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Wie sehr belasten uns Flüchtlinge ?

Ein Bericht heute im ARD-Mittagsmagazin: in Berlin werden z.B. 2 Zimmer-Wohnungen an je 4 Flüchtlinge vermietet, Mietpreis 30€ pro Kopf und Tag, macht 120€/ Tag , bzw.3600€/Monat. In meiner Region hat sich ein Unternehmer ein verfallenes Hotel in the middle of nowhere für wenig Geld geholt, 40 Zimmer, er nimmt bescheidene 300€ /Zimmer pro Monat, das ist schon ein Schnäppchen. Wer um alles in der Welt sitzt hier am Hebel und lässt solche Entscheidungen zu ? Ein Hartz4 Empfänger, mit 30-jähriger Arbeitszeit, unverschuldelt Arbeitslos, muss sich wegen 20-30€ überhöhter Miete oder weniger m² überhöhter Wohnfläche rechtfertigen, ggf. seine gewohnte Umgebung verlassen. Ich übe keine Kritik an den Flüchtlingen, das hier herrschende System kotzt mich an.
Frage Nummer 3000044392
Antworten (7)
Nicht aufregen: Flüchtlinge sind unsere Zukunft. Für den Arbeitsmarkt, die Rentenversicherung und die Alterspyramide.
Tja, lieber Musca, an den Flüchtlingen kann man sich dumm und dämlich verdienen. Nicht nur die Schlepper, sondern auch die, die für die armen Flüchtlinge Quartier machen. Auch das ist (leider) Marktwirtschaft. Dass leerstehende Häuser angemietet werden, und für das hundertfache weitervermietet, ist ein alter Hut, und das nicht seit der Migrantenwelle. Auch Jugendämter zahlen horrende Übernachtungskosten für betreutes Wohnen Jugendlicher. Da hausen schon mal 10 Jugendliche in einem kleinen Einfamilienhaus. Und das gibt pro Kopf ebenso 30 Euro plus Vollverpflegung am Tag. Naja, der selbsternannte Betreuer muss ja auch von etwas leben. Ich könnte genauso kotzen. Gernau genommen kann mir gar nicht so übel sein, wie ich kotzen könnte.
Lieber Amos, ich habe jeden Tag mit Flüchtlingen zu tun, das regt mich nicht auf, macht mir auch keine Angst.
Das aber Profit aus der Not von Menschen gezogen wird, das macht mich betroffen.
Allerdings sollte man sich klarmachen, daß nicht diese armen Menschen es zahlen, sondern der Staat.
sorry, wenn ich das nicht deutlich gemacht habe, natürlich bezahlt diesen Unfug der Staat, bzw. Kommune, Gemeinde oder Stadt.
Es wird mit den Flüchtlingen eine Menge Geld verdient. Wucherpreise verlangen auch die Caterer. Der wettbewerb ist außer Kraft gesetzt, aus Zeitnot und auch aus Kapazitätsgründen.
Bei Mietwucher wäre ich auch für Zwangsmaßnahmen, wenn der Vermieter einen angemessenen Preis nicht akzeptiert. Wer die Situation ausnutzt und sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert, ist asozial.
was ich nicht verstehe: nach §291 StGB ist Mietwucher eine Straftat, die mit Freiheitsstrafe geahndet werden kann.
Der Tatbestand ist erfüllt, wenn die Miete mehr als 50% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt.
Selbst wenn man annimmt, dass hier Gewerbe vorliegt, ist die dortige Grenze von 100% darüber auch längst erfüllt.
Warum gehen die Kommunen nicht dagegen an?