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Noch Fragen?

Wie teuer kann es werden, wenn man mit dem Fahrrad verkehrt in eine Einbahnstraße fährt?

Frage Nummer 26935
Antworten (7)
143 Als Radfahrer Verbot des Einfahrens (Zeichen 267) nicht beachtet 15 €
143.1 - mit Behinderung 20 €
143.2 - mit Gefährdung 25 €
143.3 - mit Sachbeschädigung 30 €
Nicht erwischt: 0 €
Ziehe nach Frankfurt/Main!!
Da ist es offiziell erlaubt !!
Kostet also "NULL"!!
Das war ja lange Zeit erlaubt, mit dem Rad verkehrt herumzufahren. Damit sollten Umwege für die Radfahrer verkürzt werden. Vor dem Hintergrund ist es noch immer nicht sehr teuer, wenn man mal erwischt wird. Kurze Stücke fahre ich ehrlich gesagt noch immer wie gewohnt.
Sorry, aber schon die Frage ist m.E. falsch: Das Ein- und Durchfahren einer Einbahnstraße kann den Tod kosten! - Hinsichtlich der aktuellen Bußgeld-Tabelle werde ich mich schon aus diesem Grund nicht mehr äußern...
Wenn die fragliche Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung nicht für Fahrräder freigegeben ist (kommt ja mittlerweile vor allem in ruhigeren Nebenstraßen häufiger vor), dann begeht man eine Ordnungswidrigkeit. Und die wird, wenn man erwischt wird, mit einem so genannten "Verwarngeld" von 15 Euro geahndet.
Beliebig teuer, wenn man durch dieses gesetzeswidrige Verhalten einen Unfall verursacht.

Wenn Sie beispielsweise mich (Fussgänger) anfahren würden, ich daraufhin stürze und mir meine durch OPs schon beschädigte Lunge verletze, müsste ich längere Zeit auf komplizierte Art und Weise in einer Lungenfachklinik behandelt werden.

Da nach Lage der Dinge Sie als Unfallverursacher gelten würden, trägt meine Krankenkasse zwar vorab die Kosten für die Behandlung, wendet sich aber anschliessend an Sie. Inwieweit eine Haftpflichtversicherung dann für Sie einspringen würde, weiss ich nicht, aber die Forderungen dürften mal locker sechsstellig sein.