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Noch Fragen?

Wie schaffe ich es, dass in den Ablehnungsschreiben zu meinen Bewerbungen auch eine vernünftige Erklärung enthalten ist?

Frage Nummer 26717
Antworten (9)
Wenn du die Absage erhalten hast, hake einfach noch mal nach und frage freundlich nach dem Grund. Erwarte aber keine allzu sinnvolle oder ehrliche Antwort.
Eine gute und vor allem berechtigte Frage. Jedoch fürchte ich, daß es den meisten Personalchefs zuviel Arbeit bereitet, jedem einzelnen Bewerber haarklein zu beantworten, warum man sich für einen Anderen entschieden hat. Darüber hinaus spielen natürlich auch rechtliche Aspekte eine Rolle: einer jungen Frau darf man nicht sagen, daß man sie nicht einstellt, aus Angst daß sie evt. schwanger werden könnte, also werden Floskeln eingesetzt.
Gar nicht.
Gerade aufgrund des neuen AGG wird sich jeder intelligente Personaler hüten, andere als vorformulierte, rechtlich abgesicherte Begründungen zu verwenden.

Wieso gehst Du übrigens davon aus, darauf einen Anspruch zu haben?
Die wirst du wohl kaum bekommen, es könnte ja sein, dass die Firma mit ihrer Ablehnung diskriminiert ... und man will dem abgelehnten Bewerber ja nicht auch noch eine Steilvorlage fürs Arbeitsgericht verschaffen ...
Das ist nicht üblich. Normalweise gibt es Standardabsagen. Es ist aber absolut sinnvoll, im Unternehmen anzurufen und nachzufragen. Viele Firmen stehen dann auch Rede und Antwort und auf diese Weise lassen sich auch Fehler in der Bewerbung ausmerzen, von denen man bis dahin nichts wusste.
Bedenke, dass auf manche Stellen mehrere Hundert Bewerber kommen. Es muss keinen bestimmten Grund geben, warum andere eigeladen wurden und du nicht. Manchmal ist es einfach nur die Farbe der Mappe. Eine Erklärung wirst du selten bekommen, denn es gibt nicht immer eine, die auch mitgeteilt werden könnte.
wenn man bei einer Bewerbung abgelehnt wird, heißt das zunächst einmal nur, dass da ein (oder mehrere) Bessere da waren. Wobei "besser" das falsche Wort ist. "Besser geignet nach Auffassung des Bearbeiters" wäre der richtige Ausdruck.
Das kann man oft nicht wirklich hilfreich begründen.
Ich habe allerdings auch schon Bewerbungen auf dem Tisch gehabt, da schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen. Das kann man dem auch nicht so einfach sagen, ohne sich einen Feinnd am Telefon zuzuziehen.
Wenn Bewerbungsaktionen dauerhaft erfolglos bleiben, sollte man die Unterlagen zunächst einem Freund zeigen, ggfs. dann auch mal ein paar Euro investieren, um sie einem Personalberater vorzulegen. Das wäre wesentlich sinnvoller.
Das ist etwas, worauf man eigentlich nur geringen Einfluss nehmen kann. Je nachdem wie groß der Betrieb ist, bei dem man sich beworben hat, laufen die Bewerbungsprozesse ja sehr statisch ab. Man kann immer im Nachhinein eine Anfrage dahingehend stellen, doch ob diese dann beantwortet werden kann, hängt wohl von der Größe und der Flexibilität des jeweiligen Betriebes ab.
Sind Sie doch froh, das Ihre Bewerbungsschreiben ÜBERHAUPT zurück kommen.
Wozu noch eine Erklärung, die lediglich aus nichtssagenden Floskeln besteht?