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Noch Fragen?

Wie stellt man Zimtöl her und wie gut eignet es sich zum Kochen?

Frage Nummer 34937
Antworten (4)
1. Aus den Abfällen der Zimtrinde durch Wasserdampfdestillation
2. Gar nicht. Es wird für Parfüm und Liköre genutzt.
Nur die Blätter und kleine Zweige und Blüten vom Zimtbaum werden zur Produktion von Zimtöl verwendet. Dabei werden recht große Mengen benötigt. Für einen Liter Öl müssen ca. 100 Kilogramm Rohmaterial verwendet werden.
Dabei entsteht ein hochwertiges ätherisches Zimtöl, welches gerne als Duftöl eingesetzt wird.
Zwar wird es bei der Fabrikation von Likören eingesetzt, aber in der Küche sind Zimtstangen oder Zimtpulver geläufiger, da Dosierungsfehler beim Zimtöl durch die reizenden Wirkungen die Gesundheit beeinträchtigen können.
Zimtöl wird in den meisten Fällen als Zusatz für Cremes, Seifen oder als Duft verwendet. Das Öl hat den Ruf schmerzlindernd zu wirken. Es ist für die äußerliche Anwendung bei Zahnschmerzen bestens geeignet. Die Herstellung für z.B. Seife ist einfach: Zimtrinden zerkleinern und auspressen. Das Öl auffangen und entweder pur auf die schmerzende Stelle reiben oder für die Hautpflege in eine Creme mischen. Zum Kochen sollte man Zitronenschale und Zimtstangen in eine ausgekochte Flasche geben und mit Erdnussöl auffüllen. Die Flasche dann gut verschließen und kühl lagern. Dabei wird es meistens als Gewürz eingesetzt, für Plätzchen oder exotische Gerichte. Die Zubereitung als Tee zur Anregung des Kreislaufs. Schwangere und Kinder sollten auf Zimöl verzichten.
Echtes Zimtöl gewinnt man aus den Blättern und Zweigen des Zimtbaumes. Zum Einsatz kommt diese Öl hauptsächlich als Duftöl und zum Aromatisieren von Likör.

Zimtöl zum Kochen kann man aus Erdnussöl, Zimtstangen und unbehandelten Zitronen herstellen. Auf 500 ml Erdnussöl kommen zwei Zimtstangen und die Schale einer Zitrone, die gewaschen, getrocknet und dünn geschält wird. Die Zutaten in eine zuvor ausgekochte Flasche geben und kühl und dunkel lagern.