragen?

Wie löst Ihr Partnerschaftsprobleme? Mich interessieren Rituale der Wiederannäherung, mit denen Ihr gute Erfahrungen gemacht habt.

Frage Nummer 38270
Antworten (6)
Reden, reden, reden. Sehr gerne bei einem langen Spaziergang, weil die Bewegung Spannung abbaut, man sich nicht in verhärteter Haltung gegenüber steht/sitzt und ein paar alltägliche Störquellen fern sind. Und weil man auch mal schweigend weiter gehen und nachdenken kann. Und weil es leicht ist, dabei nach der Hand des Partners zu tasten. Ansonsten gilt die alte Weisheit, möglichst von sich selbst zu erzählen: Wie man etwas Verletzendes erlebt hat, welche Bedürfnisse man hat, was man sich konkret anders wünschen würde. Spitze Vorwürfe gegen den Anderen helfen hingegen selten weiter. Immer ist klar, dass sich das Problem auf einen Teilbereich der Partnerschaft beschränkt und der Andere als Person nach wie vor geachtet/geliebt wird.
Übertragt das mal in die Politik, z. b. Deutschland-Israel

Schade aber, dass Viele nicht einsehen wollenag, dass das legitime Selbstverteidigungsrecht Israels da angeklagt werden (auch oder gerade von Deutschen) und aufhören muss, wo es sich präventiv äusserst verachtenswerter Methoden bedient, deren schreckliche Auswirkungen es auf der anderen Seite, weil schon selbst ertragen oder knapp überlebt – auch für alle anderen Völker scheuen müsste.
Will sagen: Land-und Grundwasserraub, Grenzwälle und Bombenterror gegen Zivilisten sind verwerflich wie auch atomare Präventivkriege, als falsches „Recht des Stakeren“ zu verurteilen. Da hat ein alter Mann, Schlimmstes befürchtend (WW3 ?), mit unbeholfener Prosa ins richtige Wespennest gestochen.

Also: Reden, reden, Kompromisse schliessen statt schiessen! Auch in der Ehe/ Partnerschaft.
Rezept für eine gute Ehe
Bei der Diamantenen Hochzeit kommt ein Reporter und fragt das Ehepaar, warum sie immer so harmonisch zusammen gelebt haben.
Sagt die Ehefrau: "Das fing schon damals auf der Hochzeitsreise in Mexiko an..." "Wir hatten einen Ausritt mit einem Maultier. Beim Aufsteigen hat das Tier meinen Mann getreten. Er sagte ganz leise: "Eins".
Nach einigen Kilometern war sein Maultier bockig und wollte nicht mehr weiter. Er sagte ganz leise: "Zwei". In einer Schlucht hat das Tier gescheut und hat meinen Mann fast abgeworfen. Mein Mann sagte: "Drei", hat einen Revolver gezogen und das Tier erschossen.
Daraufhin habe ich meinem Mann Vorhaltungen gemacht und gesagt das sei ja wohl nicht notwendig gewesen.
Er hat mich nur angesehen und sagte dann ganz leise: "eins"
Es kommt darauf an, wie schwerwiegend das Problem ist. Wir haben uns angewöhnt, gleich über bestehende Probleme zu reden. Allerdings in einem öffentlichen Rahmen, wie z.B. bei einem Abendessen im Restaurant. Da kann das dann nicht so ausarten wie zu Hause. Wir haben auch schon einen Wochenendtrip dafür gemacht. Manchmal tut ein Ortswechsel Wunder.
Man sollte viel reden - offen und ehrlich, allerdings nicht übertreiben - es muß auch "Rede-Auszeiten" geben. Ansonsten sollte man sich endlich mal wieder Zeit füreinander nehmen, schöne Dinge erleben und einen Wochenendtrip planen. Oftmals helfen diesen kleinen Maßnahmen schon enorm.
Gast
to write her name in the snow with pee.