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Noch Fragen?

Wie sinnvoll ist eine Trinklerntasse? Kann das Kind nicht direkt vom Fläschchen auf eine normale Tasse umsteigen?

Frage Nummer 16655
Antworten (5)
Ja, das geht schon - wen Du gern mit dem Aufwischen hinterher bist.
Eine zu einem drittel gefüllte Tasse mit Kugelboden und Schnabelaufsatz ist da eben besser.
Meine Jüngste hat nie aus einem Fläschchen getrunken, auch nicht aus einer Trinklerntasse, selbst Plastikbecher hat sie abgelehnt. Sie ist direkt von der Brust an "richtige" Trinkgefäße. Sprich : sie wollte immer das, was wir anderen auch benutzt haben. Allerdings war sie da auch schon 18 Monate . . .
Es geht bei einer Trinklerntasse ja im Prinzip darum, die Zeit zu überbrücken, in der das Kind motorisch noch nicht in der Lage ist, eine normale Tasse (meist aus irdenem Material) sinnvoll zu benutzen. Wenn es Sie nicht stört, dass die normale Tasse zerbricht oder das Kind zu viel Schwung beim Trinken nimmt (und dann dauernd neu angezogen werden muss, weil die Klamotten nass sind), geben Sie ihm eine normale Tasse.
Auch muss man bei besagter Trinklerntasse nicht so sehr darauf achten, ob das Kind an die Flüssigkeit rankommt (sofern man "füttert" und das GEfäss selber hält). Da kann man ruhig etwas mehr Schwung an den Tag legen, weil ja die Öffnung im Mund ist und nicht drumrum.
Also simpel: Wenn Sie es sich leichter machen wollen bis zum Alter von ca 18 Monaten, nehmen Sie eine Trinklerntasse. Wenn Sie
Zeit und Ruhe haben, nehmen Sie eine normale Tasse aus Kunststoff oder einen Emaille-Becher. Von Ton oder Porzellan ist aus offensichtlichen Gründen wohl abzusehen.
Nun, nicht unbedingt. Diese Teile sind nicht notwendig, aber zumindest nützlich. Dem Kind ist es so jedenfalls angenehmer gemacht, auf Tassen zu wechseln. Ich persönlich würde es also empfehlen. Macht auch weniger Schmutz, wie ich denke - ist einfach praktischer.
MAN kann!!!