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Noch Fragen?

Wie schafft man es, dass Grießklößchen in der Suppe nicht zerfallen?

Frage Nummer 23765
Antworten (6)
Am besten tut man keine Grießklßchen rein. Wer isst die schon gern? Mich schaudert's schon beim Gedanken daran.
Indem man sie erst ganz am Schluß hinzugibt, damit sie warm werden. Die Suppe darf dann nicht mehr kochen...
Sie müssen sehr klebrig sein und eine recht feste Konsistenz haben, im Zweifelsfall ein Ei mehr dazu geben. Wichtig ist auch, dass das Garwasser oder die fertige Suppe kocht, ist das Wasser zu kalt, dann weichen die Klöße auf und zerfallen nach und nach.
Selbstgemachte zerfallen bei mir nie. Ich rühre den Weizengrieß mit heißem Wasser an. Dadurch aktiviert man die im Getreide enthaltenen Klebereiweiße, die die Klößchen bereits von sich aus zusammenhalten. Und wer ganz sicher gehen möchte, rührt im Teig ein Ei mit drunter. Dann hält alles bestimmt!
So mach ich die Grießklößchen für meine Hühnersuppe:

1 Ei
ein wenig Salz
eine kleine! Prise Muskatnuss
und Hartweizengrieß nach Gefühl

Soviel Grieß zugeben, dass eine geschmeidige Masse entsteht, von der sich kleine Nocken abstechen lassen. Nimmt man zuviel Grieß, werden die Klöße zu fest! Einfach rantasten, ist Übungssache. Aus der Teigmasse aus 1 Ei bekommt man Klößchen für 4-6 Leute.

Das wichtigste ist jedoch, dass die Suppe nicht sprudelnd kochen darf, sondern nur leicht simmern. Sonst fallen die Klöße auseinander.

Woran man auch denken muss: Klöße ziehen beim Garen unheimlich viel Flüssigkeit auf.
Da muss ganz einfach der Teig stimmen: Man nimmt etwa halb so viel Grieß wie Milch dafür. Daneben ist es auch sehr wichtig, dass man die Klößchen mit Kraft formt und keine Lücken entstehen lässt, in die das Wasser eindringen kann und so die Masse auseinanderbringt.